Städtepartnerschaft Gießen - San Juan del Sur in Nicaragua Unsere Nachbarn vom Pazifik
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Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur und Region in Nicaragua e.V.

Achstattring 30
35396 Gießen

 

35 Jahre Städtepartnerschaft Gießen mit

 

San Juan del Sur   1986 - 2021

 

Informationen zur aktuellen Situation in Nicaragua finden Sie unter :

Nachrichten aus Nicaragua

26. November 2021

 

 

Unsere Monatstreffen finden bis auf Weiteres nicht mehr in Präsenz statt.

 

Wir informieren sobald Treffen wieder möglich sind.

 

Bei Fragen und Anregungen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder senden eine E-Mail an info@gipanic.de

 

25. Juni 2021

 

Globales Lernen in Hessen - neu -

 

Das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen (EPN-Hessen) hat eine neue, aktualisierte Broschüre zum globalen Lernen herausgegeben. 

 

Mit dieser Broschüre stellt das EPN Hessen zahlreiche Bildungsangebote zivilgesellschaft-licher Organisationen und Initiativen im Bereich Globales Lernen (GL) und Bildung für nach-haltige Entwicklung (BNE) in Hessen vor. Damit wird die vielfältige Expertise entwicklungs-politisch Aktiver aus dem Netzwerk – und darüber hinaus – sichtbar, die in allen hessischen Regionen und in den unterschiedlichsten Formaten angeboten wird.

 

Im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wurde ein Beitrag zu unserem Planspiel „Ärger in El Paraiso“ veröffentlicht. Zu unserem Planspiel geht es hier.

 

Weitere Informationen zur Broschüre findet man unter: https://www.epn-hessen.de/publikationen/

 

Download der Broschüre über einen Klick auf das Bild oder direkt zum PDF Quelle: EPN-Hessen

30. Juni 2021

 

         10 Jahre Fairtrade Stadt Gießen

 

Seit 2011 trägt die Stadt Gießen den Titel „Fairtrade-Town“. Die Stadt betrachtet den Fairen Handel als einen wichtigen Beitrag gegen weltweite Armut, da für Produkte aus Fairem Handel gerechte Löhne unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen gezahlt werden.

 

Quelle: Stadt Gießen

 

Quelle: Stadt Gießen
Foto: Stadt Gießen

 

Gruppenfoto - Vorstellung der Wandelkarte; von links:

 

Sua Moya Dahle und Anna Demes (Weltladen Gießen), Janina Brendel (Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik), Uwe Koperlik (Partnerschaftsverein Gießen / San Juan del Sur), Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Angelika Körner (Weltladen Gießen), Sabeth Bergauer (städtisches Klimaschutzmanagement)

 

Quelle: Stadt Gießen

 

 

 

Mit neuer "Wandelkarte" nachhaltig durch Gießen

Ein Nachhaltigkeitsstadtplan von Gießen, die sogenannte „Wandelkarte“, wurde von Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz im Rathaus vorgestellt. Dieser alternative Stadtplan verzeichnet insgesamt 91 Orte in der Universitätsstadt: Geschäfte und Gaststätten mit fairen, regionalen und nachhaltigen Produkten, Treffs zum Tauschen und Reparieren, Angebote ohne Plastik und mit Mehrwegsystemen. Herausgeber ist die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Gießen.

 

Grabe-Bolz: „Endlich naht die Rückkehr zur Normalität. Jetzt können die besonderen Qualitäten Gießens als Einkaufsstadt wieder in Vordergrund treten - dazu zählt auch die innovative Ökonomie mit nachhaltigen Produkten.“

 

Die Karte gibt mit einer Auflistung fairer Siegel Hilfestellung beim Einkauf. Außerdem enthält sie Tipps zum bewussten Konsum und nennt Organisationen, um selbst aktiv zu werden. Die Karte ist in einer Auflage von 10.000 Exemplaren klimaneutral gedruckt. Sie wird in den kommenden Wochen an vielen Orten der Universitätsstadt ausliegen, auch im Rathaus.

