Städtepartnerschaft Gießen - San Juan del Sur in Nicaragua Unsere Nachbarn vom Pazifik
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Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur und Region in Nicaragua e.V.

Achstattring 30
35396 Gießen

32 Jahre Städtepartnerschaft Gießen mit

 

San Juan del Sur   1986 - 2018

Weitere Informationen zu Nicaragua finden Sie unter Nachrichten aus Nicaragua

15. Mai 2018

Reisewarnungen für Nicaragua

Das Auswärtigeamt warnt seit dem 13.Mai vor unnötigen Reisen nach Nicaragua. Heute wurde eine Mail von nicaraguanischen Reiseveranstaltern verteilt, die ebenfalls vor einer Reise nach Nicaragua warnen und ihre Touren absagen.

 

Die gewalttätigen Unruhen und Proteste halten an. Für Mittwoch 16.Mai ist eine Gesprächsrunde für einen friedlichen Dialog angesetzt.

 

Das Militär hat sich inzwischen von Einsätzen gegen Demonstranten distanziert und will sich nicht für eine interne Auseinandersetzung benutzen lassen.

 

Hier finden sie einen Artikel der Deutschen Welle.

Zum gleichen Thema findet sich ein Betrag vom Deutschlandfunk vom 13.05.

07. Mai 2018

Proteste, Demonstrationen und gewalttätige

 

Unruhen mit vielen Toten erschüttern

 

Nicaragua

Ursache für die Proteste war ein Dekret mit dem Präsident Ortega die Änderungen bekannt gab. Danach war die Erhöhung der Arbeitnehmerbeiträge von 6,25 Prozent auf 7 Prozent (um 0,75 Prozent), der Arbeitgeber von 19 Prozent auf 22,5 Prozent (um 3,5 Prozent) und der Rentner von 0 auf 5 Prozent beschlossen. Die Einbeziehung der Rentner war das umstrittenste Thema, aber im Gegenzug sollten für sie die Krankenversicherung und andere Leistungen erhöht werden. Die Änderungen sind notwendig um das nicaraguanische Institut für Sozialversicherungen (Instituto Nicaragüense de Seguridad Social, INSS) vor der Insolvenz zu retten.

 

Weitere Informationen und Links zu Hintergründen finden sie hier

06. März 2018

Das nächste Mal nicht ohne mich

So lautete das Fazit nach dem Informationsabend zu unserer Delegationsreise. Wir hatten für Montag 05. März in die Evangelische Studierendengemeinde eingeladen.

Die Besucher waren überschaubar, aber die Fragerunde war umso lebhafter.

Vorsitzender Uwe Koperlik und Vereinsmitglied Martin Zieher vor der Präsentation, später wurden Präsente aus San Juan del Sur verteilt.

In einer lebendigen Präsentation wurde die Reise für die Daheimgebliebenen gut nachvollziehbar. Nach der Erläuterung der Anreise und einem kleinen touristischen Begleitprogramm auf dem Weg nach San Juan del Sur, bildeten die Termine vor Ort den Schwerpunkt der Veranstaltung. Anhand eines angefertigten Protokolls zur Delegationsreise waren die Fotos angeordnet.

 

Nach den Erläuterungen und detailreichen Erlebnisberichten konnten sich die Gäste noch die aktuelle Ansicht von San Juan del Sur anschauen. Zum Ende der Veranstaltung wurden noch Geschenke aus San Juan an die Gäste verteilt. So konnte jeder ein Stück der Reise als Andenken mit nach Hause nehmen.

Blick von der Christusstatue auf die Bucht von San Juan del Sur

14. Februar 2018

 

Es war wie nach Hause kommen

 

Das Foto entstand in der neuen Hafenanlage von San Juan del Sur

 

Eine sehr erfolgreiche Visite in unserer Partnerstadt in Nicaragua ist gelungen. Eine zehn-köpfige Delegation reiste vom 19.-27.Januar in das mittelamerikanische Land, darunter die Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Stadträtin Astrid Eibelshäuser und die Stadtverordnete Christiane Janetzky-Klein sowie weitere Interessierte, begleitet von einem Teil des Vorstandes des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen mit San Juan de Sur und Region in Nicaragua e.V. kurz gipanic. Dieser hatte die Reise bereits im letzten Jahr geplant und organisiert. OB Dietlind Grabe-Bolz sagte rückblickend: "Die herzlichen Begegnungen und
die interessanten Besuche verschiedener Projekte und Institutionen hinterlassen prägende
Eindrücke und machen eine lebendige Partnerschaft aus".

