Städtepartnerschaft Gießen - San Juan del Sur in Nicaragua Unsere Nachbarn vom Pazifik
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Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur und Region in Nicaragua e.V.

Achstattring 30
35396 Gießen

 

33 Jahre Städtepartnerschaft Gießen mit

 

San Juan del Sur   1986 - 2019

 

Informationen zur aktuellen Situation in Nicaragua finden Sie unter :

Nachrichten aus Nicaragua

19.Juli 2019

 

Jahrestag der sandinistischen Revolution - kein Feiertag

 

Der Juli beinhaltet zwei Jahrestage. Am 04.Juli wurde die Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur 33 Jahre und heute, am 19.Juli feieren Menschen in Nicaragua den 40sten Jahrestag der sandinistischen Revolution.

Nicht alle haben einen Grund zum Feiern. Nach den Protesten vom April 2018 ist das Land in eine, man könnte sagen Schockstarre gefallen. Ausgelöst nicht nur durch Bestürzung oder Erschütterung, sondern durch Repression und Anti-Terrorgesetze die eine politische Äußerung gefährlich machen.

 

Am 19. Juli finden sowohl in Nicaragua als auch in Deutschland Aktivitäten statt. Verschiedene Berliner Gruppen rufen am 19. Juli um 17 Uhr am Brandenburger Tor zu einer öffentlichen Kundgebung auf.

 

 

04.Juli 2019

 

Die Städtepartnerschaft begeht den

                                                33. Geburtstag

 

Am 04.Juli 1986 wurde der Partnerschaftsvertrag zwischen San Juan del Sur und Gießen unterzeichnet. Beide Städte blicken auf eine lange Partnerschaft und Solidarität zurück.

05. Juni 2019

 

 

Tag der Kulturen in Gießen

 

Am Samstag 17. August findet ab 12 Uhr auf dem Vorplatz der

 

Kongresshalle der 14. Gießener Tag der Kulturen statt.

 

Gemeinsam mit dem Weltladen sind wir mit einem Informationsstand und Nicaragua Kaffee vertreten. Um 16:30 Uhr gibt es auf der Bühne Lieder aus Nicaragua.

 

Wir freuen uns sehr Euch an unserem Stand begrüßen zu können.

25. Mai 2019

 

 

40 Jahre Verein Solidarische Welt e.V.

 

Im Jahr 1979 begann unsere Gegenwart. Die Islamische Republik wurde im Iran ausgerufen. Mit dem NATO-Doppelbeschluss wurden neue Raketen in Europa stationiert. In Nicaragua stürzte die Sandinistische Revolution den Diktator. Aus Vietnam flüchteten Hunderttausende über das Meer. In Gießen gründete sich der Verein Solidarische Welt.

 

Wir haben einen Grund zum Feiern, wenn wir auf die vergangenen Jahre zurückblicken. Die gemeinsam verbrachte Zeit hat Spuren bei jedem von uns hinterlassen. Das Jubiläum soll Anlass sein, an all das zu denken, was uns geprägt und begleitet hat, denn Nichts ist wirklich selbstverständlich.

 

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit, der wir auch in Zukunft mit großer Freude entge-gensehen.

 

Herzliche Glückwünsche zum 40-jährigen Vereinsjubiläum im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder von gipanic

 

 

Den Zeitungsartikel des Gießener Anzeigers gibt´s hier.

 

 

Foto: Leonel José García Jácamo

17. April 2019

 

Semana Santa in San Juan del Sur

 

In Nicaragua finden überall Veranstaltungen zur Karwoche statt. Neben religiösen Prozession gibt es große Feste und das Alltagsleben kommt fast zum Stillstand.

 

In San Juan del Sur finden ebenfalls Feiern zur Karwoche - Semana Santa - statt. Aus diesem Anlass hat man bis zum 21. April einen sogenannten "Food Park" am Hafen eingerichtet. Allein in den letzten Wochen haben hier vier große Kreuzfahrtschiffe ihre Besucher nach Nicaragua gebracht. Höhepunkte sind die Strandpartys in der großen Bucht.

 

 

16. April 2019

 

Informationen zu Nicaragua am 12. April

 

Wir hatten mit zwei deutschen Mitarbeitern einer NGO, die vor wenigen Wochen Nicaragua verlassen mußten, zwei Gäste, die die Unruhen über das gesamte Jahr vor Ort erlebten. Sie berichteten unter anderem, wie auch sie vom Ausbruch der Massenkundgebungen überrascht wurden.