 

Quelle: Stadt Gießen

 

Und natürlich kann sie hier heruntergeladen werden: Wandelkarte

 

oder

 

Quelle: Stadt Gießen
Gießen_Wandelkarte2021_Downloadversion.p[...]
PDF-Dokument [2.7 MB]

27. Juni 2021

 

Projekte 2021

 

Damit der weiterführenden Schulausbildung in der ländlichen Siedlung Bernardino Díaz Ochoa weiterhin gewährleistet ist, unterstützen wir die Beschaffung von Tafeln und Tischen in einem kleinen zusätzlichen Projekt ab Sommer 2021.

 

In den Räumen der Schule in Bernardino Díaz Ochoa sind Acryltafeln beschädigt und eine nicht ausreichende Anzahl Tische für die Schüler vorhanden. Gerade in der Zeit der Pandemie ist auf Abstand im Unterricht zu achten.

 

Einen Überblick zu den weitern aktuellen Projekten findet man hier.

Einblick in einen Unterrichtsraum in Bernardino Díaz Ochoa Foto: Edgard Henriquez Maliaño
Das werden die neuen Stühle für die Schule Foto: Edgard Henriquez Maliaño
Die neuen Stühle sind angekommen Foto: Edgard Henriquez Maliaño

Rückblick:                                                      „Mehr Fairness durch Kooperativen?“

Screenshot aus dem Onlinevortrag Foto: Weltladen Gießen Ein Klick auf das Bild führt zum aufgezeichneten Vortrag

 

Kaffeeanbau als Instrument des Empowerment für Frauen in Nicaragua

 

Karla Méndez berichtete 23 Teilnehmern in ihrem Zoom-Vortrag von der vielfältigen Arbeit der Kooperative Soppexcca (Sociedad de Pequeños Productores Exportadores de Café) mit  Sitz  in Jinotega, im Norden Nicaraguas.

 

Sie zeigt an vielen Beispielen die unterschiedlichen Betätigungsfelder der Kooperative. Neben dem Zusammenschluss vieler Bäuerinnen und Bauern mit ihren kleinen Ländereien, wird im Bereich der Bildung unterstützt. Gesundheitsvorsorge und Jugendarbeit runden die Projekte ab. In Theaterstücken und Diskussionen  werden Themen wie Demokratie und Geschlechter-gerechtigkeit behandelt.

 

In der anschließenden lebhaften Diskussion wurden viele Details der Arbeit und die Lieferkette zum Fairen Handel in Deutschland besprochen.

 

Die Veranstaltung wurde in Kooperation des Weltladens Marburg, des Weltladens Gießen und seiner Bildungsgruppe, sowie dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur und Region in Nicaragua, in der Vortragsreihe „Wie FAIR ist unser Fortschritt?“ durchgeführt.

 

Der Vortrag kann unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=M9oQ-7GliRc

angesehen werden, oder ein Bilder anklicken.

 

Screenshot aus dem Onlinevortrag Foto: Weltladen Gießen Ein Klick auf das Bild führt zum aufgezeichneten Vortrag

​In Gießen genießen und Projekte in Nicaragua fördern

Weltladen Gießen überreicht Verkaufsabgabe an Städtepartnerschafts-verein

 

26. Februar 2021

 

Es ist am Anfang eines jeden Jahres eine schöne Sache: Der Weltladen ermittelt, wie viele Tüten „Justus-Kaffee“ und wie viele Tafeln Milchschokolade mit Kakao aus Nicaragua verkauft wurden. Denn von diesen Stadtprodukten geht mit jedem verkauften Stück ein Obulus an gipanic, den Städtepartnerschaftsverein, der Gießen und San Juan del Sur in Nicaragua verbindet.

