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Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur und Region in Nicaragua e.V.

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35396 Gießen

Nachrichten aus Nicaragua

 

Auf dieser Seite archivieren wir die ältern Nachrichten aus Nicaragua, beginnend mit den Unruhen und Protesten im April 2018

 

Haftungsausschluss (Disclaimer)

18.November 2019

 

Wieder Verhaftungen in Nicaragua

Amaya Coppens, die viele im Oktober bei ihrer Rundreise durch Deutschland kennengelernt haben, wurde am Donnerstagabend mit 12 weiteren Oppositionellen in Masaya verhaftet und ins Gefängnis Chipote gebracht. Hintergrund ist der Hungerstreik einiger Mütter der weiterhin inhaftierten 139 politischen Gefangenen.
Die Mütter hatten am Donnerstag, dem 14.11. ihren Hungerstreik in der Kirche San Miguel Árcangel von Padre Edwin Román in Masaya begonnen, woraufhin die Kirche sofort von Polizisten umstellt wurde und ihnen Strom und Wasser abgestellt wurde.


Abends fuhren  mehrere Autos der Oppositionsbewegung aus Managua nach Masaya, um den Müttern Wasser zu bringen. An der Kirche wurden sie abgewiesen und aufgefordert sich, umge-hend zu entfernen. Hierzu ein Video von Felix Maradiaga.

https://www.facebook.com/felix.maradiaga/videos/10157348620376075/


Bei der Rückfahrt wurden dann mehrere Autos angehalten und die 13 Leute verhaftet. Unter den Verhafteten befinden sich Ivania Álvarez, die das Oppositionsbündnis UNAB beim Treffen der SOS Nicaragua Europa Gruppen im August 2019 in Barcelona vertreten hat und Olga Valle, die zur Gruppe der AMS (Articulación de los movimientos sociales) gehörte, die sich Ende Oktober mit der deutschen Parlamentariergruppe getroffen hat (alle Namen und Fotos im Anhang).
Die Verhaftung ist auf dem Video unten zu sehen, das Amaya selbst noch drehen konnte.
https://www.youtube.com/watch?v=_P8b2uEqAqs&fbclid=IwAR1pA_hJ0xbl-k6MtMozsqk3crtHKwssYQnIPJy9fbQZfusVwJa4931h2Fs

Sofort haben sich alle wichtigen Organisationen wie das Oppositionsbündnis UNAB, Amnesty International und das Menschenrechtszentrum CENIDH an die Öffentlichkeit gewandt. Die Ehrenpräsidentin des CENIDH Vilma Nunez, die am Freitag in Bremen den Bremer Friedens-preis entgegennahm, berichtete dort über die Verhaftungen. Die spanische Regierung veröffentlichte am 16.11. ein entsprechendes  Kommuniqué (im Anhang).
 
Im Gegensatz zu sogenannten "Express Verhaftungen" bei Protestaktionen wurden die

Oppositionellen nicht am nächsten Morgen wieder freigelassen. Die Polizei liess verlauten, die Verhaftungen seien aufgrund von "Vergehen von nationaler Bedeutung " (delitos de relevancia nacional") erfolgt.

Der päpstliche Nuntius, der sich einschaltete, soll als Nachricht der Regierung überbracht haben, daß die Verhafteten erst freigelassen würden, wenn der Hungerstreik abgebrochen würde, dem-nach werden sie als Geiseln gehalten.
Wir möchten Euch dringend bitten, öffentlich die Freilassung von Amaya Coppens und die aller weiteren Inhaftierten, sowie ein Ende der Repressionsmassnahmen gegen die hungerstreik-enden Mütter zu forden.
Ausserdem bitten wir Euch, diese Forderungen der neuen nicaraguanischen Botschafterin Tatiana Garcia in Berlin zu übermitteln: embajada.berlin@embanic.de

 

 

13.November 2019

 

Newsletter des Informationsbüro Nicaragua e.V.

 

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11.November 2019

 

Die Proteste gehen weiter

 

Die latainamerikanische Welt brennt und Nicaragua finden keinen Weg mehr in die Medien. Gleichwohl begann dort der Protest gegen Sozialabbau, Demokratiemangel und politische Wilkür bereits in 2018 und dauert bis heute an.

Chile, Brasilien und Nicaragua, Venezuela, Bolivien, Ecuador – in vielen Ländern Latein-amerikas gehen die Menschen gegen ihre Regierungen auf die Straße, aus scheinbar höchst unterschiedlichen Gründen. Lateinamerika-Kennern zufolge leiden diese Länder allerdings alle unter ähnlichen Problemen.
https://www.deutschlandfunk.de/verschiedene-symptome-aehnliche-probleme-was-hinter-den.799.de.html?dram:article_id=463036

In Nicaragua feierten einige Studenten auf den Straßen den Sturz von Morales, der sich stets hinter den sozialistischen Diktator Daniel Ortega stellte.
https://www.welt.de/politik/ausland/article203356262/Evo-Morales-Der-Ruecktritt-des-bolivianischen-Praesidenten-wird-Lateinamerika-veraendern.html

Das US-Finanzministerium gab am Donnerstag (7.11) bekannt, dass drei Regierungsbeamte des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega wegen Menschenrechtsverletzungen, Wahlbetrug und Korruption bestraft werden.
https://latina-press.com/news/268083-weitere-us-sanktionen-gegen-regime-in-nicaragua/

Vom 27. Oktober bis 2. November 2019 reiste eine Delegation der Deutsch-Mittelamerika-nischen Parlamentariergruppe unter Leitung der Vorsitzenden, Heike Hänsel (DIE LINKE.), nach Nicaragua und Honduras.
https://latina-press.com/news/267599-deutsch-mittelamerikanische-parlamentariergruppe-reist-nach-nicaragua-und-honduras/