Bis zum April 2018 wurden alle Proteste abgewürgt und unterdrückt, was man besonders bei Manifestationen zum geplanten interozeanischen Kanal beobachten konnte. Ein Auslöser für die starke Mobilisierung im vergangenen Jahr, können die gewaltsamen Niederschlagungen der Demonstrationen von älteren Menschen im Zusammenhang mit angeordneten Reformen in den Sozialversicherungen sein. Dabei ging es den anschließenden Protesten weniger um den Inhalt der Reformen, als viel mehr um die Bilder und Szenen der verprügelten Menschen
und die Härte der Staatsgewalt gegenüber den Bürgern.
 

 

Zum Beginn der Veranstaltung gab Uwe Koperlik einen kurzen Überblick

 

In ihrem Vortrag gingen unsere Gäste auf den Barrikadenbau in ihrem Stadtteil und gezielte Plünderungen von Geschäften ein. Weiter führten sie aus, dass die aktuelle Sicherheitslage für Reisen im Land wie vor den Protesten ist, aber die Polizei Ausländer häufiger kontrolliert und mit höheren Strafen bei Vergehen im Straßenverkehr droht.
Sie sind der Meinung, dass sie als auswärtige NGO Mitarbeiter für die nicaraguanischen Kolleg*innen zum Sicherheitsrisiko wurden, was sie unter anderem zur Ausreise bewegt hat.

 

Man sieht zurzeit in Nicaragua ein größeres Risiko in Ausländern, da man meint, sie würden der Opposition zuarbeiten. Das führt unter anderem dazu, dass ihre Bewegungen und Aktivitäten sehr genau beobachtet und überwacht werden.

Es war in der Vergangenheit und ist augenblicklich sehr schwierig mit Nicaraguaner*innen über Politik zu sprechen. Sie sind verunsichert und ängstlich. Für Ausländer*innen ist es per Gesetzt verboten, sich in irgend einer Form politisch zu betätigen oder sich dazu zu äußern. Das trifft ebenfalls auf die Teilnahme an Demonstrationen zu. In der aktuellen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes heißt es u.a. "dass das nicaraguanische Recht Ausländern die politische Betätigung verbietet. Dies schließt auch Äußerungen zur nicaraguanischen Politik in sozialen Medien mit ein."

 

Heutige Rückmeldungen aus Nicaragua sprechen von einer "Friedhofsruhe", wie es sie bisher noch nie im Land gab. Es wird erwartet, dass die Regierung die Krise bis zu den Wahlen in 2021 aussitzen will.


Sicherlich verschärft sich die Lage zum Jahrestag am 18.April wieder und es bleibt abzu-warten, ob das Versprechen der Regierung zur Freilassung aller politischen Häftlinge im Zusammenhang mit den Protesten eingelöst wird und zur Entspannung beiträgt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass man sich über die genaue Anzahl der Häftlinge noch nicht geeinigt hat und sehr unterschiedliche Angaben beider Seiten vorliegen.

 

Im Augenblick erscheint die Opposition eher zerstritten, denn handlungsfähig einen Weg aus der Krise zu beschreiben. Damit ist die Hoffnung auf baldige politische Veränderungen eher gering einzuschätzen.

 

Von hier ist es außerordentlich schwierig einen Überblick zu erhalten und sich dabei noch zu bemühen einen objektiven Eindruck zu behalten. Richtig ist, das dass was im Namen der
Regierung passierte und noch passiert, mit nichts zu begründen oder zu beschönigen ist. Viele Forderungen der Opposition sind berechtigt, Nicaragua steht an einem Wendepunkt und
muß einen Weg in die Zukunft finden, in dem die jüngste Vergangenheit aufgearbeitet und aufgeklärt  wird, sowie eine für alle befriedigende Lösung gefunden wird.

 

 

01. April 2019

Planspiel im Unterricht

Unser "altes" Planspiel wurde bereits im Januar an der Wetzlarer Goetheschule im Rahmen des Leistungskurses Erdkunde in einer 12.ten Klasse durchgeführt. 18 Schüler*innen zwischen 16 und 19 Jahre alt, nahmen sich gemeinsam mit einer Lehrkraft gut vier Schu-lstunden Zeit die Situation zu klären und die unterschiedlichen Rollen zu verteilen.