Uwe Koperlik (gipanic) und Karin Solms-Turski ("Justus"-Projektteam) bei der symbolischen Spendenübergabe im Weltladen Gießen

Aus diesem Anlass trafen sich Vertreter-innen des Weltladens mit Uwe Koperlik, Vorsitzender von gipanic, zu einer symbolischen Spendenübergabe.
„Trotz der reduzierten Öffnungszeiten der vergangenen Monate ist wieder eine schöne Summe zustande gekommen! Der Justus-Kaffee ist und bleibt unser Kassen-schlager“, freut sich Ladenkoordinatorin Katrin Schlechtriemen. Und Uwe Koperlik von gipanic ergänzt: „Aktuell fließen die Spendengelder in ein Projekt zum weiter-führenden Wochenendunterricht in zwei Schulen in der Region sowie in ein Projekt zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung von COVID-19 in den ländlichen Siedlungen. Da kommt jeder Euro gut an!“


Seit 2009 gibt es den fairen Stadt-Kaffee Justus aus nicaraguanischen Kaffee-bohnen. Vor gut zwei Jahren ist dann die faire Stadtschokolade in den Sorten Himbeer-schokolade, vegane dunkle Schokolade und Milchschokolade dazugekommen. „Ein super Projekt, das bei der Kundschaft sehr gut ankommt“, sagt Karin Solms-Turski, Mitglied des „Justus“-Projektteams. „Schokolade und Kaffee haben einfach eine tolle Qualität!“


Ein Anliegen der Weltläden ist es, nicht nur fair gehandelte Produkte an den Mann und die Frau zu bringen. Auch die Gesichter hinter den Produkten zu zeigen, ist ein sehr wichtiger Aspekt. Dafür macht sich der Weltladen Gießen auch in seinem Bildungsangebot stark. Durch die Arbeit von gipanic geschieht das ebenso – sie macht das Leben der Menschen in unserer Partnerstadt am Pazifik sichtbar. Darum ist es wichtig und richtig, einen Teil des Erlöses der Stadtprodukte an gipanic weiterzureichen. „Wir verbinden die Welt und die Menschen!“

 

Wir Danken dem gesamten Weltladen Team für diese tolle Unterstützung und allen Kunden die die Produkte kaufen.

Der neue Trinkwassertank ist eingebaut Foto: Freunde von Nicaragua Buseck
Gemeinsam geht es besser Foto: Freunde von Nicaragua Buseck

05. Februar 2021

 

Die Hilfe ist angekommen

 

Rechtzeitig zum Schulstart konnten die Schäden an Gebäuden und Trinkwasserversorgung beseitigt werden. Nach dem Spendenaufruf der Freunde von Nicaragua für die Partnerschule in San Juan del Sur und der Unterstützung des Magistrat der Universitätsstadt Gießen kamen die Arbeiten gut voran. Ein neuer Wassertank konnte eingebaut werden und damit der wichtige Zugang zu frischem und keimfreien Trinkwasser für die Schüler*innen wieder gewährleistet werden.

Die Klassenräume erstrahlen in neuem Glanz.und die Aussenanlage konnten wieder herge-richtet werden.
 
 

26. Januar 2021

 

Hilfe nach Unwetterschäden

 

Der Magistrat der Universitätsstadt Gießen unterstützt die Schule „Instituto Emmanuel Mongalo y Rubio“ in der Partnerstadt San Juan del Sur mit einem Zuschuss.

 

Nachdem bereits Ende Oktober und Anfang November starker Regen die Flüsse um San Juan del Sur übertreten hat lassen, viele Brücken und Straßen überflutet wurden und der Schulweg so gefährlich wurde, dass die Schulleiterin selbst einige Schüler*innen aus der ländlichen Gegend bei sich unterbrachte, folgten dann auch noch zwei Hurrikans.

 

Insbesondere durch den Hurrikan lota wurde die Trinkwasserversorgung im Pausenhof der Schule „Instituto Emmanuel Mongalo y Rubio“ in der Gießener Partnerstadt San Juan del Sur in Nicaragua zerstört, sodass der wichtige Zugang zu frischem und keimfreien Trinkwasser für die Schüler*innen nicht mehr gewährleistet war.

 

https://www.giessen.de/Auch-Gießens-Partnerstadt-betroffen-Zerstörungen-durch-Hurrikans-in-Nicaragua.php?object=tx,2874.5&ModID=7&FID=2874.8001.1

 

Eine Pressemitteilung wurde von beiden Gießener Tageszeitungen veröffentlicht.

 

https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/hilfe-schule-13956966.html

 

https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/giessen-hilft-partnerstadt-san-juan-del-sur-in-nicaragua_23033328

 

 

 

 

15. Januar 2021

 

Eine zweite Welle?