Am 26.10.2019 gingen Menschen in Managua und Tipitapa auf die Straße um die Freilassung der politischen Gefangene zu fordern.
https://www.dw.com/es/manifestantes-protestan-contra-ortega-en-nicaragua-pese-a-despliegue-policial/a-51004136

Die Europäische Union hat einen Sanktionsrahmen für Nicaragua beschlossen: Die Sanktionen sollen gegen jene staatliche Beamte erhoben werden, die Verantwortung für die Menschenrechtsverletzungen und Repression tragen. Somit wird ermöglicht, dass zu einem späteren Zeitpunkt gezielte Reiseverbote und das Einfrieren von Vermögenswerten rasch durchgesetzt werden können.
https://www.thedailystar.net/backpage/news/eu-approves-sanctions-framework-nicaragua-1813729

 

 

 

06.Oktober 2019

 

651 Tote in Nicaragua

 

Die nicaraguanische Vereinigung für Menschenrechte (Asociación Nicaragüense Pro Derechos Humanos ANPDH) gab am Freitag 04.Oktober bekannt, dass bei den Protesten gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega seit dem 19. April 2018 bis zum 30. September 2019 insgesamt 651 Menschen ums Leben gekommen sind.

https://latina-press.com/news/266976-proteste-in-nicaragua-fordern-651-todesopfer/

 

 

 

28.September 2019

 

Weniger Medien

 

In Nicaragua haben zwei Zeitungen ihren Betrieb eingestellt. Die Tageszeitung „El Nuevo Diario“ und das kostenlose Schwesterblatt „Metro“ könnten wegen der „widrigen wirtschaft-lichen, technischen und logistischen Rahmenbedingungen“ nicht weiter erscheinen.


"P.E.N. Nicaragua ist empört über die Schließung von "El Nuevo Diario" und "Metro" und ruft die Regierung von Daniel Ortega dazu auf, die Einschüchterungskampagne gegen die unabhängige Presse einzustellen", teilte der Verband mit.
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-zwei-regierungskritische-zeitungen-eingestellt.1939.de.html?drn:news_id=1053731
https://www.derstandard.at/story/2000109199873/zwei-regierungskritische-zeitungen-in-nicaragua-eingestellt?ref=rss

Mit der Überschrift „Wir wurden 16 Stunden lang durch Maschinengewehre beschossen“ bringt die Zeitung "Welt" einen Bericht und Videobeitrag zu den Protesten in Nicaragua.
https://www.welt.de/kmpkt/article200814524/Jugendproteste-in-Nicaragua-Wir-wurden-16-Stunden-lang-durch-Maschinengewehre-beschossen.html

 

 

 

23.September 2019

 

Weiter Gewalt in Nicaragua

 

Mit Gewalt und Verhaftungen gegen friedliche Demonstranten - Die nicaraguanische Polizei verhinderte am Samstag, 21. September 2019 in der Hauptstadt Managua erneut einen Protestmarsch der Opposition. Darauf weist die Internationale Gesellschaft für Menschen-rechte (IGFM), Frankfurt am Main, unter Berufung auf oppositionelle Gruppen hin.
https://latina-press.com/news/266568-nicaragua-gewalt-und-verhaftungen-gegen-friedliche-demonstranten/
t
Regierungskritiker werden in Nicaragua ermordet - Laut der Hohen Kommissarin der Ver-einten Nationen für Menschenrechte liegen ihrem Büro „bestätigte Informationen über Morde und ein Mordversuch gegen Menschen vor, die gegen die Regierung von Daniel Ortega demonstriert hatten“.
https://latina-press.com/news/266117-regierungskritiker-werden-in-nicaragua-ermordet/

OAS-Mission als Hilfe oder Einmischung? - Ende Juni hatte die Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Medellin, Kolumbien, beschlossen, eine hochrangige Kommission für Nicaragua einzurichten. Diese aus Vertretern der USA, Kanadas, Argentiniens, Paraguays und Jamaikas bestehende Gruppe soll sich mit der Lösung des politischen Konflikts zwischen der Regierung und der außerparlamentarischen Opposition beschäftigen und der OAS weitere Maßnahmen empfehlen.
https://amerika21.de/2019/09/231632/nicaragua-oas-mission

Strom in mehreren Ländern Mittelamerikas ausgefallen - Der Grund war nach Angaben des staatlichen Stromversorgers von Nicaragua ein Fehler im Verteilernetz. Nach einigen Stunden wurde die Versorgung wiederhergestellt.
https://www.nzz.ch/panorama/stromausfall-in-mittelamerika-mehrere-laender-betroffen-ld.1509214

https://www.stern.de/panorama/stromausfall-in-mehreren-laendern-mittelamerikas-vorbei-8907836.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

 

 

 

01.September 2019

 

Newsletter des Informationsbüro Nicaragua e.V.

 

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23. August 2019

 

Wer hat Recht?

 

Die Täuschungen der Medien werden immer noch nicht aufgeklärt - Ein tödlicher Brandan-schlag wurde international der Regierung Ortega angelastet. Neue Informationen lassen ernsthafte Zweifel an dieser Darstellung aufkommen.

https://amerika21.de/blog/2019/08/230385/nicaragua-medien-taeuschungen

 

UN werfen Nicaragua Unterdrückung von Journalisten vor – Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen und der Organisation Amerikanischer Staaten haben Nicaragua "an-haltende systematische Unterdrückung von Journalisten und Medienschaffenden" vorge-worfen.
https://der-farang.com/de/pages/un-werfen-nicaragua-unterdrueckung-von-journalisten-vor

 

 

21.August 2019

 

Neuer Botschafter und Forderung nach Ende der Repressionen


In Managua gibt es einen neuen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland: Dr. Christoph Bundscherer. Er war unter anderem schon an den Botschaften in Venezuela, Peru und Brasilien. Das ist sein erstes Amt als Botschafter. Die nicaraguanische Tageszeitung El Nuevo Diario bezeichnet ihn als Experte für Abrüstung.