 

Im vergangenen November fanden in Nicaragua Kommunalwahlen statt und im Januar wurde die neue Bürgermeisterin von San Juan del Sur, Mayra del Socorro Solís Briceño von der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) in ihr Amt eingeführt. An ihrer Seite steht der Vize-Bürgermeister Randall Granja Fajardo von der Partido Liberal Constitucionalista (PLC).

Empfang v.l Randall Granja Fajardo Vize-Bürgermeister; Mayra Solís Briceño Bürgermeisterin, Dietlind Grabe-Bolz Oberbürgermeisterin; Uwe Koperlik gipanic, Astrid Eibelshäuser Stadträtin

 

Die neuen Stadtoberhäupter versprechen sich von der Verbindung mit Gießen einen nutzbringenden Austausch in Fragen der Kommunalenentwicklung. Vize-Bürgermeister Randall erläuterte beim ersten Treffen im Rathaus die Kontroverse um den zunehmenden Tourismus und den damit verbundenen Verkehr in der Stadt.

 

Besondere Freude machte die Begegnung denjenigen, die im Rahmen der Städtepartnerschaft aus San Juan del Sur schon einmal Gießen bereist hatten. „Gerade der gegenseitige Besuch schafft Verbindungen, die über viele Jahre tragen", so Stadträtin Astrid Eibelshäuser.

 

Nach zweiunddreißig Jahren bekam die Städtepartnerschaft einen neuen Anschub. In einem öffentlichen Akt auf dem zentralen Platz an der Kirche in San Juan del Sur wurde der Partner-schaftsvertrag von beiden Seiten erneuert. Ein zentrales Anliegen der Städte ist die brüderliche Solidarität zwischen beiden Völkern zu festigen. Nach Tanzaufführungen kam es zu einem regen Austausch mit Bürgern aus San Juan del Sur.

 

Nach der Unterzeichnung des Partnerschaftvertrages kam es zu Gesprächen mit der Bevölkerung aus San Juan del Sur

Die Arbeit des Vereins gipanic spielte bei allen Besuchen und Besichtigung eine wichtige Rolle. Die verschiedenen geförderten Initiativen konnten vor Ort in Augenschein genommen werden.

Uwe Koperlik bei seiner Ansprache zur Geschichte der Städtepartnerschaft

 

Jederzeit fühlten wir uns mit offenen Armen empfangen und es war nicht das Gefühl eines Besuches, eher der Eindruck des Nachhausekommens der sich bei uns ausbreitete“,so der Vorsitzende des Partnerschafts-vereins Uwe Koperlik.

“Selten erfahren wir so viel Anerkennung für unsere geleistete Arbeit wie im persönlichen Austausch mit den Menschen in San Juan del Sur.“

Gruß im Büro der Bürgermeisterin
Der Fernsehsender Televisora Nacional bringt einen kurzen Beitrag zum Besuch der Delegation in San Juan del Sur. Ein Klick auf das Foto zeigt den Beitrag auf youtube

 

Der Besuch unserer Delegation fand ein Echo in unterschiedlichen Medien. zwei Fernsehsender interviewten die beiden Bürgermeisterinnen und eine Touristik-Zeitung aus San Juan del Sur brachte einen kurzen Beitrag, der leider nicht online gestellt wurde.

Die Gießener Allgemeine Zeitung veröffentlichte ebenfalls einen Artikel zur Delegationsreise und 32 Jahre Städtepartnerschaft. Den Bericht finden Sie hier.

Das Gießener Sonntags Morgenmagazin brachte am 25.März ebenfalls einen Bericht mit Foto. Den

Artikel finden Sie hier. Den Abschluß bildete der Gießener Anzeiger mit seinem Artikel vom 29.März, den man unter diesem Link finden kann.

Ein Klick auf das Bild zeigt den Beitrag auf Youtube an
Ein Klick auf das Bild zeigt den Beitrag auf Youtube an.
Ein Klick auf das Bild zeigt den Beitrag auf Youtube an.

 

 

 

San Juan dej Sur zeigt das Bild einer gut entwickelten Stadt, doch der erste Eindruck trügt.

Straßenzug in San Juan del Sur

 

In der ländlichen Region sind Unterstützungsprojekte bis heute unerlässlich. Bei unseren Besuchen konnten wir uns von den Lebensumständen der Landbevölkerung ohne Strom-versorgung, mit Latrinen und der Wasserversorgung nur aus Brunnen ein eigenes Bild machen. Vor allem blieben dabei Zusammenkünfte in städtischen und ländlichen Schulen, sowie der Einsatz von Wasserfiltern und Ökoöfen vor Ort im Gedächtnis.