Nach dem Artikel zur Corona-Situation in San Juan del Sur vom 16.Dezember 2020, in dem die Lage noch sehr positiv gezeichnet war, erreichen uns jetzt wieder Nachrichten, die von Infektionen und Toten berichten.

 

Die Schule hat nach den Ferien den Unterricht wieder aufgenommen, aber es werden aufs Neue und verstärkt die Hygieneregeln beachtet. Ein Teil der Projektmittel für dieDurchführung der Wochenendschule werden für die Beschaffung von Hygieneartikeln für Schüler und Lehrer eingesetzt.

 

Die Schäden der beiden Hurricanausläufer sind noch nicht restlos entfernt. In der Partner-schule, dem Instituto Emmanuel Mongola y Rubio sind noch Arbeiten am Dach und der Trinkwasseranlage notwendig.

 

Der Gesamtschaden in Nicaragua wird auf ca. 750 Millionen US-Dollar geschätzte. Eine Mamutaufgabe im Wahljahr 2021. Die Oppositionsparteien sind nicht geeint und die restriktiven Gesetze stehen einer offenen Auseinandersetzung im Weg.

 

 

22. November 2020

 

Lage in San Juan del Sur nach "IOTA"

 

Beide Gießener Tageszeitungen berichten aktuell über die Auswirkungen der Hurrican-ausläufer in San Juan del Sur. Schwerpunkt sind die Schäden an der Partnerschule der IGS-Buseckertal, dem Instituto Emmanuel Mongola y Rubio.

Sorge um die Freunde in Nicaragua
https://www.giessener-allgemeine.de/kreis-giessen/buseck-ort848761/sorge-freunde-nicaragua-13937109.html

Nach Hurrikans: Freundeskreis Nicaragua der Gesamtschule Busecker Tal mit Sorgen
https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/landkreis/nach-hurrikans-freundeskreis-nicaragua-der-gesamtschule-busecker-tal-mit-sorgen_22629443

Die Schäden in den Ortschaften um San Juan del Sur sind zum Teil stärker ausgefallen. Für die betroffenen Menschen werden von den Bürgern in der Kernstadt Lebensmittel und Kleidung gespendet. Die diesjährige Regenzeit verlief bis zu den Hurricans relativ schwach. Aber durch die begleitenden Regenschauer der Wirbelstürme ist sie insgesamt sehr stark ausgefallen und startete später als normal.

 

 

Fair handeln

 

Die Koordinationsstelle für kommunale Entwicklungspolitik der Universitätsstadt Gießen hat zwei Videoclips zum Thema »Fair Trade Town und Fairer Handel« produziert. Unterstützt wurde sie dabei durch den Gießener Weltladen und die Fair Trade Town Steuerungsgruppe:


In den Clips wirken bekannte Gießener Akteur*innen mit, die sich auf ungewöhnlicher Art und Weise faire Produkte - Schokolade und Fußbälle - weiterreichen. In den beiden Videos tragen insgesamt 14 Initiativen, Vereine und Einzelpersonen ihren Teil zum Gesamtergebnis bei und hatten dabei offensichtlich jede Menge Spaß.

 

Mit dem Kauf und dem Genuß der Nicaragua-Schokolade aus dem Weltladen handelt man nicht nur fair und bewußt, sondern unterstützt mit einem kleinen Anteil des Kaufpreises unsere Projekte in der Partnerstadt San Juan del Sur.

 

Mehr zu Gießen als Fairtrade-Town findet man hier: https://www.giessen.de/Erleben/Einkaufen/Fairer-Handel/


Das Video-Projekt wurde in den beiden Gießener Tageszeitungen in Artikeln vorgestellt:

 

Gießener Anzeiger https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/videoclips-zum-fairen-handel-mit-giessener-akteuren_22446011

 

Gießener Allgemeine https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/videoclips-fairen-handel-13919789.html
 

 

Hier geht es zu den Video-Clips, oder die Bilder einfach anklicken

 

Faire Schokolade https://youtu.be/wXbYOvZ6WfE  

 