Er löst die langjährige Botschafterin Ute König ab.
https://www.elnuevodiario.com.ni/nacionales/499319-embajador-alemania-nicaragua-experto-desarme/
https://managua.diplo.de/ni-de/botschaft/-/1204898

Oppositionsbündnis von Nicaragua fordert ein Ende der Repression gegen Menschenrechts-verteidiger - Der Aufruf des Bündnisses wird vor dem Gerichtsverfahren gegen die Anwältin der nicht staatlichen Menschenrechtskommission Comisión Permanente de Derechos Humanos (CPDH), María Oviedo, wegen Behinderung von Funktionen und Angriffen auf die Behörde, ausgesprochen.
https://latina-press.com/news/265423-oppositionsbuendnis-von-nicaragua-fordert-ende-der-repression-gegen-menschenrechtsverteidiger/

Indigene Gemeinschaften in Nicaragua vom Aussterben bedroht - Aufgrund der ständigen Invasion von Siedlern in ihre Gebiete laufen die Ureinwohner vom Stamm der Miskito Gefahr, ausgerottet zu werden.
https://latina-press.com/news/265352-indigene-gemeinschaften-in-nicaragua-vom-aussterben-bedroht/
 

 

 

 

13.August 2019

 

Dialog am Ende?

Aus Nicaragua erreichen uns wieder schlechte Nachrichten: Der Dialog zwischen der nicara-guanischen Regierung und der Opposition wurde ohne Ergebnis beendet.

Die Gespräche waren zäh, wurden immer wieder unterbrochen - die Opposition in Nicaragua fordert die Freilassung von politischen Gefangenen und Reformen im Land.
https://www.dw.com/de/dialog-zwischen-nicaraguanischer-regierung-und-opposition-beendet/a-49860362?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

Verhandlungen in Nicaragua am Ende?
https://amerika21.de/2019/08/229840/verhandlungen-nicaragua-ende
 

 

 

24.Juli 2019

 

Rückblick auf den "Feiertag"

 

In den nicaraguanischen Staatsmedien finden sich viele Berichte zu den Feierlichkeiten anlässlich des 40. Jahrestages der sandinistischen Revolution. Begleitet werden die Sen-dungen von Musik, die Daniel Ortega als den großen Führer des Volkes preisen. In seiner kurzen Rede erteilte der Präsident der Forderung des Oppositionsbündnisses Alianza Civica (Bürgerallianz) nach Verhandlungen über ein neues Wahlgesetz eine Absage. Die Vize-präsidentin Rosario Murillo bekräftigte, dass die  Oppositionsbewegung es niemals schaffen werde, Ortega und die Regierungspartei FSLN von der Macht zu vertreiben.

40 Jahre Revolution in Nicaragua - Die Kinder der Sandinisten lehnen sich auf. Eine Reportage aus Nicaragua
https://www.tagesschau.de/ausland/nicaragua-sandinisten-101.html

Unterdrückung: Kaltblütige Hinrichtungen in Nicaragua - Die Opfer sind Personen mit politischen Bindungen oder haben an den Protesten gegen das Regime teilgenommen.
https://latina-press.com/news/264735-unterdrueckung-kaltbluetige-hinrichtungen-in-nicaragua/

Regierungsanhänger feiern 40. Jahrestag der Revolution in Nicaragua
https://www.stern.de/news/regierungsanhaenger-feiern-40--jahrestag-der-revolution-in-nicaragua-8809276.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Regierung in Nicaragua kritisiert Opposition für Vorgehen im Friedensdialog - Bei der großen Kundgebung zum 40. Jahrestag der Revolution in Nicaragua am 19. Juli hat Präsident Daniel Ortega der Forderung des Oppositionsbündnisses Alianza Civica (Bürgerallianz) nach Verhandlungen über die Vorbereitung der nächsten Wahlen eine eindeutige Absage erteilt.
https://amerika21.de/2019/07/229187/nicaragua-dialog-40-jahre-revolution

 

 

 

19.Juli 2019

 

Jahrestag der sandinistischen Revolution - kein Feiertag

 

Der Juli beinhaltet zwei Jahrestage. Am 04.Juli wurde die Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur 33 Jahre und heute, am 19.Juli feieren Menschen in Nicaragua den 40. Jahrestag der sandinistischen Revolution.

 

Nicht alle haben einen Grund zum Feiern. Nach den Protesten vom April 2018 ist das Land in eine, man könnte sagen Schockstarre gefallen. Ausgelöst nicht nur durch Bestürzung oder Erschütterung, sondern durch Repression und Anti-Terrorgesetze die eine politische Äußerung gefährlich machen.

 

Am 19.Juli 1979 begann ein Traum von sozialer Gerechtigkeit und einem humanen Sozialismus. Nachdem 1990 die Sandinisten die Wahl verloren und Violeta Chamorro Präsidentin wurde, begann ein Rückfall in alte Strukturen und Werteverteilungen. Erst 2006 wurde Daniel Ortega erneut zum Präsidenten gewählt. Mit Violeta Chamorro, Arnoldo Alemán und Enrique Bolaños regierten bis dahin drei bürgerlich konservative Persönlichkeiten das Land, das sich in einer tiefen Krise befand, geprägt von Hunger und Versorgungsengpässen.

