Städtepartnerschaft Gießen - San Juan del Sur in Nicaragua Unsere Nachbarn vom Pazifik
Städtepartnerschaft Gießen - San Juan del Surin Nicaragua Unsere Nachbarn vom Pazifik

Hier finden Sie uns:

Rufen Sie einfach an

+49 641 25169 oder

nutzen Sie unser Kontaktformular.

Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen - San Juan del Sur und Region in Nicaragua e.V.

Achstattring 30
35396 Gießen

 

30 Jahre Städtepartnerschaft

Gießen

mit

San Juan del Sur

 

1986 - 2016

01. Juli 2017

Besuch nach fast 30 Jahren

Hier ein kurzen Bericht unseres Gründungsmitgliedes Gerhard Dilger, von seiner Visite in San Juan del Sur.
Gerhard  war nach seinen Tätigkeiten als Buchhändler, Lehrer, Autor, Übersetzer und Redakteur Auslandskorrespondent. In den Jahren 1997/98 berichtete er für die kolumbianische Tageszeitung "El Tiempo" aus Deutschland, seit 1999 war er für deutschsprachige Medien in Südamerika aktiv, neben der Berliner Tageszeitung (TAZ) schrieb er unter anderem für den österreichischen Standard (Wien). Seit 2013 leitet er das Rosa-Luxemburg Büro in São Paulo.

Gerhard und Leonel in San Juan del Sur

Liebe Gipanic-compas,


29 Jahre nach meinem vorigen Besuch in San Juan del Sur im August 1988 war die Rückkehr spannend. Wie San Juan del Sur gewachsen ist seither, wisst Ihr ja selbst, doppelt so viele Einwohner und ca. 30 Mal so viele Hotels und andere Unterkünfte. Und der Tourismusboom soll weitergehen, schon jetzt kommen immer mehr Kreuzfahrtschiffe in die Bucht.

 

Da wir nur ganz kurz da waren, hat es nur nur zu zwei Treffen mit Leonel und César Guadamuz, heute Leiter der mächtigen Hafenbehörde, gereicht,  Fabiola war leider krank, Antonia Mendoza außerhalb unterwegs, zu dem Projekt von Fundacion Tierra wusste Leonel nichts zu sagen.

 

Mit César haben wir kurz in Erinnerungen geschwelgt, in die aktuelle politischen Lage konnten wir leider nicht einsteigen. Mit Leonel, den Ihr ja selbst erst vor kurzem erlebt hat, ging das schon besser. Er ist ja ein redlicher Basisaktivist und dabei treuer Regierungsanhänger, die sandinistischen  Dissident*innen findet er zwar ehrenwert, aber doch irgendwie „extremistisch“. Er hingegen begrüßt die Abkehr Ortegas & Co. von den „ideologischen“ 80ern und genießt ganz einfach den Frieden, ähnliches haben wir oft gehört. Ansonsten haben wir uns viel über Gießen unterhalten!
 
Dann haben wir noch eine bezeichnende Geschichte gehört: Sergio Ramírez war im Februar zu einem Festakt an einer Privatschule in San Juan del Sur, und die zwei sandinistischen Funktionärinnen (von der Bildungsbehörde bzw. der Stadt), die auch hingingen, wurden anschließend deswegen entlassen.

 

Anschließend waren wir noch auf Ometepe, in Granada, Matagalpa und Masaya, wo ich „meine“ Familie aus dem Jahr 1984 wiedergetroffen habe, das war wunderbar. Von  meinen „Geschwistern“, einfache Leute, unpolitisch bis eher orteguistisch, habe ich noch ein bisschen mehr über die derzeitigen Verhältnisse erfahren, von der Vetternwirtschaft auf kommunaler Ebene bis zur Macht der Präsidentenfamilie...

 

Im Süden des Landes, zu beiden Seiten des Nicaraguasees, ist der Widerstand gegen das Kanalprojekt erheblich, das macht Hoffnung.
Trotz allem, die Nicas lassen sich nicht unterkriegen, das was so ein Fazit meiner viel zu kurzen Wiedersehensreise, ich hab wieder richtig Lust bekommen, näher dran zubleiben. Auch dass Ihr mit Gipanic all die Zeit weitergemacht hat, finde ich klasse!

 

23.Januar 2016

Die Bügermeisterin von San Juan del Sur, Rosa Elena Bello Norori erklärt ihren Rücktritt

Im dritten Jahr ihre fünfjährigen Wahlperiode gibt Dr. Rosa Elena Bello Norori ihre Position als Bürgermeisterin von San Juan del Sur aus gesundheitlichen Gründen auf.

Es werden unterschiedliche Auslöser für diesen Schritt vermutet. In den "sozialen" Netzwerken wurde die 54 Jährige seit geraumer Zeit für ihre Amtsführung und persönlich heftig kritisiert. Dabei spielten Vorwürfe der Korruption ebenfalls eine Rolle. Andererseits mutmaßt eine nicaraguanische Tageszeitung einen Rückruf durch ihre Partei die FSLN, um den anstehenden Wahlkampf nicht negativ zu beeinflussen.

Der Vize Bürgermeister Randall Granja möchte seine derzeitige Position behalten und so geht man davon aus, dass bis zu den Neuwahlen, Frau Katia Espinoza Saldaña, gegenwärtig die Sprecherin des Gemeinderates, kommissarisch das Amt der Bürgermeisterin einnehmen wird.

 

Weitere Informationen in anderen Sprachen finden sie unter den folgenden beiden Links:

la prensa

del sur news online

 

 

04.April.2015

 Fußgängerbrücke in San Juan del Sur stürzt ein

Eingestürzte Fußgängerbrücke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor ein paar Tagen ist in der Semana Santa die Fußgängerbrücke in San Juan del Sur eingestürzt. 56 Menschen stürzten dabei in die Flußmündung und wurden zum Teil schwer verletzt. Ursprünglich sollte die Brücke für ein Last von bis zu 300 Menschen ausgelegt sein, aber schon nach dem Bau traten Mängel offen zu Tage. Tragseile zeigten Roststellen und Wartungsdienste wurden kaum durchgeführt.

30.Januar.2015

Besuch der Gießener Stadträtin Astrid Eibelshäuser in San Juan del Sur

Blick über die Hauptbucht von San Juan del Sur

Anfang des Jahres besuchte Stadträtin Astrid Eibelshäuser im Rahmen einer privaten Reise durch Nicaragua die Gießener Partnerstadt San Juan del Sur und traf die dortige Bürgermeisterin, Dr. Rosa Elena Bello.

 

Die vollständigen Artikel vom vom 30.01.2015 aus der Gießener Allgemeinen und dem Gießener Anzeiger findet Ihr hier:

 

 

  • Informationen zu geplanten Veranstaltungen finden Sie hier

  • Zu aktuellen Projekten bitte hier klickem.

  • Zu Nachrichten aus Nicaragua oder andere Themen klicken Sie bitte hier.

Unser aktuelles Falltblatt

ePaper
Themen sind unsere Projekte und die Vereinsarbeit

Teilen:
Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© 2017 Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen - San Juan del Sur und Region in Nicaragua e.V.