Faire Fußbälle    https://youtu.be/4cb1yv3H0Es 

Universitätsstadt Gießen - Faire Schokolade - Ein Klick aufs Bild führt zum Film
Universitätsstadt Gießen - Fairer Fussball - Ein Klick aufs Bild führt zum Film

23. April- 23. Mai -22. Juni 2020

 

Kleine Hilfe in der Krise

 

Der staatliche Schulunterricht in Nicaragua wird weiter durchgeführt. Aus diesem Grund findet der durch uns geförderte, weiterführende Wochenendunterricht ebenfalls statt. Wir hatten geraten darauf zu verzichten, aber der Druck den Anschluss zu verlieren war wohl zu stark.


Am vergangenen Samstag, 18.April, wurden an der Schule in der Siedlung La Tortuga  Infor-mationen und Hygieneartikel verteilt.


Das ist ein erstes Ergebnis unserer finanziellen Hilfe zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

 

Neben unserem Wochenendschulprojekt und der damit verbundene Hilfe zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung des Coronavirus, haben wir mit einer weiteren Nichtregierungs-organisation in sechs ländlichen Siedlungen (San Antonio Sur-Ceilan, Monte Cristo, Mira Valle-Toro Venado, Collado, Barbudo und Pueblo Nuevo) Hygieneartikel und Verhaltens-informationen verteilt. Hier konnten wir insgesamt 359 Familien mit rund 1780 Personen erreichen.

 

Auf der Homepage der WHO werden heute (Stand 18. Mai 2020) 25 bestätigte Corona-Fälle in Nicaragua und acht Todesopfer durch Covid-19 angezeigt. https://covid19.who.int/region/amro/country/ni
Andere, nicht bestätigte Quellen, sprechen von 781 Fällen mit einem Schwerpunkt in Managua (339), gefolgt von Masaya (64), Chinandega (61), Matagalpa (53), Estelí (35) usw. In der Region Rivas, in der San Juan del Sur liegt, sind hier 16 Fälle gelistet. Unsere Kontakte in San Juan schreiben von keinem bekannten Fall im Stadtgebiet und der Region.

 

Neben unserer Hilfe mit Materialien zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung des Coronavirus in San Juan del Sur und der Region, planen wir gemeinsam mit der Nichtregierungsorga-nisation Fundación Tierra ein Projekt für bessere Hygiene in einigen Siedlungen, in denen wir im vergangenen Jahr mechanische Wasserpumpen einbauten. Sobald die Planung konkret ist, werden wir weiter informieren.

 

Die Tageszeitung Gießener Allgemeine berichtet in ihrer Ausgabe vom 22. Juni über unser Hilfsprojekt

https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/unterstuetzung-corona-zeiten-13806041.html

 

Prof. Edgard Antonio Henriquez Malianos beim Anbringen der Informationen Foto: AMBAGGL
Schüler beim Händewaschen vor dem Unterricht Foto: AMBAGGL
Im Unterricht wurde beispielhaft die Körpertemperatur gemessen und auf das Abstandsgebot hingewiesen. Foto: AMBAGGL
Abstand ist wichtig, aber im normalen Wochenunterricht kaum einzuhalten. Foto: AMBAGGL

Das sind nur kleine Maßnahmen, aber wir hoffen damit eine höhere Aufmerksamkeit auf den Schutz vor COVID-19 zu lenken. Die Schüler sollen die Vorkehrungen in ihre Familien ein-bringen.

 

Weiter ist geplant an bedürftige Familien Lebensmittel auszugeben, da bei vielen, auch durch den fehlenden Tourismus, jegliches Einkommen weggebrochen ist.

 

 

Warten auf die Verteilung im Mai Foto: Fundación Tierra
Verteilung von Hygieneartikeln auf dem Land Foto: Fundación Tierra
Unterweisung von Risikopersonen Foto: AMBAGGL
Nach der Handdesinfektion Anlegen des Mundschutz Foto: AMBAGGL

02. März 2020

 

Ernesto Cardenal ist tot


Er war der berühmteste Protagonist der lateinamerikanischen Befreiungstheologie. Ernesto Cardenal starb gestern im Alter von 95 Jahren in der Hauptstadt Managua.