Durch umstrittene Gerichtsurteile und Gesetzesänderungen konnte Daniel Ortega sich wiederholt zum Präsidenten wählen lassen. Mit seiner Ehefrau Rosario Murillo als Vize-
präsidentin wurde eine autokratische Herrschaft installiert. Bereits in der Vergangenheit kam es zu Protesten und Demonstrationen gegen verkündete Entscheidungen. Der inter-ozeanische Kanal steht als ein Beispiel. Nach der Protestwelle im Frühjahr 2018 bröckelt der Rückhalt und Rücktrittforderungen werden erhoben. Momentan herrscht Funkstille zwischen Regierung und Opposition, an deren Forderungen sich wenig geändert hat.

Weitere Details und Informationen bietet eine Reportage des Deutschlandfunks mit dem Titel "40 Jahre sandinistische Revolution - Kein Grund zum Feiern in Nicaragua"
https://www.deutschlandfunk.de/40-jahre-sandinistische-revolution-kein-grund-zum-feiern-in.724.de.html?dram:article_id=454216

Enttäuschtes, ratloses Land - Vor 40 Jahren errangen die Sandinisten in Nicaragua die Macht.
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1123064.sandinisten-enttaeuschtes-ratloses-land.html

 

Am 19. Juli finden sowohl in Nicaragua als auch in Deutschland Aktivitäten statt. Verschiedene Berliner Gruppen rufen am 19. Juli um 17 Uhr am Brandenburger Tor zu einer öffentlichen Kundgebung auf.

 

Sieg der Armen - Vor 40 Jahren eroberten die Sandinisten die politische Macht in Nicaragua

https://www.jungewelt.de/artikel/359046.geschichte-nicaraguas-sieg-der-armen.html

 

 

 

16.Juli 2019

 

Stimmungsmache?

 

Die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (CIDH) hat einen neuen Bericht zur Situation der Menschenrechte in Nicaragua veröffentlich. Darin drückt sie ihre "Sorge über die Fortsetzung der Unterdrückung" aus und spricht von "willkürlichen Verhaftungen" und einer "erheblichen Einschränkung der öffentlichen Freiheiten" durch Stigmatisierung und Demonstrationsverbote für die Mitglieder der blau-weißen Bürgerallianz (Alianza Civica).

Weitere Polarisierung mit Menschenrechten?

https://amerika21.de/2019/07/228873/nicaragua-polarisierung-menschenrechte

 

 

11.Juli 2019

 

Revolution?

 

Bald jährt sich der Tag der sandinistischen Revolution in Nicaragua zum 40 Mal. Wie sieht die aktuelle Situation im Land aus?

Damals Begeisterung, heute Entsetzen - Als die Sandinisten vor 40 Jahren in Nicaragua die Macht übernahm, schauten Linke weltweit voller Hoffnung auf das Land: Ein humaner Sozialismus schien möglich.
Heute hat sich Revolutionsführer Daniel Ortega zum autoritären Herrscher gewandelt.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/revolution-der-sandinisten-in-nicaragua-damals-begeisterung.976.de.html?dram:article_id=453493

Gioconda Belli: "Ganz Nicaragua ist ein Gefängnis" - Die Schriftstellerin kritisiert Präsident Daniel Ortega wegen Polizeigewalt und Repression
https://www.derstandard.at/story/2000105908896/gioconda-belli-ganz-nicaragua-ist-ein-gefaengnis?ref=rss

 

 

Hier geht es zum Newsletter des Informationsbüro Nicaragua in Wuppertal. https://archive.newsletter2go.com/?n2g=wr25mmz7-7ubvub6a-frx

 

 

01.Juli 2019

 

Neuer Anlauf

 

Staatsminister Annen reist nach Zentralamerika und Mexiko - In Nicaragua möchte Staats-minister Annen in Gesprächen mit Regierungs- und Oppositionsvertretern sowie dem päpstlichen Nuntius und der OAS für die Wiederaufnahme des nationalen Dialogprozesses werben.
https://latina-press.com/news/264053-staatsminister-annen-reist-nach-zentralamerika-und-mexiko/

Mutmaßliche IS-Terroristen in Nicaragua verhaftet - Sowohl die costaricanischen als auch die mexikanischen Behörden hatten am Dienstag vor der möglichen Anwesenheit von drei mut-maßlichen ISIS-Mitgliedern in Nicaragua gewarnt, die versuchen in die USA einzureisen.
https://latina-press.com/news/263886-mutmassliche-is-terroristen-in-nicaragua-verhaftet/

"Sie behandeln uns wie Tiere" - Frauen aus Nicaragua und Honduras berichten von menschenunwürdigen Zuständen in den Haftzentren auf der US-Seite.
https://www.tagesschau.de/ausland/mexiko-migrantinnen-101.html

Weitere Sanktionen der USA und Kanadas gegen Regierungsfunktionäre Nicaraguas - Grund seien laut kanadischem Außenministerium, "die schweren und systematischen Menschen-rechtsverletzungen" in dem mittelamerikanischen Land.
https://amerika21.de/2019/06/228068/usa-kanada-sanktionen-gegen-nicaragua

 

 

17.Juni 2019

 

Trotz Amnestie

 

Nicaragua "Ich habe große Angst" - Oppositionelle bangen dort immer noch um ihr Leben.

 

 

 

15.Juni 2019

 

Freiheit um welchen Preis?

 

Nicaragua: Die Amnestie kommt, aber die Angst bleibt - Nach dem brutalen Vorgehen gegen Kritiker will Staatschef Ortega Milde zeigen. Aber Oppositionelle bangen weiter.

https://www.sueddeutsche.de/politik/nicaragua-die-amnestie-kommt-aber-die-angst-bleibt-1.4486657

 

Amnestiegesetz in Nicaragua -Oppositionelle kommen aus der Haft

In Nicaragua sorgt ein Amnestiegesetz für die Freilassung politischer Gefangener. Es ver-hindert aber die Verfolgung von Menschenrechtsverletzungen.