 

Ohne lange Vorbereitung konnten sich die Teilnehmer*innen in die örtlichen Gegebenheiten des fiktiven Küstenort „El Paraiso“ im mittelamerikanischen Staat „Panduragua“ versetzen. Dabei halfen die unterschiedlichen Karten des Planspiels. Das Spiel wurde im Zusammen-hang mit dem Unterrichtsthema "Tourismus" eingesetzt.

 

Neben einem positiven Feedback erhielten wir noch Vorschläge um das Planspiel zu optimieren.

 

Das Planspiel mit ausführlicher Anleitung und Situationsbeschreibung findet man hier.
 

 

Uwe Koperlik gipanic, Karin Solms-Turski Weltladen, Astrid Eibelshäuser Stadt Gießen, Moni Lux und Angelika Körner beide Bildungsgruppe Weltladen

25. März 2019

 

 

Wir hatten Kunden und Gäste des Weltladen zu Informationen über geförderte Projekte in San Juan del Sur in den Weltladen Gießen eingeladen. Da wir je verkaufter Justus- Kaffee Packung und je verkaufter Tafel Nicaragua Schokolade einen Beitrag erhalten, wollten wir über den Einsatz der Gelder in der Partnerstadt informieren. Mit einer Power Point Präsentation und einem Film über die Kakaoernte in Nicaragua ist das in einer stimmigen Veranstaltung gut gelungen.


In vielen Einzelgesprächen konnten wir über die unterschiedlichen Projekte berichten und über die aktuelle Lage in Nicaragua informieren, sowie diskutieren. Ferner bestand die Möglichkeit den Kaffee und die Schokolade zu probieren.

Beide Gießener Tageszeitungen berichten heute über die Veranstaltung:

Oft ohne Strom und Trinkwasser: Gießener Weltladen unterstützt Nicaragua - Gießener Anzeiger
https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/oft-ohne-strom-und-trinkwasser-giessener-weltladen-unterstutzt-nicaragua_20037256

Genießen für die Partnerstadt - Gießener Allgemeine
https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Geniessen-fuer-die-Partnerstadt;art71,568776

 

Vielen Dank an alle Käufer*Innen und an das Team des Weltladens für die gute Unter-stützung und Zusammenarbeit

 

 

 

 

05. März 2019

 

 

PROJEKTVORSTELLUNG

                                            im Weltladen

 

 

Am Samstag, 23.03.2019 stellen wir im Weltladen Gießen,

                                                                Schulstraße 4

                                                                11.00 Uhr

die aktuellen drei Projekte für 2019 vor.

 

Diese Projekte in der Gießener Partnerstadt San Juan del Sur werden u.a. durch den Verkauf der Schokolade für ein faires Genießen (20 Cent/Tafel) und des Justus-Kaffees für ein faires Genießen (25 Cent/ Päckchen) gefördert. Bei den drei Projekten handelt es sich um „Wasserfilter“, „Öko-Öfen“ und ein Schulprojekt.

 

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bei einer Tasse fair ge-handeltem Kaffee und einem Stückchen fair gehandelter Bio-Schoko-lade informieren zu lassen.

 

Mehr Informationen zu den Projekten finden Sie hier:Projekte gipanic

 

06. Februar 2019

 

Rückblick auf den Neujahrsempfang der Gießener Partnerstädte

 

Zum dritten Mal fand Ende Januar der Neujahrsempfang der Gießener Partnerstadtvereine statt. Das Motto "Sport verbindet" - sollte den Bürgern zeigen, was die Partnervereine in
Gießen alles auf die Beine stellen. Im Mittelpunkt des Empfangs standen die Präsentationen der Partnergemeinden.

Für San Juan del Sur wurde Nicaragua-Kaffee ausgeschenkt und man konnte die neue Nicaragua-Schokolade des Weltladens probieren und kaufen.

 

Die Veranstaltung war gut besucht und viele Bürger nutzten die Gelegenheit sich über die Partnerstädte zu Informieren.
https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/mit-wein-datteln-und-salami-in-giessen-vorgestellt_19925074

 

 

 

02. Januar 2019

 

Neujahrsempfang der Gießener Partnerstädte

 

Die Partnerstädte der Stadt Gießen veranstalten am Samstag  26.01.2019 um 13 Uhr im Netanya Saal, Altes Schloß, Gießen den dritten Neujahrsempfang der Partnerstädte unter dem Motto „Sport verbindet die Partnerstädte“.

