Städtepartnerschaft Gießen - San Juan del Sur in Nicaragua Unsere Nachbarn vom Pazifik
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Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur und Region in Nicaragua e.V.

Achstattring 30
35396 Gießen

 

33 Jahre Städtepartnerschaft Gießen mit

 

San Juan del Sur   1986 - 2019

 

Informationen zur aktuellen Situation in Nicaragua finden Sie unter :

Nachrichten aus Nicaragua

20. August 2019

 

 

Rückblick auf denTag der Kulturen

 

in Gießen

 

Am Samstag 17. August stellten wir unseren gemeinsamen Informationsstand mit dem Weltladen auf den Vorplatz der Kongresshalle. Als besonderen Gast konnten wir eine Vertreterin der Städtepartnerschaft Gießen mit Netanya in Israel begrüßen.

 

Die Stadträtin Eibelshäuser besucht den Informationsstand Quelle: gipanic
Isabel und Francisco bei ihrer Darbietung Quelle: gipanic

 

Neben Informationen zum Weltladen, fairem Handel und den geförderten Projekten in der Partnerstadt San Juan del Sur konnte man Kaffee aus Nicaragua am Stand trinken, sowie als Päckchen kaufen.

 

Gut 80 Tassen wurden ausgeschenkt und man konnte Bio-Bananen die fair gehandelt werden probieren.

 

Viele Besucher zeigten sich interessiert und hatten konkrete Fragen zum Leben in Nicaragua.

 

Am Nachmittag konnten der Weltladen und gipanic wieder ein kurzes Bühnenprogramm präsentieren.

 

Isabel und Francisco spielten Lieder aus Nicaragua und die Zuschauer forderten eine Zugabe.

 

Die Stimmung am Tag der Kulturen war sehr angenehm und der Rahmen mit dem vielfältigen Speise- und Musikangebot lockte zahlreiche Besucher auf den Vorplatz der Kongresshalle. Es gab interessante Begegnungen und einen Austausch auf allen Ebenen.

 

Wir danken dem Team des Ausländerbeirates für die gelungene Organisation und allen Helfern, die dazu beitrugen, dass der Tag ein Erlebnis wurde.

19.Juli 2019

 

Jahrestag der sandinistischen Revolution - kein Feiertag

 

Der Juli beinhaltet zwei Jahrestage. Am 04.Juli wurde die Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur 33 Jahre und heute, am 19.Juli feieren Menschen in Nicaragua den 40sten Jahrestag der sandinistischen Revolution.

Nicht alle haben einen Grund zum Feiern. Nach den Protesten vom April 2018 ist das Land in eine, man könnte sagen Schockstarre gefallen. Ausgelöst nicht nur durch Bestürzung oder Erschütterung, sondern durch Repression und Anti-Terrorgesetze die eine politische Äußerung gefährlich machen.

 

Am 19. Juli finden sowohl in Nicaragua als auch in Deutschland Aktivitäten statt. Verschiedene Berliner Gruppen rufen am 19. Juli um 17 Uhr am Brandenburger Tor zu einer öffentlichen Kundgebung auf.

 

 

04.Juli 2019

 

Die Städtepartnerschaft begeht den

                                                33. Geburtstag

 

Am 04.Juli 1986 wurde der Partnerschaftsvertrag zwischen San Juan del Sur und Gießen unterzeichnet. Beide Städte blicken auf eine lange Partnerschaft und Solidarität zurück.

25. Mai 2019

 

 

40 Jahre Verein Solidarische Welt e.V.

 

Im Jahr 1979 begann unsere Gegenwart. Die Islamische Republik wurde im Iran ausgerufen. Mit dem NATO-Doppelbeschluss wurden neue Raketen in Europa stationiert. In Nicaragua stürzte die Sandinistische Revolution den Diktator. Aus Vietnam flüchteten Hunderttausende über das Meer. In Gießen gründete sich der Verein Solidarische Welt.