Besonders beeindruckend war die Würde, die die Menschen trotz ihrer Armut ausstrahlten.

 

In der ländlichen Region gibt es oft keinen Strom, nur Latrinen und Trinkwasser kommt aus dem Brunnen.
Tiere werden zur eigenen Versorgung gehalten.

 

Das Geld für das einhundertste Projekt seit Bestehen der Partnerschaft wurde in einem feierlichen Akt persönlich übergeben.

Mit dem Titel “Stärkung der Position der Frauen in der Gemeinde San Juan del Sur“ startete eine Seminar- und Workshopreihe des Frauenbüros. Unterstützung kommt zudem von einer Frauenorganisation aus Matagalpa. Die Gemeinde San Juan del Sur trägt den größten Teil der Kosten. Bürgermeisterin Mayra sagte uns: „Frauen stärken heißt das Land weiter zu entwickeln.“

Die Bürgermeisterin Mayra Solís Briceño nimmt die Projektgelder für die Förderung von Frauen aus den Händen von Uwe Koperlik gipanic entgegen.

 

Im Centro de Salud oder dem Hospital primario Gaspar Garcia Laviana konnten wir den Einsatz des gespendeten Ultraschallgerätes beobachten. Dabei nutzten wir die Gelegenheit einen Geldbetrag zum Kauf von Wetterschutzkleidung für die Mitarbeiter der Gesundheits-brigaden zu überreichen. Die Kleidung wurde bei Einsätzen um den Tropensturm Nate im letzten Jahr verschlissen und eine entsprechende Anfrage auf Hilfe an den Verein gestellt.

Eingang zum Centro de Salud
Leonel José García Jácamo und Uwe Koperlik "testen" das Ultraschallgerät
Leonel nimmt das Geld für die Wetterschutzkleidung zum Einsatz der Gesundheitsbrigaden in Empfang.

 

Bei der Besichtigung der weiterführenden Schule “Instituto Emanuel Mongalo y Rubio”, der Partnerschule der Integrierten Gesamtschule Buseckertal, konnten wir uns einen Überblick über die gute Zusammenarbeit mit dem Verein „Freunde von Nicaragua“ aus Buseck machen.

Die frühere Schulleiterin und heutige Bürgermeisterin erklärt der Delegation die Funktion des Wasserfilters an der Schule “Instituto Emanuel Mongalo y Rubio” in San Juan del Sur
Die Grundschule in La Tortuge ist in einem wesentlich schlechteren Zustand. Durch einen Klick auf das Foto erreicht man eine kurze Dokumentation auf youtube

Die weiterführenden Schulen in den Dörfern La Tortuga und Bernardino Diaz Ochoa werden von gipanic seit 2007 gefördert. Beim Besuch in La Tortuga wurde das Projektgeld für das zweite Schulhalbjahr übergeben. Der Verein bekam für seine langjährige Unterstützung ein Diplom aus der Hand des Lehrers Edgard Antonio Henriquez Maliaños. Edgard ist ein Repräsentant der Organisation Asociación de Mujeres Bahía "Gaspar García Laviana" (AMBAGGL) mit der gipanic seit Beginn der Partnerschaft schon viele Projekte realisierte.

 

Eine kurze Dokumentation zum Schulprojekt findet man hier

Uwe Koperlik nimmt für gipanic das Diplom für langjährige Förderung des Schulunterrichtes entgegen. Edgard Antonio Henriquez Maliaños überreicht die Urkunde in La Tortuga.

 

Seit einigen Jahren fördert der Verein den Einsatz von Wasserfiltern und sogenannten Ökoöfen. Bei einem Besuch konnte die Realisierung und der Nutzen der Projekte angeschaut werden. Gemeinsam mit Fundación Tierra wird die Umsetzung durchgefüht. Frau Antonia Mendoza erklärte die Arbeitsweise in einem Haus in La Tortuga.
 