 

Alle Bürger der Stadt Gießen sind herzlich zu diesem Empfang eingeladen.

 

Neben Informationen zu den Partnerstädten werden wieder Speisen und Getränke, sowie eine musikalische Bekleitung geboten.

 

Am Stand zu San Juan del Sur wird der nicaraguanische Justus-Kaffee ausgeschenkt.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

                                                                                                                           Der Eintritt ist frei

Alles aufgebaut, jetzt können die Gäste kommen

21. Dezember 2018

 

FDP scheitert mit ihrem Antrag

Trotz weiteren Vorwürfen gegen Magistratsmitglieder und unseren Verein, die sandinistische Diktatur zu unterstützen, fand der Antrag der FDP- Fraktion keine Mehrheit in der Stadtver-ordnetenversammlung. Die zum Teil heftige Diskussion wurde nicht immer sachlich geführt. Am Ende entschied sich eine klare Mehrheit dafür, Städtepartnerschaften gerade in Zeiten von extremen politischen Veränderungen, Willkür und Repression gegen die Bevölkerung weiter zu führen und zu unterstützen. Sie sollen ein solidarischer Beitrag für die Verbesserungen der Lebensverhältnisse der Menschen in den Partnerstädten sein.

 

 

 

17. Dezember 2018

 

FDP-Fraktion stellt Antrag auf Aussetzung der Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur

 

Am 18.11.2018 stellt die FDP-Fraktion an das Gießener Stadtparlament den Antrag auf Aus-setzung der Städtepartnerschaft. In der Begründung beziehen sich die Antragssteller auf die fehlenden demokratischen Zustände im Land und die Verfolgung von Demonstranten mit Waffengewalt. Weiter heißt es in der Begründung:"Vielleicht kann das Aussetzen dieser Partnerschaft einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass das sandinistische Regime zur Besin-nung kommt und den Weg frei macht für allgemeine und freie Wahlen in dem geschundenen mittelamerikanischen Land."   Der Antrag trägt die Vorlagennummer STV/1440/2018 und kann unter https://www.giessen.de/Rathaus_und_Service/Stadtparlament/Parlamentsinfo/  eingesehen werden.

 

Im Haupt-, Finanz-, Wirtschafts-, Rechts- und Europaausschuss wurde der Antrag am Montag 10.12.2018 beraten. Die abschließende Entscheidung wird in der Stadtverordnetensitzung am Donnerstag 20. Dezember 2018 im Rathaus getroffen.

https://www.giessen.de/index.phtml?mNavID=1894.281&sNavID=1894.281&La=1

 

Ein Aussetzen der Städtepartnerschaft würde die Verbindung zwischen den Rathäusern ver-hindern und den Austausch auf eine private Ebene reduzieren und damit schwächen. In dieser ktitischen Zeit ist es wichtig die Solidarität mit den Menschen in der Partnerschaft aufrecht zu erhalten.

 

FDP will Partnerschaft mit San Juan del Sur aussetzen

https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-FDP-will-
Partnerschaft-mit-San-Juan-del-Sur-aussetzen;art71,521856

 

Magistrat ist »in großer Sorge«

https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Magistrat-ist-ingrosser-Sorge;art71,529084

 

 

15.Oktober 2018

 

Global vernetzt - lokal aktiv!

Die neue Broschüre zur Agenda 2030 und den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals SDG) des Entwicklungs-politisches Netzwerk Hessen e.V.  ist erschienen.

 

Damit soll gezeigt und beworben werden, wie viel lebendiges und vielfältiges zivilgesellschaftliches Engagement für gesellschaftlichen Wandel im Sinne der SDG es in Hessen schon gibt.

 

Wir wurden unter insgesamt über 120 Beiträgen von Initiativen, Gruppen und Organisationen aus ganz Hessen ausgewählt. Unser Bericht zeigt ein Projekt zum SDG 3 - Gesundheit und Wohlergehen.

 

Mit dem Gesundheitszentrum von San Juan del Sur besteht schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft.

Das Centro de Salud wird bei vorbeugenden Maß-nahmen, sowie im Katastrophenfall zur Unterstützung und Hilfe der Bevölkerung eingesetzt.