 

Wir haben einen Grund zum Feiern, wenn wir auf die vergangenen Jahre zurückblicken. Die gemeinsam verbrachte Zeit hat Spuren bei jedem von uns hinterlassen. Das Jubiläum soll Anlass sein, an all das zu denken, was uns geprägt und begleitet hat, denn Nichts ist wirklich selbstverständlich.

 

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit, der wir auch in Zukunft mit großer Freude entgegensehen.

 

Herzliche Glückwünsche zum 40-jährigen Vereinsjubiläum im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder von gipanic

 

 

Den Zeitungsartikel des Gießener Anzeigers gibt´s hier.

 

 

Am Strand von San Juan del Sur Foto: Leonel José García Jácamo

17. April 2019

 

Semana Santa in San Juan del Sur

 

In Nicaragua finden überall Veranstaltungen zur Karwoche statt. Neben religiösen Prozession gibt es große Feste und das Alltagsleben kommt fast zum Stillstand.

 

In San Juan del Sur finden ebenfalls Feiern zur Karwoche - Semana Santa - statt. Aus diesem Anlass hat man bis zum 21. April einen sogenannten "Food Park" am Hafen eingerichtet. Allein in den letzten Wochen haben hier vier große Kreuzfahrtschiffe ihre Besucher nach Nicaragua gebracht. Höhepunkte sind die Strandpartys in der großen Bucht.

 

 

16. April 2019

 

Informationen zu Nicaragua am 12. April

 

Wir hatten mit zwei deutschen Mitarbeitern einer NGO, die vor wenigen Wochen Nicaragua verlassen mußten, zwei Gäste, die die Unruhen über das gesamte Jahr vor Ort erlebten. Sie berichteten unter anderem, wie auch sie vom Ausbruch der Massenkundgebungen überrascht wurden.


Bis zum April 2018 wurden alle Proteste abgewürgt und unterdrückt, was man besonders bei Manifestationen zum geplanten interozeanischen Kanal beobachten konnte. Ein Auslöser für die starke Mobilisierung im vergangenen Jahr, können die gewaltsamen Niederschlagungen der Demonstrationen von älteren Menschen im Zusammenhang mit angeordneten Reformen in den Sozialversicherungen sein. Dabei ging es den anschließenden Protesten weniger um den Inhalt der Reformen, als viel mehr um die Bilder und Szenen der verprügelten Menschen
und die Härte der Staatsgewalt gegenüber den Bürgern.
 

 

Zum Beginn der Veranstaltung gab Uwe Koperlik einen kurzen Überblick Quelle: gipanic

 

In ihrem Vortrag gingen unsere Gäste auf den Barrikadenbau in ihrem Stadtteil und gezielte Plünderungen von Geschäften ein. Weiter führten sie aus, dass die aktuelle Sicherheitslage für Reisen im Land wie vor den Protesten ist, aber die Polizei Ausländer häufiger kontrolliert und mit höheren Strafen bei Vergehen im Straßenverkehr droht.
Sie sind der Meinung, dass sie als auswärtige NGO Mitarbeiter für die nicaraguanischen Kolleg*innen zum Sicherheitsrisiko wurden, was sie unter anderem zur Ausreise bewegt hat.

 

Man sieht zurzeit in Nicaragua ein größeres Risiko in Ausländern, da man meint, sie würden der Opposition zuarbeiten. Das führt unter anderem dazu, dass ihre Bewegungen und Aktivitäten sehr genau beobachtet und überwacht werden.

Es war in der Vergangenheit und ist augenblicklich sehr schwierig mit Nicaraguaner*innen über Politik zu sprechen. Sie sind verunsichert und ängstlich. Für Ausländer*innen ist es per Gesetzt verboten, sich in irgend einer Form politisch zu betätigen oder sich dazu zu äußern. Das trifft ebenfalls auf die Teilnahme an Demonstrationen zu. In der aktuellen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes heißt es u.a. "dass das nicaraguanische Recht Ausländern die politische Betätigung verbietet. Dies schließt auch Äußerungen zur nicaraguanischen Politik in sozialen Medien mit ein."