Mit ihm verliert die Opposition in Nicaragua eine starke Stimme. "Die Unterdrückung, die wir erleben, bereitet mir großes Leid. Es gibt Massaker und Verhaftungen, Entführungen und Folter", sagte er zuletzt. "Wir wollen eine andere Regierung, eine demokratische Republik."

 

Ernesto Cardenal Foto: gipanic
Während des Zuges durch die Stadt Foto: Balser

26. Februar 2020

 

Gemeinsam beim Gießener Faschingsumzug

 

Die Gießener Städtepartnerschaften beteiligten sich in diesem Jahr wieder mit einem gemeinsamen Wagen am Umzug durch die Stadt. So wird versucht die Partnerstädte in der Öffentlichkeit zu präsentieren und für die Verbindungen zu werben.

 

 

Der Themenwagen der Städtepartnerschaften Foto: DEG

22. Februar 2020

 

Neues Denkmal

Zum Todestag von Augusto César Sandino am  21. Februar wurde am Hafen ein Denkmal für den bekannten Guerillaführer an die Bevölkerung übergeben. Es kamen rund 1500 Besucher. Der Tourismus hat sich noch immer nicht erholt. Die politische Situation stagniert und hält dadurch viele Reisende ab.

San Juan del Sur 21. Februar 2020 Foto: gipanic
Die Bürgermeisterin Mayra del Socorro Solís Briceño bei ihrer Rede Foto: gipanic
Das Team von gipanic am Stand Foto: gipanic

27. Januar 2020

 

Rückblick auf den Neujahrsempfang der Städtepartnerschaften 2020

 

Am neuen Standort im Gemeindesaal der Pankratiusgemeinde kam eine heimelige Stimmung auf. Die gut 120 Gäste nutzten die Gelegenheit sich bei Getränken und kleinen Snacks, oft Leckereien aus den Regionen, zu informieren und diskutieren.

 

Unser Justus-Kaffee war schnell getrunken und die Nicaragua Schokolade fand gute Resonanz.

 

Mit dem Titel >"Im Kleinen" Frieden leben< hat die Gießener Allgemeine einen Bericht zur Feier in ihre Onlineausgabe eingestellt.

 
Gespräche am Stand Foto: gipanic

01. April 2019

Planspiel im Unterricht

Unser "altes" Planspiel wurde bereits im Januar an der Wetzlarer Goetheschule im Rahmen des Leistungskurses Erdkunde in einer 12.ten Klasse durchgeführt. 18 Schüler*innen zwischen 16 und 19 Jahre alt, nahmen sich gemeinsam mit einer Lehrkraft gut vier Schulstunden Zeit die Situation zu klären und die unterschiedlichen Rollen zu verteilen.

Quelle: Schüler Goetheschule Wetzlar

 

Ohne lange Vorbereitung konnten sich die Teilnehmer*innen in die örtlichen Gegebenheiten des fiktiven Küstenort „El Paraiso“ im mittelamerikanischen Staat „Panduragua“ versetzen. Dabei halfen die unterschiedlichen Karten des Planspiels. Das Spiel wurde im Zusammenhang mit dem Unterrichtsthema "Tourismus" eingesetzt.

 

Neben einem positiven Feedback erhielten wir noch Vorschläge um das Planspiel zu optimieren.

 

Das Planspiel mit ausführlicher Anleitung und Situationsbeschreibung findet man hier.
 

 

15.Oktober 2018

 

Global vernetzt - lokal aktiv!

Quelle: EPN Hessen

Die neue Broschüre zur Agenda 2030 und den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals SDG) des Entwicklungs-politisches Netzwerk Hessen e.V.  ist erschienen.

 

Damit soll gezeigt und beworben werden, wie viel lebendiges und vielfältiges zivilgesellschaftliches Engagement für gesellschaftlichen Wandel im Sinne der SDG es in Hessen schon gibt.

 

Wir wurden unter insgesamt über 120 Beiträgen von Initiativen, Gruppen und Organisationen aus ganz Hessen ausgewählt. Unser Bericht zeigt ein Projekt zum SDG 3 - Gesundheit und Wohlergehen.