Frau Antonia Mendoza von Fundación Tierra erklärt den Wasserfilter und die notwendigen Wartungsarbeiten. Einmal im Jahr wird die Reinheit des Filters geprüft. Dann stellt sich schnell heraus, wer ihn gut gepflegt hat.
Bisherige offene Kochstelle mit starker Rauchentwicklung und schlechtem Brennwert.
Bessere Ausnutzung des Holzes und keine Rauchentwicklung im Raum

Neben den bisher aufgeführten Besichtigungen unternahmen wir noch eine Reise in die Region von Rivas um Projekte von Asociación Comunitaria para el Desarollo Integral de Rivas (ACDIR) zu sehen. Hier ging es in erster Linie um den Anbau von Futterbäumen und Viehzucht im Rahmen der Ernährungssicherung. Begleitet wurden wir dabei von Milagros Rivera und Reinhard Ross vom Lüneburger Verein INPN (International Non-Profit Network e.V.). Beide waren im letzten Jahr zu Gast in Gießen.

 

 

Bild von der Homepage der Empresa Portuaria Nacional

In San Juan del Sur standen noch folgende städtische Einrichtungen auf unserem Terminplan:

                            Centros de Desarrollo Infantil CDI (Kindergarten oder Tagesstätte)

                            Casa Materna Municipal (Frauenprojekt für werdende Mütter)

                            der Rohbau einer Tagesklinik zur Unterstützung der Casa Materna

                            Empresa Portuaria Nacional EPN der Hafen mit Anlegern für die  

                            Tenderboote der Kreuzfahrtschiffe sowie

                            die Fabrik zur Fischverarbeitung und Eisherstellung

 

Der Besuch im Hafen ist auf der Homepage von EPN dokumentiert. Mehr findet man hier oder durch einen Klick auf das Bild von EPN oben.

 

10. Januar 2018

 

 

100 Projekte seit 1986

Unsere Sammlung von Projekten hat nun die Nummer 100 seit dem Jahr 1986 erreicht. Das Vorhaben einhundert steht für das Ziel die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu stärken. Gemeinsam mit dem Rathaus in San Juan de Sur wurde ein Vielzahl von Seminaren, Workshops und Schulungen geplant. Unterstützt werden die Maßnahmen durch die Organisation Colectivo de Mujeres Matagalpa (CMM - Frauenkollektiv Matagalpa).

Rathaus San Juan del Sur

Das Frauenbüro im Rathaus hat in den letzten Jahren große Erfolge bei der Aufgabe zur Stärkung der Position der Frauen erzielt. Es besteht allerdings noch die Notwendigkeit auf spezifische Probleme einzugehen, wie beispielsweise die politische Teilhabe, die Thematik der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, sowie weitere Themen der Menschenrechte, Kinderrechte und Jugendrechte. Ein Problem in Nicaragua ist noch immer der Tod von entbindenden Müttern und der neugeborenen Kinder, da oftmals die notwendigen Medikamente fehlen.

 

Schwangere Frauen aus der ländlichen Region von San Juan del Sur wird angeboten, die letzten zwei Wochen vor der Entbindung im „Haus für werdende Mütter“ zu verbringen. Diese Maßnahme dient dazu Schwierigkeiten, die kurz vor der Geburt auftreten können, zu erkennen und zu verhindern. In dieser Zeit werden Kurse zur Einkommensverbesserung für die werdenden Mütter angeboten. Die Themen dieser Kurse sind: Handwerk, Nähen, Erstellen von Piñatas (Dekorierte Figuren).

 

Weiter werden Veranstaltungen für Jugendliche angeboten, wie beispielsweise Umweltthemen, bei denen die Jugendlichen in Wiederaufforstungen und Küstenreinigung eingebunden werden.

 

Speziell für Frauen sind Schulungen in den Themen der Führung, Selbstwertgefühl, Schutz vor häuslicher Gewalt und Workshops zum Thema Kunsthandwerk, sowie Erstellen von Piñatas vorgesehen. Ziel dieser Projekte ist es die reale und effektive Teilnahme der Frauen bei der Entscheidungsfindung zu stärken.

 

Mit dem Colectivo de Mujeres Matagalpa, die schon in der Vergangenheit entsprechende Seminare realisierten ist ein Austausch und die Unterstützung in den Schulungen geplant, wobei es um die Umsetzung des erlernten im täglichen Leben geht.

 

Bis zum Jahresende sollen die Maßnahmen abgeschlossen werden. Die Finanzierung erfolgt durch die Gemeinde San Juan de Sur, der Stadt Gießen, sowie einem Zuschuß aus der Vereinskasse.

 

Weitere Informationen stehen hier

 

Hier findet sich eine Liste aller Projekte seit 1986 in einer Übersicht

17. November 2017

Cervantes-Preis für Sergio Ramírez

Sein Heimatland Nicaragua hat Sergio Ramírez wie kaum ein Zweiter geprägt. Kulturell und intellektuell, sowie im sozialen und politischen Bereich.