 

Über 100 politische Häftlinge in Nicaragua freigelassen

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nicaragua-ueber-100-politische-haeftlinge-in-nicaragua-freigelassen.faa15758-c01d-4e55-b996-6aafd7045c3f.html

 

Zum Verfolgen der Aktivitäten zum Antrag von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN zu Nicaragua geht es hier zum Bundestag

 

 

12.Juni 2019

 

Endlich weitere Haftentlassungen

 

In den vergangenen zwei Tagen sind wieder rund 50 politische Gefangene freigelassen worden. Gestern wurden fast alle "prominenten" Gefangenen wie die Journalisten Miguel Mora und Lucia Pineda Ubau, Amaya Coppens und Alessia Munoz, der Studentenführer Christopher Nahiroby Olivas. Brandon Logo Taylor sowie Glen Slate aus Bluefields, die für den Mord an dem Journalisten Angel Gaona in Bluefields verurteilt wurden entlassen. Weiter wurden Yubrank Suazo, Edwin Carcache und Irlanda Jerez, Ricardo Baltodano, der Bruder von Mónica Baltodano, die Campesinoführer Medardo Mairena und Pedro Mena, Carlos Brenes, Ex Militär und der Vater von Thelma Brenes frei gelassen und aus Matagalpa Rogelio Gámez, Noel Valdez Rodriguez, John Leonard Amort und Abdul Montoya.


Sie alle fallen unter das am  8.6. verabschiedeten Amnestiegesetz. Damit sind alle Urteile gegen die politischen Gefangenen aufgehoben, aber das Gesetz verhindert ebenso die Untersuchung, Aufarbeitung und Bestrafung der Verantwortlichen auf Regierungsseite in Nicaragua.
https://impresa.prensa.com/panorama/Nicaragua-libera-opositores-polemica-ley_0_5324467567.html


https://www.prensa.com/mundo/Liberados-dirigentes-opositores-Daniel-Ortega_0_5325217430.html

Die Regierung Nicaraguas hat über hundert weitere politische Häftlinge freigelassen. Nach Angaben der Regierung und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz wurden 56 Menschen aus Haftanstalten entlassen, nachdem gestern bereits weitere 50 Häftlinge frei kamen.
https://www.stern.de/panorama/ueber-100-politische-haeftlinge-in-nicaragua-freigelassen-8749798.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard
 

Die Partei BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN stellte mit der Drucksache 19/10634 in der Bundestags-sitzung am 06. Juni einen Entschließungsantrag zu Nicaragua Menschen- und Bürger-rechtsverletzungen verurteilen, Friedensbemühungen unterstützen. Der Antrag wurde in der Sitzung in die folgenden Ausschüsse überwiesen: Auswärtiger Ausschuss (f) Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre HilfeAusschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Antrag unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/106/1910634.pdf

 

Das Sitzungsprotokoll unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/19/19104.pdf

 

Nicaragua verliert auf dem aktuellen Weltfriedensindex 54 Plätze und fällt von Platz 74 auf den 120.Platz. Im Gegensatz dazu ist die Welt erstmals seit 2013 etwas friedlicher geworden. Das geht aus dem heute veröffentlichten Global Peace Index hervor. Die Studie der Denkfabrik Institute for Economics and Peace (IEP) bewertet jedes Jahr die Lage in mehr als 160 Ländern der Welt anhand von Kriterien wie beispielsweise Krieg, Terrorismus, Polizeigewalt und Waffenexporten.

http://visionofhumanity.org/app/uploads/2019/06/GPI-2019-web003.pdf

 

https://www.tagesschau.de/ausland/global-peace-index-101.html

 

 

Venezuela: Starker Rückgang der Hilfe für Nicaragua - Laut einem am Sonntag (9.6) von der Zentralbank von Nicaragua (BCN) veröffentlichten Bericht ist die Zusammenarbeit Venezuelas mit seinem traditionellen Verbündeten Nicaragua (Ölkredite) im vergangenen Jahr um 73,4 Prozent gegenüber 2017 zusammengebrochen.
https://latina-press.com/news/263359-venezuela-starker-rueckgang-der-hilfe-fuer-nicaragua/

Unabhängig von politischen Problemen ist die Lage der Bauern in Nicaragua angespannt. Die Deutsche Welle berichtet zur Situation aus dem Nordwesten von Nicaragua. Zwischen Über-schwemmung und Dürre: Kleinbauern in Nicaragua sehen der Zukunft mit Sorge entgegen.
https://www.dw.com/de/zwischen-überschwemmung-und-dürre-kleinbauern-in-nicaragua-sehen-der-zukunft-mit-sorge-entgegen/a-49136202?maca=de-rss-de-wissenschaft-4019-rdf

 

 

 

05.Juni 2019

 

Nichts Neues

 

In den Medien ist es still geworden um Nicaragua, aber die Situation hat sich nicht verbessert.