 

Heutige Rückmeldungen aus Nicaragua sprechen von einer "Friedhofsruhe", wie es sie bisher noch nie im Land gab. Es wird erwartet, dass die Regierung die Krise bis zu den Wahlen in 2021 aussitzen will.


Sicherlich verschärft sich die Lage zum Jahrestag am 18.April wieder und es bleibt abzu-warten, ob das Versprechen der Regierung zur Freilassung aller politischen Häftlinge im Zusammenhang mit den Protesten eingelöst wird und zur Entspannung beiträgt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass man sich über die genaue Anzahl der Häftlinge noch nicht geeinigt hat und sehr unterschiedliche Angaben beider Seiten vorliegen.

 

Im Augenblick erscheint die Opposition eher zerstritten, denn handlungsfähig einen Weg aus der Krise zu beschreiben. Damit ist die Hoffnung auf baldige politische Veränderungen eher gering einzuschätzen.

 

Von hier ist es außerordentlich schwierig einen Überblick zu erhalten und sich dabei noch zu bemühen einen objektiven Eindruck zu behalten. Richtig ist, das dass was im Namen der
Regierung passierte und noch passiert, mit nichts zu begründen oder zu beschönigen ist. Viele Forderungen der Opposition sind berechtigt, Nicaragua steht an einem Wendepunkt und
muß einen Weg in die Zukunft finden, in dem die jüngste Vergangenheit aufgearbeitet und aufgeklärt  wird, sowie eine für alle befriedigende Lösung gefunden wird.

 

 

01. April 2019

Planspiel im Unterricht

Unser "altes" Planspiel wurde bereits im Januar an der Wetzlarer Goetheschule im Rahmen des Leistungskurses Erdkunde in einer 12.ten Klasse durchgeführt. 18 Schüler*innen zwischen 16 und 19 Jahre alt, nahmen sich gemeinsam mit einer Lehrkraft gut vier Schulstunden Zeit die Situation zu klären und die unterschiedlichen Rollen zu verteilen.

Quelle: Schüler Goetheschule Wetzlar

 

Ohne lange Vorbereitung konnten sich die Teilnehmer*innen in die örtlichen Gegebenheiten des fiktiven Küstenort „El Paraiso“ im mittelamerikanischen Staat „Panduragua“ versetzen. Dabei halfen die unterschiedlichen Karten des Planspiels. Das Spiel wurde im Zusammenhang mit dem Unterrichtsthema "Tourismus" eingesetzt.

 

Neben einem positiven Feedback erhielten wir noch Vorschläge um das Planspiel zu optimieren.

 

Das Planspiel mit ausführlicher Anleitung und Situationsbeschreibung findet man hier.
 

 

Uwe Koperlik gipanic, Karin Solms-Turski Weltladen, Astrid Eibelshäuser Stadt Gießen, Moni Lux und Angelika Körner beide Bildungsgruppe Weltladen Quelle: gipanic

25. März 2019

 

 

Wir hatten Kunden und Gäste des Weltladen zu Informationen über geförderte Projekte in San Juan del Sur in den Weltladen Gießen eingeladen. Da wir je verkaufter Justus- Kaffee Packung und je verkaufter Tafel Nicaragua Schokolade einen Beitrag erhalten, wollten wir über den Einsatz der Gelder in der Partnerstadt informieren. Mit einer Power Point Präsentation und einem Film über die Kakaoernte in Nicaragua ist das in einer stimmigen Veranstaltung gut gelungen.


In vielen Einzelgesprächen konnten wir über die unterschiedlichen Projekte berichten und über die aktuelle Lage in Nicaragua informieren, sowie diskutieren. Ferner bestand die Möglichkeit den Kaffee und die Schokolade zu probieren.