 

Mit dem Gesundheitszentrum von San Juan del Sur besteht schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft.

Das Centro de Salud wird bei vorbeugenden Maß-nahmen, sowie im Katastrophenfall zur Unterstützung und Hilfe der Bevölkerung eingesetzt.

SDG-Fibel - Global vernetzt lokal aktiv - zum Download
SDG-Fibel - Global vernetzt lokal aktiv [...]
PDF-Dokument [4.6 MB]

02.Oktober 2018

Wir unterstützen die Erklärung "Gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung"

 

Bei unserem Treffen gestern haben wir die Erklärung des ersten Vernetzungstreffen "Gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung" diskutiert und beschlossen das Dokument zu unterschreiben. Wir wurden bereits in die Liste der Unterzeichner aufgenommen - siehe Link.


Am Sonntag 21. Oktober findet das nächste Treffen in Wuppertal statt. Wir werden versuchen wieder teilzunehmen und unsere Standpunkte zu vertreten und neue Informationen zu er-halten.

 
Hier finden Sie die Spanische Version:

https://www.medico.de/es/contra-la-represion-y-criminalizacion-del-movimiento-de-protesta-17178/

 

 

direkt zum Herunterladen oder Anzeigen:

Für ein freies und sozial gerechtes Nicaragua. Erklärung aus der deutschen Solidaritätsbewegung, September 2018.
Erklärung 1-September-Gegen die Unterdrü[...]
PDF-Dokument [62.4 KB]
Por una Nicaragua libre y socialmente justa. Declaración desde el movimiento de solidaridad con Nicaragua alemán, septiembre 2018.
Erklärung Spanisch 1-September-Gegen die[...]
PDF-Dokument [65.8 KB]
Pressemitteilung zur Situation in Nicaragua und San Juan del Sur
Städtepartnerschaftsverein ist traurig u[...]
PDF-Dokument [129.0 KB]

06. März 2018

Das nächste Mal nicht ohne mich

So lautete das Fazit nach dem Informationsabend zu unserer Delegationsreise. Wir hatten für Montag 05. März in die Evangelische Studierendengemeinde eingeladen.

Die Besucher waren überschaubar, aber die Fragerunde war umso lebhafter.

Vorsitzender Uwe Koperlik und Vereinsmitglied Martin Zieher vor der Präsentation, später wurden Präsente aus San Juan del Sur verteilt. Quelle: gipanic

In einer lebendigen Präsentation wurde die Reise für die Daheimgebliebenen gut nachvollziehbar. Nach der Erläuterung der Anreise und einem kleinen touristischen Begleitprogramm auf dem Weg nach San Juan del Sur, bildeten die Termine vor Ort den Schwerpunkt der Veranstaltung. Anhand eines angefertigten Protokolls zur Delegationsreise waren die Fotos angeordnet.

 

Nach den Erläuterungen und detailreichen Erlebnisberichten konnten sich die Gäste noch die aktuelle Ansicht von San Juan del Sur anschauen. Zum Ende der Veranstaltung wurden noch Geschenke aus San Juan an die Gäste verteilt. So konnte jeder ein Stück der Reise als Andenken mit nach Hause nehmen.

Blick von der Christusstatue auf die Bucht von San Juan del Sur Quelle: gipanic

14. Februar 2018

 

Es war wie nach Hause kommen

 

Das Bild entstand in der neuen Hafenanlage von San Juan del Sur Foto: Martin Zieher gipanic

 

Eine sehr erfolgreiche Visite in unserer Partnerstadt in Nicaragua ist gelungen. Eine zehn-köpfige Delegation reiste vom 19.-27.Januar in das mittelamerikanische Land, darunter die Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Stadträtin Astrid Eibelshäuser und die Stadtverordnete Christiane Janetzky-Klein sowie weitere Interessierte, begleitet von einem Teil des Vorstandes des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen mit San Juan de Sur und Region in Nicaragua e.V. kurz gipanic. Dieser hatte die Reise bereits im letzten Jahr geplant und organisiert. OB Dietlind Grabe-Bolz sagte rückblickend: "Die herzlichen Begegnungen und
die interessanten Besuche verschiedener Projekte und Institutionen hinterlassen prägende
Eindrücke und machen eine lebendige Partnerschaft aus".