SDG-Fibel - Global vernetzt lokal aktiv - zum Download
SDG-Fibel - Global vernetzt lokal aktiv [...]
PDF-Dokument [4.6 MB]

02.Oktober 2018

Wir unterstützen die Erklärung "Gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung"

 

Bei unserem Treffen gestern haben wir die Erklärung des ersten Vernetzungstreffen "Gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung" diskutiert und beschlossen das Dokument zu unterschreiben. Wir wurden bereits in die Liste der Unterzeichner aufgenommen - siehe Link.


Am Sonntag 21. Oktober findet das nächste Treffen in Wuppertal statt. Wir werden versuchen wieder teilzunehmen und unsere Standpunkte zu vertreten und neue Informationen zu er-halten.

 
Hier finden Sie die Spanische Version:

https://www.medico.de/es/contra-la-represion-y-criminalizacion-del-movimiento-de-protesta-17178/

 

 

direkt zum Herunterladen oder Anzeigen:

Für ein freies und sozial gerechtes Nicaragua. Erklärung aus der deutschen Solidaritätsbewegung, September 2018.
Erklärung 1-September-Gegen die Unterdrü[...]
PDF-Dokument [62.4 KB]
Por una Nicaragua libre y socialmente justa. Declaración desde el movimiento de solidaridad con Nicaragua alemán, septiembre 2018.
Erklärung Spanisch 1-September-Gegen die[...]
PDF-Dokument [65.8 KB]
Pressemitteilung zur Situation in Nicaragua und San Juan del Sur
Städtepartnerschaftsverein ist traurig u[...]
PDF-Dokument [129.0 KB]

06. März 2018

Das nächste Mal nicht ohne mich

So lautete das Fazit nach dem Informationsabend zu unserer Delegationsreise. Wir hatten für Montag 05. März in die Evangelische Studierendengemeinde eingeladen.

Die Besucher waren überschaubar, aber die Fragerunde war umso lebhafter.

Vorsitzender Uwe Koperlik und Vereinsmitglied Martin Zieher vor der Präsentation, später wurden Präsente aus San Juan del Sur verteilt.

In einer lebendigen Präsentation wurde die Reise für die Daheimgebliebenen gut nachvollziehbar. Nach der Erläuterung der Anreise und einem kleinen touristischen Begleitprogramm auf dem Weg nach San Juan del Sur, bildeten die Termine vor Ort den Schwerpunkt der Veranstaltung. Anhand eines angefertigten Protokolls zur Delegationsreise waren die Fotos angeordnet.

 

Nach den Erläuterungen und detailreichen Erlebnisberichten konnten sich die Gäste noch die aktuelle Ansicht von San Juan del Sur anschauen. Zum Ende der Veranstaltung wurden noch Geschenke aus San Juan an die Gäste verteilt. So konnte jeder ein Stück der Reise als Andenken mit nach Hause nehmen.

Blick von der Christusstatue auf die Bucht von San Juan del Sur

14. Februar 2018

 

Es war wie nach Hause kommen

 

Das Bild entstand in der neuen Hafenanlage von San Juan del Sur Foto: Martin Zieher

 

Eine sehr erfolgreiche Visite in unserer Partnerstadt in Nicaragua ist gelungen. Eine zehn-köpfige Delegation reiste vom 19.-27.Januar in das mittelamerikanische Land, darunter die Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Stadträtin Astrid Eibelshäuser und die Stadtverordnete Christiane Janetzky-Klein sowie weitere Interessierte, begleitet von einem Teil des Vorstandes des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen mit San Juan de Sur und Region in Nicaragua e.V. kurz gipanic. Dieser hatte die Reise bereits im letzten Jahr geplant und organisiert. OB Dietlind Grabe-Bolz sagte rückblickend: "Die herzlichen Begegnungen und
die interessanten Besuche verschiedener Projekte und Institutionen hinterlassen prägende
Eindrücke und machen eine lebendige Partnerschaft aus".

 

Im vergangenen November fanden in Nicaragua Kommunalwahlen statt und im Januar wurde die neue Bürgermeisterin von San Juan del Sur, Mayra del Socorro Solís Briceño von der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) in ihr Amt eingeführt. An ihrer Seite steht der Vize-Bürgermeister Randall Granja Fajardo von der Partido Liberal Constitucionalista (PLC).