Beide Gießener Tageszeitungen berichten heute über die Veranstaltung:

Oft ohne Strom und Trinkwasser: Gießener Weltladen unterstützt Nicaragua - Gießener Anzeiger
https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/oft-ohne-strom-und-trinkwasser-giessener-weltladen-unterstutzt-nicaragua_20037256

Genießen für die Partnerstadt - Gießener Allgemeine
https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Geniessen-fuer-die-Partnerstadt;art71,568776

 

Vielen Dank an alle Käufer*Innen und an das Team des Weltladens für die gute Unter-stützung und Zusammenarbeit

 

 

 

 

05. März 2019

 

 

PROJEKTVORSTELLUNG

                                            im Weltladen

 

 

Am Samstag, 23.03.2019 stellen wir im Weltladen Gießen,

                                                                Schulstraße 4

                                                                11.00 Uhr

die aktuellen drei Projekte für 2019 vor.

 

Diese Projekte in der Gießener Partnerstadt San Juan del Sur werden u.a. durch den Verkauf der Schokolade für ein faires Genießen (20 Cent/Tafel) und des Justus-Kaffees für ein faires Genießen (25 Cent/ Päckchen) gefördert. Bei den drei Projekten handelt es sich um „Wasserfilter“, „Öko-Öfen“ und ein Schulprojekt.

 

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bei einer Tasse fair ge-handeltem Kaffee und einem Stückchen fair gehandelter Bio-Schoko-lade informieren zu lassen.

 

Mehr Informationen zu den Projekten finden Sie hier:Projekte gipanic

 

Der Andrang war groß Quelle: gipanic

06. Februar 2019

 

Rückblick auf den Neujahrsempfang der Gießener Partnerstädte

 

Zum dritten Mal fand Ende Januar der Neujahrsempfang der Gießener Partnerstadtvereine statt. Das Motto "Sport verbindet" - sollte den Bürgern zeigen, was die Partnervereine in
Gießen alles auf die Beine stellen. Im Mittelpunkt des Empfangs standen die Präsentationen der Partnergemeinden.

Für San Juan del Sur wurde Nicaragua-Kaffee ausgeschenkt und man konnte die neue Nicaragua-Schokolade des Weltladens probieren und kaufen.

 

Die Veranstaltung war gut besucht und viele Bürger nutzten die Gelegenheit sich über die Partnerstädte zu Informieren.
https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/mit-wein-datteln-und-salami-in-giessen-vorgestellt_19925074

 

 

 

02. Januar 2019

 

Neujahrsempfang der Gießener Partnerstädte

 

Die Partnerstädte der Stadt Gießen veranstalten am Samstag  26.01.2019 um 13 Uhr im Netanya Saal, Altes Schloß, Gießen den dritten Neujahrsempfang der Partnerstädte unter dem Motto „Sport verbindet die Partnerstädte“.

 

Alle Bürger der Stadt Gießen sind herzlich zu diesem Empfang eingeladen.

 

Neben Informationen zu den Partnerstädten werden wieder Speisen und Getränke, sowie eine musikalische Bekleitung geboten.

 

Am Stand zu San Juan del Sur wird der nicaraguanische Justus-Kaffee ausgeschenkt.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

                                                                                                                           Der Eintritt ist frei

Alles aufgebaut, jetzt können die Gäste kommen Quelle: gipanic
Überblick zu den Städtepartnerschaften von Gießen Quelle: Partnerschaftsorganisationen u.a. gipanic

15.Oktober 2018

 

Global vernetzt - lokal aktiv!

Quelle: EPN Hessen

Die neue Broschüre zur Agenda 2030 und den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals SDG) des Entwicklungs-politisches Netzwerk Hessen e.V.  ist erschienen.

 

Damit soll gezeigt und beworben werden, wie viel lebendiges und vielfältiges zivilgesellschaftliches Engagement für gesellschaftlichen Wandel im Sinne der SDG es in Hessen schon gibt.

 

Wir wurden unter insgesamt über 120 Beiträgen von Initiativen, Gruppen und Organisationen aus ganz Hessen ausgewählt. Unser Bericht zeigt ein Projekt zum SDG 3 - Gesundheit und Wohlergehen.

 

Mit dem Gesundheitszentrum von San Juan del Sur besteht schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft.

Das Centro de Salud wird bei vorbeugenden Maß-nahmen, sowie im Katastrophenfall zur Unterstützung und Hilfe der Bevölkerung eingesetzt.