Vermisste Studentenführerin wieder aufgetaucht - Mehr als 48 Stunden war sie verschwunden, nun ist Zayda Hernández wieder aufgetaucht. Ein Video des nicaraguanischen Senders
"End TV" zeigt die 26-jährige Studentenführerin, wie sie weinend Freunde und Familie in die Arme schließt. Hernández sei mit gefesselten Handgelenken am Osteingang der Kathedrale
in der Hauptstadt Managua gefunden worden.
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/nicaragua-vermisste-studentenanfuehrerin-wieder-aufgetaucht-a-1268337.html#ref=rss

Das Oppositionsbündnis in Nicaragua fordert die Freilassung aller politischen Gefangenen. Für die kommenden Tage riefen die Regierungsgegner zu einem Generalstreik auf.
https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5631641/Opposition-bricht-Gespraeche-mit-Regierung-in-Nicaragua-ab?from=rss

Regierung in Nicaragua lässt politische Gefangene frei, aber die Opposition verlangt noch weitere Zugeständnisse.
https://www.dw.com/de/regierung-in-nicaragua-l%C3%A4sst-politische-gefangene-frei/a-48811081?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

In Nicaragua sind 50 weitere Gefangene aus dem Strafvollzug in den Hausarrest entlassen worden.
https://amerika21.de/2019/06/227007/nicaragua-50-weitere-gefangene-entlassen
 

 

 

14. Mai 2019

 

Widerspruch zu US-Sanktionen

 

Nachrichten aus Nicaragua sind in den deutschen Medien nur noch sehr selten zu finden. Es ist still geworden und man hört nichts mehr zur angekündigten Freilassung von Gefangenen im Zusammenhang mit den Protesten im Land.

Nicaraguas Außenminister fordert die Aufhebung der US-Sanktionen - Diese verstoßen gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen sowie der Organisation
Amerikanischer Staaten (OAS) begründet er seine Forderung. Die Opposition hatte zunächst erklärt, dass die Bevölkerung von den US-Sanktionen nicht betroffen sei, sondern nur die Regierung. Später erklärte Carlos Tünn von der Bürgerallianz, zu gegebener Zeit und im gegenseitigen Einvernehmen werde ein Aufruf zur Aussetzung der Sanktionen ausge-
sprochen. Vorher müsse die Regierung allerdings "freie, faire und transparente" Wahlen durchführen lassen.
https://amerika21.de/2019/05/226188/forderung-nica-act-aufhebung

Eindrücke aus Nicaragua - Ein Reisebericht von Samuel Weber, Mitarbeiter des Ökumen-ischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit, der sich im Rahmen einer Dienstreise vom 27. April bis 11. Mai zwei Wochen lang in Nicaragua aufhielt. Er berichtet von gewalttätigen und kriminelle Gruppen sowie der absurden Gewalt durch die Regierung.
https://amerika21.de/analyse/226237/eindruecke-aus-nicaragua-reisebericht

Schweiz soll in weniger Ländern Entwicklungshilfe leisten - Betroffen davon sind unter anderem Nicaragua und Kuba. Humanitäre Hilfe - etwa nach einem Erdbeben - wird die Schweiz aber weiterhin überall leisten.

https://www.volksblatt.li/nachrichten/Schweiz/Politik/sda/304640/schweiz-soll-in-weniger-landern-entwicklungshilfe-leisten

 

 

 

20. April 2019

 

Wie weiter?

 

In Nicaragua blieben zum Jahrestag der Unruhen die gefürchteten Auseinandersetzungen aus. In San Juan del Sur wird am Strand gefeiert und man erweckt den Eindruck der Normalität.

In der Zeitung Neues Deutschland gibt die Sandinistin und Menschenrechtlerin Vilma Núñez ein Interview über Nicaragua ein Jahr nach dem Aufstand.
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1117158.nicaragua-die-strasse-macht-ortega-angst.html

 

Madelaine Caracas: "Warum lebe ich noch?" - Die 20-Jährige gehört zu den Köpfen der Studentenbewegung in Nicaragua, die Mitte April 2018 die Proteste gegen das Regime von Präsident Ortega initiierte.

https://www.dw.com/de/madelaine-caracas-warum-lebe-ich-noch/a-48390020?maca=de-rss-de-region-amerika-4768-rdf


Die Regierung Nicaraguas schlägt ein Rückkehr-Programm für Teilnehmer an gewalttätigen Protesten vor. Nicaraguaner, die nach dem 18. April 2018 an Gewalttaten beteiligt waren, sollen zurückkehren können.
https://amerika21.de/2019/04/225237/nicaragua-rueckkehr-tanqueros

 

Papst Franziskus beruft Weihbischof Silvio Báez  nach Rom - Eine Ikone des Aufstands in Nicaragua muss gehen

https://www.fr.de/politik/nicaragua-eine-ikone-aufstands-muss-gehen-12204758.html?cmp=defrss

 

 

18. April 2019

 

Ein Jahr danach

 

zum Jahrestag der Proteste veröffentlicht die Deutsche Welle eine Chronologie der Ereignisse.
https://p.dw.com/p/3GtmW
 

Vom Freiheitskämpfer zum Despoten

https://www.nzz.ch/international/vom-freiheitskaempfer-zum-despoten-ld.1475790

 

Seit einem Jahr wehrt sich Nicaragua gegen die Ortega-Regierung - Fallende Bäume für die Freiheit

https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2019-04-18/fallende-baeume-fuer-die-freiheit-seit-einem-jahr-wehrt-sich-nicaragua-gegen-die-ortega-regierung

 

Ein Jahr Proteste in Nicaragua - Hunderte Tote und keine Lösung in Sicht

https://www.spiegel.de/politik/ausland/nicaragua-opposition-will-neue-massenproteste-gegen-daniel-ortega-a-1263467.html#ref=rss

 

Aus den USA wächst der Druck auf Nicaragua und weitere Länder Lateinamerikas. Sie kündigte Einschränkungen bei Reisen und bei Geldüberweisungen nach Kuba an.
Trumps Nationaler Sicherheitsberater Bolton nannte Kuba, Venezuela und Nicaragua eine „Troika der Tyrannei“.