 

Der spanische Cervantes-Literaturpreis geht in diesem Jahr an den nicaraguanischen Schriftsteller, Ex-Politiker und Menschenrechtler Sergio Ramírez für sein Lebenswerk. Der Premio Cervantes ist der Literaturnobelpreis der spanischsprechenden Länder.

 

Er fühle sich sehr geehrt, sagte der 75 Jahre alte Autor am Donnerstag. „Ich widme diesen Preis meinem Land, seinen Schriftstellern und Dichtern, weil ich Poesie in mir trage.“

 

Sein Heimatland Nicaragua hat Sergio Ramírez wie kaum ein Zweiter geprägt. Kulturell und intellektuell, aber auch im politischen und sozialen Bereich. Mit 75 Jahren wird der Autor und Menschenrechtler mit dem höchsten spanischen Literaturpreis geehrt. – Quelle: https://www.svz.de/18345051 ©2017

Ramirez lebte zwischen 1973 und 1975 als Stipendiat des Künstlerprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes e. V. (DAAD) in West-Berlin. Als Mitglied der FSLN und Initiator der Gruppe der Zwölf (einem der FSLN nahestehenden Bündnis von zwölf nicaraguanischen Intellektuellen) hielt er während des Kampfes gegen Anastasio Somoza und in der Folgezeit Kontakt mit der Sozialistischen Internationale und der deutschen Friedrich-Ebert-Stiftung. Nach dem Sturz der Diktatur 1979 war er zunächst Mitglied der fünfköpfigen Regierungsjunta und von 1984 bis 1990 Vizepräsident. Inzwischen zählt er jedoch zu den größten Kritikern des wieder regierenden Präsidenten Ortega.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: Tagesspiegel.de

 

10. November 2017

Neue Bürgermeisterin in San Juan del Sur

Foto: Quelle www.el19digital.com

Offiziellen Angaben zufolge hat die Regierungspartei von Präsident Ortega die Kommunalwahlen vom Sonntag mit rund 68 Prozent der Stimmen gewonnen. Die Beteiligung lag nach Angaben des Wahlrats zwischen 52 und 53 Prozent.

In San Juan del Sur erreichte die FSLN fast 88% der Stimmen.

Hier findet man die Ergebnisse nach Regionen, bis hin zum einzelnen  Wahllokal.

 

Frau Mayra del Socorro Solís Briceño ist die neue Bürgermeisterin und Radall Granja Fajardo wurde neuer Vizebürgermeister von San Juan del Sur.

 

Die Wahlergebnisse haben in verschiedenen Gemeinden Zerwürfnisse und Proteste ausgelöst. Es wurden 5 Tote und 34 Verletzte gezählt. Die FSLN gewann laut Consejo Supremo Electoral (CSE zuständiger Wahlrat) 132 Rathäuser, die PLC 11, Ciudadanos por la Libertad 7 und die ALN 1. Diese drei Parteien haben wie die OAS die Ergebnisse bereits gebilligt. Lediglich die Yatama akzeptierte die Ergebnisse in der Nordkaribik nicht.

 

Link zur Tageszeitung La Prensa in Nicaragua

 

12. Oktober 2017

Die Städtepartnerschaft verliert eine langjährige Freundin

Unsere langjährige Projektpartnerin Frau Lilliam del Socorro Reyes Guerrero ist gestern verstorben. Mit Lilliam und der Organisation Asociación Mujeres Bahía "Gaspar García Laviana" realisierten wir viele unterschiedliche Vorhaben, immer mit dem Ziel die Lebensumstände der Menschen zu ver-bessern. Naturmedizin durch den Anbau von Heilpflanzen, bis hin zur noch heute laufenden Förderung von weiterführendem Schul-unterricht  für die ländlichen Siedlungen La Tortuga und Bernadino Díaz Ochoa sind einige gemeinsame Unternehmungen.
In 2010 besuchte Lilliam gemeinsam mit ihrem Sohn Gaspar zuletzt Gießen. Sie hat für die Gießener Städtepartnerschaft eine wichtige Arbeit geleistet. Wir danken Ihr dafür.

  • Informationen zu geplanten Veranstaltungen finden Sie hier

  • Zu aktuellen Projekten bitte hier klickem.

  • Zu Nachrichten aus Nicaragua oder andere Themen klicken Sie bitte hier.

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