SDG-Fibel - Global vernetzt lokal aktiv - zum Download
SDG-Fibel - Global vernetzt lokal aktiv [...]
PDF-Dokument [4.6 MB]

02.Oktober 2018

Wir unterstützen die Erklärung "Gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung"

 

Bei unserem Treffen gestern haben wir die Erklärung des ersten Vernetzungstreffen "Gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung" diskutiert und beschlossen das Dokument zu unterschreiben. Wir wurden bereits in die Liste der Unterzeichner aufgenommen - siehe Link.


Am Sonntag 21. Oktober findet das nächste Treffen in Wuppertal statt. Wir werden versuchen wieder teilzunehmen und unsere Standpunkte zu vertreten und neue Informationen zu er-halten.

 
Hier finden Sie die Spanische Version:

https://www.medico.de/es/contra-la-represion-y-criminalizacion-del-movimiento-de-protesta-17178/

 

 

direkt zum Herunterladen oder Anzeigen:

Für ein freies und sozial gerechtes Nicaragua. Erklärung aus der deutschen Solidaritätsbewegung, September 2018.
Erklärung 1-September-Gegen die Unterdrü[...]
PDF-Dokument [62.4 KB]
Por una Nicaragua libre y socialmente justa. Declaración desde el movimiento de solidaridad con Nicaragua alemán, septiembre 2018.
Erklärung Spanisch 1-September-Gegen die[...]
PDF-Dokument [65.8 KB]
Pressemitteilung zur Situation in Nicaragua und San Juan del Sur
Städtepartnerschaftsverein ist traurig u[...]
PDF-Dokument [129.0 KB]

06. März 2018

Das nächste Mal nicht ohne mich

So lautete das Fazit nach dem Informationsabend zu unserer Delegationsreise. Wir hatten für Montag 05. März in die Evangelische Studierendengemeinde eingeladen.

Die Besucher waren überschaubar, aber die Fragerunde war umso lebhafter.

Vorsitzender Uwe Koperlik und Vereinsmitglied Martin Zieher vor der Präsentation, später wurden Präsente aus San Juan del Sur verteilt. Quelle: gipanic

In einer lebendigen Präsentation wurde die Reise für die Daheimgebliebenen gut nachvollziehbar. Nach der Erläuterung der Anreise und einem kleinen touristischen Begleitprogramm auf dem Weg nach San Juan del Sur, bildeten die Termine vor Ort den Schwerpunkt der Veranstaltung. Anhand eines angefertigten Protokolls zur Delegationsreise waren die Fotos angeordnet.

 

Nach den Erläuterungen und detailreichen Erlebnisberichten konnten sich die Gäste noch die aktuelle Ansicht von San Juan del Sur anschauen. Zum Ende der Veranstaltung wurden noch Geschenke aus San Juan an die Gäste verteilt. So konnte jeder ein Stück der Reise als Andenken mit nach Hause nehmen.

Blick von der Christusstatue auf die Bucht von San Juan del Sur Quelle: gipanic

14. Februar 2018

 

Es war wie nach Hause kommen

 

Das Bild entstand in der neuen Hafenanlage von San Juan del Sur Foto: Martin Zieher gipanic

 

Eine sehr erfolgreiche Visite in unserer Partnerstadt in Nicaragua ist gelungen. Eine zehn-köpfige Delegation reiste vom 19.-27.Januar in das mittelamerikanische Land, darunter die Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Stadträtin Astrid Eibelshäuser und die Stadtverordnete Christiane Janetzky-Klein sowie weitere Interessierte, begleitet von einem Teil des Vorstandes des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen mit San Juan de Sur und Region in Nicaragua e.V. kurz gipanic. Dieser hatte die Reise bereits im letzten Jahr geplant und organisiert. OB Dietlind Grabe-Bolz sagte rückblickend: "Die herzlichen Begegnungen und
die interessanten Besuche verschiedener Projekte und Institutionen hinterlassen prägende
Eindrücke und machen eine lebendige Partnerschaft aus".

