Städtepartnerschaft Gießen - San Juan del Sur in Nicaragua Unsere Nachbarn vom Pazifik
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Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur und Region in Nicaragua e.V.

Achstattring 30
35396 Gießen

Schwerpunkte der Projektzusammenarbeit

  •  Bildung
  •  Gesundheit
  •  Umweltschutz
  •  Frauen


Beispiel Bildung – Bildung für alle !

Seit 1988 engagiert sich gipanic in verschiedenen Bildungs- und Erziehungsbereichen der Partnerstadt. Lesen und Schreiben zu lernen bedeutet für die junge Generation in San Juan del Sur heute wieder eine Normalität. Alle Kinder sollen zur Schule gehen können, Bildung ist kein teurer Luxus.

Anders als noch in den 80er Jahren hat das Bildungswesen bei der sozialen und wirtschaftlichen Gestaltung des Landes keine Priorität. So fehlen Gelder für die Ausbildung und Einstellung von qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern, Mittel für die Erhaltung und Renovierung von Schulgebäuden, aber auch Gelder, um Kinder überhaupt zur Schule schicken, Schulgeld und Bücher bezahlen zu können. Gelder fehlen auch in der Vorschulerziehung und in der Erwachsenenbildung. Deshalb unterstützt gipanic

  • den Bau und die Renovierung von Vor- und Primarschulen
  • die Einrichtung und den Ausbau der Sekundarschule „Mangolo y Rubio“ im Rahmen der Schulpartnerschaft
  • die Durchführung von Kursen im Rahmen der Jugend- und Erwachsenenbildung zu Themen wie Sexualaufklärung, Recht, Ökologie, Ernährung und Hygiene
  •  die Ermöglichung von Samstagsunterricht auf dem Land

  

 

Wochenendschule in La Tortuga

Beispiel Gesundheit – Armut heißt oft auch Krankheit...

Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Medikamente kosten für die Mehrzahl der Einwohner und Einwohnerinnen San Juans mehr, als sie sich nur annähernd leisten können. Krankenversicherungen gibt es nicht. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation gelten rund 30% der unter 5-Jährigen als unterernährt. Die Bevölkerung wächst ungebremst weiter, Frauen bekommen immer früher ihr erstes Kind. Die Gefahr von Epidemien und Seuchen ist in den letzten Jahren angewachsen. Maßnahmen im Bereich von Aufklärung und Prävention sind deshalb besonders wichtig. gipanic unterstützt dabei

 

  •     die Ausbildung von Gesundheitspromotoren
  •     Sexual- und Aufklärungsprogramme
  •     Maßnahmen zur Ernährungssicherung
  •     den Bau von Latrinen
  •     den Anbau von Heilpflanzen
  •     den Unterhalt eines Krankentransporters
  •     den Bau von Biosandfiltern zur Trinkwassergewinnung

 

 

Erster Hilfe Kurs, gefördert von gipanic und durchgeführt von Mathias Leonard

Beispiel Frauen – Ohne Frauen gibt es keine Entwicklung

In San Juan del Sur sind Frauen stärker von Armut betroffen als Männer. Oftmals werden ihnen ihre Beteiligungsrechte aberkannt, in vielen Fällen sind sie Opfer von häuslicher Gewalt. Gleichzeitig sind sie aber die Hoffnungsträger jeder Entwicklung. So haben sich viele Frauen in der Stadt im „AMNLAE“ Frauenhaus zusammengeschlossen, auf dem Land zum „Colectivo de mujeres, La Bahia“ („Frauenkollektiv Die Bucht“). gipanic unterstützt die Frauen beider Einrichtungen und arbeitet mit der Gemeindeverwaltung zur Schaffung und Erhaltung eines "Frauenbüros" zusammen. Unterstützung erfolgt durch

  • die Finanzierung von Fortbildungsmaßnahmen in den Bereichen Schneiderei, Naturmedizin, Rechtshilfe und Kunsthandwerk
  • Zuschüsse für die Bauvorhaben der Frauenhäuser
  • Finanzierung der Arbeit des Frauenbüros in der Gemeinde

 

Frauenprojekt bei AMNLAE

Beispiel Umwelt - Ohne intakte Umwelt kein gesundes Leben

 

Das Bewusstsein für die Abholzungsproblematik und die damit verbundenen negativen Folgen ist in den letzten Jahren in San Juan del Sur gewachsen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig (z.B.: Ausweitung der landwirtschaftlichen Produktionsflächen, v.a. für die Viehzucht, illegaler Holzeinschlag usw.). Hiermit haben sich Erwerbsmöglichkeiten gerade für die Kleinbauernfamilien deutlich verschlechtert.

 

AFORESUR ist die Vereinigung der kleinen „Waldproduzenten“ (Forstwirte) in der Region San Juan del Sur. Die 32 Mitglieder der Vereinigung verfügen über eine Gesamtnutzfläche von rund 750 Manzanas, von denen bereits 112 Manzanas aufgeforstet worden sind. In einem zweiten Projektschritt sollen weitere 240 Manzanas hinzukommen.

Die gekennzeichnete Fläche wurde aufgeforstet 2007 / 2008

 

Mit dem Wiederaufforstungsprojekt soll langfristig der Sekundärwald wieder hergestellt werden und durch eine nachhaltige Nutzung die Einkommen der ärmeren Landbevölkerung gesichert werden.

 

Deshalb will ARFESUR im Jahr 2008 insgesamt 25.000 Bäume (Setzlinge) pflanzen. Die ausgewählten Arten sind traditionell einheimische Arten, die mittlerweile teilweise vom Aussterben bedroht sind. Geplant ist die Anpflanzung von 7500 Caoba, 7500 Pochote, 7500 Zedern und 2500 Eichen (roble). Ziel ist die Diversifizierung der Anbaupalette im Agrar- bzw. Forstbereich durch den Einsatz von einheimischen Arten.

 

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Setzlinge für die Aufforstung
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