US-Regierung erhöht Druck auf Kuba, Venezuela und Nicaragua
https://www.deutschlandfunk.de/usa-us-regierung-erhoeht-druck-auf-kuba-venezuela-und.1939.de.html?drn:news_id=998182

„Troika der Tyrannei“: Neue Sanktionen gegen Kuba, Venezuela und Nicaragua
https://latina-press.com/news/261716-troika-der-tyrannei-neue-sanktionen-gegen-kuba-venezuela-und-nicaragua/

USA erhöhen Druck auf Kuba, Venezuela und Nicaragua
https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/usa%c2%a0erhoehen-druck-auf-kuba-venezuela-und-nicaragua-1028119712

Die US-Regierung erhöht den Druck auf die Regierungen in Kuba, Venezuela und Nicaragua.
https://www.deutschlandfunk.de/neue-sanktionen-usa-erhoehen-druck-auf-kuba-venezuela-und.1939.de.html?drn:news_id=998148

USA macht Öffnung gegenüber Kuba rückgängig – schärferer Kurs auch gegen Venezuela und Nicaragua
https://www.handelsblatt.com/politik/international/weisses-haus-usa-macht-oeffnung-gegenueber-kuba-rueckgaengig-schaerferer-kurs-auch-gegen-venezuela-und-nicaragua/24233636.html?ticket=ST-1505166-z5ThnkqLTL9mOIWuwncV-ap1

 

„Troika der Tyrannei“ -USA erhöhen Druck auf Kuba, Venezuela, Nicaragua

https://www.krone.at/1906299

 

 

 

 

17. April 2019

 

Semana Santa und Ostergeschenke

 

In Nicaragua finden überall Veranstaltungen zur Karwoche statt. Neben religiösen Prozession gibt es große Feste und das Alltagsleben kommt fast zum Stillstand. In mitten dieser Tage jährt sich das Datum der ersten Proteste und die Regierung versucht die Lage weiter zu kontrollieren.

Anlässlich der Osterfeiertage hat die nicaraguanische Regierung 636 Häftlinge aus dem Gefängnis in den Hausarrest entlassen.
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/reststrafe-als-hausarrest-haeftlinge-in-nicaragua-entlassen-100.html

Nicaraguas Präsident Ortega entlässt Hunderte Häftlinge
https://www.blick.ch/news/nicaragua-nicaraguas-praesident-ortega-entlaesst-hunderte-haeftlinge-id15277059.html

 

 

 

15. April 2019

 

Demonstrationen zum Jahrestag

 

Sicherlich verschärft sich die Lage zum Jahrestag am 18.April wieder und es bleibt abzu-warten, ob das Versprechen der Regierung zur Freilassung aller politischen Häftlinge im Zusammenhang mit den Protesten eingelöst wird und zur Entspannung beiträgt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass man sich über die genaue Anzahl der Häftlinge noch nicht geeinigt hat und sehr unterschiedliche Angaben beider Seiten vorliegen.

 

Seit dem Beginn der Unruhen in Nicaragua vor einem Jahr sind mehr als 60.000 Menschen aus dem Land geflohen.

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-mehr-als-60-000-menschen-vor-gewalt-und.1939.de.html?drn:news_id=997686


Opposition in Nicaragua will an Beginn von Protesten erinnern - Das Oppositionsbündnis UNAB rief am Freitag zu «bürgerlichen und friedlichen» Protestkundgebungen auf.
https://www.blick.ch/news/nicaragua-opposition-in-nicaragua-will-an-beginn-von-protesten-erinnern-id15270369.html

 

Die Opposition in Nicaragua hat für kommenden Mittwoch neue Demonstrationen gegen Präsident Daniel Ortega angekündigt.
https://www.volksblatt.li/nachrichten/International/Politik/sda/303504/opposition-in-nicaragua-will-an-beginn-von-protesten-erinnern

 

 

 

12. April 2019

 

Weitere Gespräche?

 

Es hat den Anschein, als versuche die Regierung die Zeit bis zu den nächsten Wahlen in 2021 auszusitzen ohne weitere Zugeständnisse und Aufklärung von Straftaten.

Es gibt Nachrichten, dass sich Vertreter der Opposition und der Regierung trotz einem Ende des Dialoges weiterhin treffen und reden. Welche Wirkung diese Gespräche haben und ob ein mögliches Ergebnis bindend sein kann ist offen.

Einen Überblick zur Situation in Nicaragua werden wir heute gemeinsam mit Gästen ab 19 Uhr in der Evangelischen Studierendengemeinde diskutieren.

Nicaraguas Staatschef macht nur minimale Zugeständnisse - Die Opposition ist politisch schwach und nur oberflächlich einig, der Druck von außen wirkt nur langsam.
https://www.nzz.ch/international/nicaragua-praesident-daniel-ortegas-gewaltregime-setzt-sich-durch-ld.1473433

Papst Franziskus hat den regierungskritischen Weihbischof Báez Ortega aus Nicaragua abbe-rufen - Amnesty International äußerte Bedauern über die Abberufung des Bischofs. Damit verliere das Land eine der wichtigsten Stimmen zur Verteidigung der Menschenrechte.
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-papst-franziskus-ruft-weihbischof-baez-nach-rom.1939.de.html?drn:news_id=996029

Der nicaraguanische Weihbischof Silvio Baez soll auf Wunsch von Papst Franziskus einige Wochen in Rom bleiben.
https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-04/nicaragua-managua-baez-brenes-attentat-rom-ortega-protest.html

Suche nach Lösungen für Konflikt in Nicaragua dauert an - Bei den laufenden Gesprächen geht es insbesondere um die Umsetzung der vereinbarten Freilassung der politischen Gefangenen
https://amerika21.de/2019/04/224911/dialog-fortsetzung-nicaragua-freilassung

In einen ausführlichen Bericht zeigt die Neue Züricher Zeitung die Auswirkungen durch das Ausbleiben der Touristen in Nicaragua am Beispiel des Ökoressorts Selva Negra. Die Managerin Mausi Kühl berichtet in dem Artikel über die Gefährdung des Arabica-Kaffees durch den Klimawandel.
https://www.nzz.ch/wochenende/reisen/nicaragua-arabica-kaffee-aus-dem-schwarzwald-ld.1470092

 

 

 

05. April 2019

 

Dialog vor dem Aus?