 

Im vergangenen November fanden in Nicaragua Kommunalwahlen statt und im Januar wurde die neue Bürgermeisterin von San Juan del Sur, Mayra del Socorro Solís Briceño von der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) in ihr Amt eingeführt. An ihrer Seite steht der Vize-Bürgermeister Randall Granja Fajardo von der Partido Liberal Constitucionalista (PLC).

 

Weitere Informationen zur Reise finden sich im Archiv unter Veranstaltungen 2018

Empfang v.l Randall Granja Fajardo Vize-Bürgermeister; Mayra Solís Briceño Bürgermeisterin, Dietlind Grabe-Bolz Oberbürgermeisterin; Uwe Koperlik gipanic, Astrid Eibelshäuser Stadträtin Foto: Martin Zieher

10. Januar 2018

 

 

100 Projekte seit 1986

Unsere Sammlung von Projekten hat nun die Nummer 100 seit dem Jahr 1986 erreicht. Das Vorhaben einhundert steht für das Ziel die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu stärken. Gemeinsam mit dem Rathaus in San Juan de Sur wurde ein Vielzahl von Seminaren, Workshops und Schulungen geplant. Unterstützt werden die Maßnahmen durch die Organisation Colectivo de Mujeres Matagalpa (CMM - Frauenkollektiv Matagalpa).

Rathaus San Juan del Sur Quelle: gipanic

Das Frauenbüro im Rathaus hat in den letzten Jahren große Erfolge bei der Aufgabe zur Stärkung der Position der Frauen erzielt. Es besteht allerdings noch die Notwendigkeit auf spezifische Probleme einzugehen, wie beispielsweise die politische Teilhabe, die Thematik der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, sowie weitere Themen der Menschenrechte, Kinderrechte und Jugendrechte. Ein Problem in Nicaragua ist noch immer der Tod von entbindenden Müttern und der neugeborenen Kinder, da oftmals die notwendigen Medikamente fehlen.

 

Schwangere Frauen aus der ländlichen Region von San Juan del Sur wird angeboten, die letzten zwei Wochen vor der Entbindung im „Haus für werdende Mütter“ zu verbringen. Diese Maßnahme dient dazu Schwierigkeiten, die kurz vor der Geburt auftreten können, zu erkennen und zu verhindern. In dieser Zeit werden Kurse zur Einkommensverbesserung für die werdenden Mütter angeboten. Die Themen dieser Kurse sind: Handwerk, Nähen, Erstellen von Piñatas (Dekorierte Figuren).

 

Weiter werden Veranstaltungen für Jugendliche angeboten, wie beispielsweise Umweltthemen, bei denen die Jugendlichen in Wiederaufforstungen und Küstenreinigung eingebunden werden.

 

Speziell für Frauen sind Schulungen in den Themen der Führung, Selbstwertgefühl, Schutz vor häuslicher Gewalt und Workshops zum Thema Kunsthandwerk, sowie Erstellen von Piñatas vorgesehen. Ziel dieser Projekte ist es die reale und effektive Teilnahme der Frauen bei der Entscheidungsfindung zu stärken.

 

Mit dem Colectivo de Mujeres Matagalpa, die schon in der Vergangenheit entsprechende Seminare realisierten ist ein Austausch und die Unterstützung in den Schulungen geplant, wobei es um die Umsetzung des erlernten im täglichen Leben geht.

 

Bis zum Jahresende sollen die Maßnahmen abgeschlossen werden. Die Finanzierung erfolgt durch die Gemeinde San Juan de Sur, der Stadt Gießen, sowie einem Zuschuß aus der Vereinskasse.

 

Weitere Informationen stehen hier

 

Hier findet sich eine Liste aller Projekte seit 1986 in einer Übersicht

  • Informationen zu geplanten Veranstaltungen finden Sie hier

  • Zu aktuellen Projekten bitte hier klickem.

  • Zu Nachrichten aus Nicaragua oder andere Themen klicken Sie bitte hier.

Datenschutzerklärung nach EU-DSGVO
Datenschutzerklärung gipanic.pdf
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