Empfang v.l Randall Granja Fajardo Vize-Bürgermeister; Mayra Solís Briceño Bürgermeisterin, Dietlind Grabe-Bolz Oberbürgermeisterin; Uwe Koperlik gipanic, Astrid Eibelshäuser Stadträtin Foto: Martin Zieher

 

Die neuen Stadtoberhäupter versprechen sich von der Verbindung mit Gießen einen nutzbringenden Austausch in Fragen der Kommunalenentwicklung. Vize-Bürgermeister Randall erläuterte beim ersten Treffen im Rathaus die Kontroverse um den zunehmenden Tourismus und den damit verbundenen Verkehr in der Stadt.

 

Besondere Freude machte die Begegnung denjenigen, die im Rahmen der Städtepartnerschaft aus San Juan del Sur schon einmal Gießen bereist hatten. „Gerade der gegenseitige Besuch schafft Verbindungen, die über viele Jahre tragen", so Stadträtin Astrid Eibelshäuser.

 

Nach zweiunddreißig Jahren bekam die Städtepartnerschaft einen neuen Anschub. In einem öffentlichen Akt auf dem zentralen Platz an der Kirche in San Juan del Sur wurde der Partner-schaftsvertrag von beiden Seiten erneuert. Ein zentrales Anliegen der Städte ist die brüderliche Solidarität zwischen beiden Völkern zu festigen. Nach Tanzaufführungen kam es zu einem regen Austausch mit Bürgern aus San Juan del Sur.

 

Nach der Unterzeichnung des Partnerschaftvertrages kam es zu Gesprächen mit der Bevölkerung aus San Juan del Sur Foto: Martin Zieher

Die Arbeit des Vereins gipanic spielte bei allen Besuchen und Besichtigung eine wichtige Rolle. Die verschiedenen geförderten Initiativen konnten vor Ort in Augenschein genommen werden.

Uwe Koperlik bei seiner Ansprache zur Geschichte der Städtepartnerschaft

 

Jederzeit fühlten wir uns mit offenen Armen empfangen und es war nicht das Gefühl eines Besuches, eher der Eindruck des Nachhausekommens der sich bei uns ausbreitete“,so der Vorsitzende des Partnerschafts-vereins Uwe Koperlik.

“Selten erfahren wir so viel Anerkennung für unsere geleistete Arbeit wie im persönlichen Austausch mit den Menschen in San Juan del Sur.“

Gruß im Büro der Bürgermeisterin Foto: Martin Zieher
Der Fernsehsender Televisora Nacional bringt einen kurzen Beitrag zum Besuch der Delegation in San Juan del Sur. Ein Klick auf das Foto zeigt den Beitrag auf youtube. Foto: Martin Zieher

 

Der Besuch unserer Delegation fand ein Echo in unterschiedlichen Medien. zwei Fernsehsender interviewten die beiden Bürgermeisterinnen und eine Touristik-Zeitung aus San Juan del Sur brachte einen kurzen Beitrag, der leider nicht online gestellt wurde.

Die Gießener Allgemeine Zeitung veröffentlichte ebenfalls einen Artikel zur Delegationsreise und 32 Jahre Städtepartnerschaft. Den Bericht finden Sie hier.

Das Gießener Sonntags Morgenmagazin brachte am 25.März ebenfalls einen Bericht mit Foto. Den

Artikel finden Sie hier. Den Abschluß bildete der Gießener Anzeiger mit seinem Artikel vom 29.März, den man unter diesem Link finden kann.

Ein Klick auf das Bild zeigt den Beitrag auf Youtube an
Ein Klick auf das Bild zeigt den Beitrag auf Youtube an.
Ein Klick auf das Bild zeigt den Beitrag auf Youtube an.

 

 

 

San Juan dej Sur zeigt das Bild einer gut entwickelten Stadt, doch der erste Eindruck trügt.

Straßenzug in San Juan del Sur

 

In der ländlichen Region sind Unterstützungsprojekte bis heute unerlässlich. Bei unseren Besuchen konnten wir uns von den Lebensumständen der Landbevölkerung ohne Strom-versorgung, mit Latrinen und der Wasserversorgung nur aus Brunnen ein eigenes Bild machen. Vor allem blieben dabei Zusammenkünfte in städtischen und ländlichen Schulen, sowie der Einsatz von Wasserfiltern und Ökoöfen vor Ort im Gedächtnis.

Besonders beeindruckend war die Würde, die die Menschen trotz ihrer Armut ausstrahlten.

 

In der ländlichen Region gibt es oft keinen Strom, nur Latrinen und Trinkwasser kommt aus dem Brunnen.
Tiere werden zur eigenen Versorgung gehalten.