 

Im vergangenen November fanden in Nicaragua Kommunalwahlen statt und im Januar wurde die neue Bürgermeisterin von San Juan del Sur, Mayra del Socorro Solís Briceño von der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) in ihr Amt eingeführt. An ihrer Seite steht der Vize-Bürgermeister Randall Granja Fajardo von der Partido Liberal Constitucionalista (PLC).

 

Weitere Informationen zur Reise finden sich im Archiv unter Veranstaltungen 2018

Empfang v.l Randall Granja Fajardo Vize-Bürgermeister; Mayra Solís Briceño Bürgermeisterin, Dietlind Grabe-Bolz Oberbürgermeisterin; Uwe Koperlik gipanic, Astrid Eibelshäuser Stadträtin Foto: Martin Zieher

10. Januar 2018

 

 

100 Projekte seit 1986

Unsere Sammlung von Projekten hat nun die Nummer 100 seit dem Jahr 1986 erreicht. Das Vorhaben einhundert steht für das Ziel die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu stärken. Gemeinsam mit dem Rathaus in San Juan de Sur wurde ein Vielzahl von Seminaren, Workshops und Schulungen geplant. Unterstützt werden die Maßnahmen durch die Organisation Colectivo de Mujeres Matagalpa (CMM - Frauenkollektiv Matagalpa).

Rathaus San Juan del Sur Quelle: gipanic

Das Frauenbüro im Rathaus hat in den letzten Jahren große Erfolge bei der Aufgabe zur Stärkung der Position der Frauen erzielt. Es besteht allerdings noch die Notwendigkeit auf spezifische Probleme einzugehen, wie beispielsweise die politische Teilhabe, die Thematik der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, sowie weitere Themen der Menschenrechte, Kinderrechte und Jugendrechte. Ein Problem in Nicaragua ist noch immer der Tod von entbindenden Müttern und der neugeborenen Kinder, da oftmals die notwendigen Medikamente fehlen.

 

Schwangere Frauen aus der ländlichen Region von San Juan del Sur wird angeboten, die letzten zwei Wochen vor der Entbindung im „Haus für werdende Mütter“ zu verbringen. Diese Maßnahme dient dazu Schwierigkeiten, die kurz vor der Geburt auftreten können, zu erkennen und zu verhindern. In dieser Zeit werden Kurse zur Einkommensverbesserung für die werdenden Mütter angeboten. Die Themen dieser Kurse sind: Handwerk, Nähen, Erstellen von Piñatas (Dekorierte Figuren).

 

Weiter werden Veranstaltungen für Jugendliche angeboten, wie beispielsweise Umweltthemen, bei denen die Jugendlichen in Wiederaufforstungen und Küstenreinigung eingebunden werden.

 

Speziell für Frauen sind Schulungen in den Themen der Führung, Selbstwertgefühl, Schutz vor häuslicher Gewalt und Workshops zum Thema Kunsthandwerk, sowie Erstellen von Piñatas vorgesehen. Ziel dieser Projekte ist es die reale und effektive Teilnahme der Frauen bei der Entscheidungsfindung zu stärken.

 

Mit dem Colectivo de Mujeres Matagalpa, die schon in der Vergangenheit entsprechende Seminare realisierten ist ein Austausch und die Unterstützung in den Schulungen geplant, wobei es um die Umsetzung des erlernten im täglichen Leben geht.

 

Bis zum Jahresende sollen die Maßnahmen abgeschlossen werden. Die Finanzierung erfolgt durch die Gemeinde San Juan de Sur, der Stadt Gießen, sowie einem Zuschuß aus der Vereinskasse.

 

Weitere Informationen stehen hier

 

Hier findet sich eine Liste aller Projekte seit 1986 in einer Übersicht

  • Informationen zu geplanten Veranstaltungen finden Sie hier

  • Zu aktuellen Projekten bitte hier klickem.

  • Zu Nachrichten aus Nicaragua oder andere Themen klicken Sie bitte hier.

Datenschutzerklärung nach EU-DSGVO
Datenschutzerklärung gipanic.pdf
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