 

Das Geld für das einhundertste Projekt seit Bestehen der Partnerschaft wurde in einem feierlichen Akt persönlich übergeben.

Mit dem Titel “Stärkung der Position der Frauen in der Gemeinde San Juan del Sur“ startete eine Seminar- und Workshopreihe des Frauenbüros. Unterstützung kommt zudem von einer Frauenorganisation aus Matagalpa. Die Gemeinde San Juan del Sur trägt den größten Teil der Kosten. Bürgermeisterin Mayra sagte uns: „Frauen stärken heißt das Land weiter zu entwickeln.“

Die Bürgermeisterin Mayra Solís Briceño nimmt die Projektgelder für die Förderung von Frauen aus den Händen von Uwe Koperlik gipanic entgegen. Foto: Martin Zieher

 

Im Centro de Salud oder dem Hospital primario Gaspar Garcia Laviana konnten wir den Einsatz des gespendeten Ultraschallgerätes beobachten. Dabei nutzten wir die Gelegenheit einen Geldbetrag zum Kauf von Wetterschutzkleidung für die Mitarbeiter der Gesundheits-brigaden zu überreichen. Die Kleidung wurde bei Einsätzen um den Tropensturm Nate im letzten Jahr verschlissen und eine entsprechende Anfrage auf Hilfe an den Verein gestellt.

Eingang zum Centro de Salud
Leonel José García Jácamo und Uwe Koperlik "testen" das Ultraschallgerät
Leonel nimmt das Geld für die Wetterschutzkleidung zum Einsatz der Gesundheitsbrigaden in Empfang.

 

Bei der Besichtigung der weiterführenden Schule “Instituto Emanuel Mongalo y Rubio”, der Partnerschule der Integrierten Gesamtschule Buseckertal, konnten wir uns einen Überblick über die gute Zusammenarbeit mit dem Verein „Freunde von Nicaragua“ aus Buseck machen.

Die frühere Schulleiterin und heutige Bürgermeisterin erklärt der Delegation die Funktion des Wasserfilters an der Schule “Instituto Emanuel Mongalo y Rubio” in San Juan del Sur Foto: Martin Zieher
Die Grundschule in La Tortuge ist in einem wesentlich schlechteren Zustand. Durch einen Klick auf das Foto erreicht man eine kurze Dokumentation auf youtube

Die weiterführenden Schulen in den Dörfern La Tortuga und Bernardino Diaz Ochoa werden von gipanic seit 2007 gefördert. Beim Besuch in La Tortuga wurde das Projektgeld für das zweite Schulhalbjahr übergeben. Der Verein bekam für seine langjährige Unterstützung ein Diplom aus der Hand des Lehrers Edgard Antonio Henriquez Maliaños. Edgard ist ein Repräsentant der Organisation Asociación de Mujeres Bahía "Gaspar García Laviana" (AMBAGGL) mit der gipanic seit Beginn der Partnerschaft schon viele Projekte realisierte.

 

Eine kurze Dokumentation zum Schulprojekt findet man hier

Uwe Koperlik nimmt für gipanic das Diplom für langjährige Förderung des Schulunterrichtes entgegen. Edgard Antonio Henriquez Maliaños überreicht die Urkunde in La Tortuga. Foto: Martin Zieher

 

Seit einigen Jahren fördert der Verein den Einsatz von Wasserfiltern und sogenannten Ökoöfen. Bei einem Besuch konnte die Realisierung und der Nutzen der Projekte angeschaut werden. Gemeinsam mit Fundación Tierra wird die Umsetzung durchgefüht. Frau Antonia Mendoza erklärte die Arbeitsweise in einem Haus in La Tortuga.
 

Frau Antonia Mendoza von Fundación Tierra erklärt den Wasserfilter und die notwendigen Wartungsarbeiten. Einmal im Jahr wird die Reinheit des Filters geprüft. Dann stellt sich schnell heraus, wer ihn gut gepflegt hat. Foto: Martin Zieher
Bisherige offene Kochstelle mit starker Rauchentwicklung und schlechtem Brennwert. Foto: Martin Zieher
Bessere Ausnutzung des Holzes und keine Rauchentwicklung im Raum

Neben den bisher aufgeführten Besichtigungen unternahmen wir noch eine Reise in die Region von Rivas um Projekte von Asociación Comunitaria para el Desarollo Integral de Rivas (ACDIR) zu sehen. Hier ging es in erster Linie um den Anbau von Futterbäumen und Viehzucht im Rahmen der Ernährungssicherung. Begleitet wurden wir dabei von Milagros Rivera und Reinhard Ross vom Lüneburger Verein INPN (International Non-Profit Network e.V.). Beide waren im letzten Jahr zu Gast in Gießen.

 

 

Bild von der Homepage der Empresa Portuaria Nacional

In San Juan del Sur standen noch folgende städtische Einrichtungen auf unserem Terminplan:

                            Centros de Desarrollo Infantil CDI (Kindergarten oder Tagesstätte)

                            Casa Materna Municipal (Frauenprojekt für werdende Mütter)

                            der Rohbau einer Tagesklinik zur Unterstützung der Casa Materna

                            Empresa Portuaria Nacional EPN der Hafen mit Anlegern für die  

                            Tenderboote der Kreuzfahrtschiffe sowie

                            die Fabrik zur Fischverarbeitung und Eisherstellung

 

Der Besuch im Hafen ist auf der Homepage von EPN dokumentiert. Mehr findet man hier oder durch einen Klick auf das Bild von EPN oben.

 

10. Januar 2018

 

 

100 Projekte seit 1986

Unsere Sammlung von Projekten hat nun die Nummer 100 seit dem Jahr 1986 erreicht. Das Vorhaben einhundert steht für das Ziel die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu stärken. Gemeinsam mit dem Rathaus in San Juan de Sur wurde ein Vielzahl von Seminaren, Workshops und Schulungen geplant. Unterstützt werden die Maßnahmen durch die Organisation Colectivo de Mujeres Matagalpa (CMM - Frauenkollektiv Matagalpa).

Rathaus San Juan del Sur

Das Frauenbüro im Rathaus hat in den letzten Jahren große Erfolge bei der Aufgabe zur Stärkung der Position der Frauen erzielt. Es besteht allerdings noch die Notwendigkeit auf spezifische Probleme einzugehen, wie beispielsweise die politische Teilhabe, die Thematik der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, sowie weitere Themen der Menschenrechte, Kinderrechte und Jugendrechte. Ein Problem in Nicaragua ist noch immer der Tod von entbindenden Müttern und der neugeborenen Kinder, da oftmals die notwendigen Medikamente fehlen.

 

Schwangere Frauen aus der ländlichen Region von San Juan del Sur wird angeboten, die letzten zwei Wochen vor der Entbindung im „Haus für werdende Mütter“ zu verbringen. Diese Maßnahme dient dazu Schwierigkeiten, die kurz vor der Geburt auftreten können, zu erkennen und zu verhindern. In dieser Zeit werden Kurse zur Einkommensverbesserung für die werdenden Mütter angeboten. Die Themen dieser Kurse sind: Handwerk, Nähen, Erstellen von Piñatas (Dekorierte Figuren).

 

Weiter werden Veranstaltungen für Jugendliche angeboten, wie beispielsweise Umweltthemen, bei denen die Jugendlichen in Wiederaufforstungen und Küstenreinigung eingebunden werden.

 

Speziell für Frauen sind Schulungen in den Themen der Führung, Selbstwertgefühl, Schutz vor häuslicher Gewalt und Workshops zum Thema Kunsthandwerk, sowie Erstellen von Piñatas vorgesehen. Ziel dieser Projekte ist es die reale und effektive Teilnahme der Frauen bei der Entscheidungsfindung zu stärken.

 

Mit dem Colectivo de Mujeres Matagalpa, die schon in der Vergangenheit entsprechende Seminare realisierten ist ein Austausch und die Unterstützung in den Schulungen geplant, wobei es um die Umsetzung des erlernten im täglichen Leben geht.

 

Bis zum Jahresende sollen die Maßnahmen abgeschlossen werden. Die Finanzierung erfolgt durch die Gemeinde San Juan de Sur, der Stadt Gießen, sowie einem Zuschuß aus der Vereinskasse.

 

Weitere Informationen stehen hier

 

Hier findet sich eine Liste aller Projekte seit 1986 in einer Übersicht

  • Informationen zu geplanten Veranstaltungen finden Sie hier

  • Zu aktuellen Projekten bitte hier klickem.

  • Zu Nachrichten aus Nicaragua oder andere Themen klicken Sie bitte hier.

Datenschutzerklärung nach EU-DSGVO
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