 

Der Dialog in Nicaragua wurde abgebrochen und eine Fortsetzung ist ungewiss. In der Presseerklärung der Teilnehmer heißt es, dass für die Tagesordnungspunkte Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und Nichtwiederholung sowie zu den Punkten Stärkung der Demokratie und Wahlreformen kein weiterer Konsens hergestellt werden konnte. Das sind sehr wichtige Themen, ohne deren Lösung eine Rückkehr in den Alltag unmöglich erscheint.

Die Schriftstellerin Gioconda Belli (Die bewohnte Frau) gab vor wenigen Tagen ein Interview zur gegenwärtigen Situation in Nicaragua. Unter dem Titel "Vom Revolutionär zum Tyrannen" spricht sie über die Wandlung des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega.
https://www.ipg-journal.de/interviews/artikel/vom-revolutionaer-zum-tyrannen-3375/

Vorerst keine weiteren Vereinbarungen in Nicaragua - In den nächsten Tagen wird sich ein Teil der Delegationen wieder treffen, um über die Freilassung und die Begleitung von Gefangenen durch das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) weiter zu beraten.
https://amerika21.de/2019/04/224602/keine-vereinbarungen-nicaragua

 

 

 

 

31. März 2019

 

Einigung im Dialog?

 

In Nicaragua zeichnet sich eine Einigung im Dialog zur Verbesserung der Menschenrechts-lage ab. Es wurde vereinbart, dass die Freilassung von Gefangenen unter Begleitung des Internationalen Roten Kreuzes stattfinden soll und es wieder Versammlungen ohne vorherige Genehmigung geben darf. Die Zahl der politischen Häftlinge wird allerdings von Regierung und Opposition sehr unterschiedlich beziffert.


Eine Rückkehr von Geflüchteten vor den Verhältnissen im Land soll "mit allen Garantien, per-sönlicher und familiärer Sicherheit" ermöglicht werden. Über die Aufklärung von Straftaten und Menschenrechtsverletzungen wurde bisher nichts bekannt.

Am Samstag kam es in Managua bei einer ersten regierungskritischen Demonstration wieder zu Verletzten durch Schüsse und Zusammenstöße mit Sicherheitskräften.

Mindestens drei Verletzte durch Schüsse auf Demonstranten in Nicaragua
https://www.24matins.de/traf/pol/mindestens-drei-verletzte-durch-schuesse-auf-demonstranten-in-nicaragua-161039?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed
 

Keine Sache von einem Tag - Neuer Fahrplan für Verhandlungen in Nicaragua. Opposition weiter gegen Friedensdialog

https://www.jungewelt.de/artikel/352085.nicaragua-keine-sache-von-einem-tag.html

 

Nicaraguas Regierung will wieder Demonstrationen zulassen
https://www.24matins.de/traf/pol/nicaraguas-regierung-will-wieder-demonstrationen-zulassen-160893?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Dialog in Nicaragua: Opposition und Regierung erzielen Einigung
https://amerika21.de/2019/03/224395/dialog-einigung-freilassung-nicaragua
 

 

 

22. März 2019

 

Auswärtiges Amt zur aktuellen Lage in Nicaragua

 

Das Auswärtige Amt (AA) hat sich gestern zur Lage in Nicaragua geäußert. Es begrüßt die Wiederaufnahme der unterbrochenen Gespräche zwischen Opposition und Regierung und dankt der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und dem Heiligem Stuhl für ihre Bemühungen.
https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/-/2201670?pk_campaign=newsletter_Pressemitteilung_2019_03_21&pk_kwd=link_Ein+Sprecher+zur+aktuellen+Lage+in+Nicaragua

In seinen aktuellen Reisewarnungen zu Nicaragua erinnert das AA daran, dass das nicaraguanische Recht Ausländern die politische Betätigung verbietet. Dies schließt auch Äußerungen zur nicaraguanischen Politik in sozialen Medien mit ein.
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/nicaragua-node/nicaraguasicherheit/223316

Regierung Ortega lässt oppositionelle Gefangene frei - Darüber hinaus wurde bei den Ver-handlungen beschlossen, das Generalsekretariat der OAS wieder offiziell einzuladen, um die im vergangenen Jahr unterbrochene Arbeit an der Wahlrechtsreformen wieder aufzunehmen.
https://amerika21.de/2019/03/224050/nicaragua-ortega-laesst-gefangene-frei

 

 

 

21. März 2019

 

Neuanfang oder Taktik?

 

Es kommt wieder Bewegung in die Auseinandersetzung um den Dialog in Nicaragua. Während das Oppositionsbündnis noch über die Fortsetzung der Gespräche und den damit verbundenen Forderungen diskutiert, reagiert die Regierung auf den Druck und kündigt an binnen 90 Tagen alle politischen Gefangenen zu entlassen.

Opposition in Nicaragua: Verhandeln oder doch nicht? - Nach Zusammenstößen bei Demon-stration bricht Opposition Dialog mit Regierung wieder ab. Bürgerallianz uneins über weiteres Vorgehen.
https://amerika21.de/2019/03/223955/opposition-nicaragua-verhandlungen
 

Die ernst meint es Nicaraguas autoritärer Präsident mit dem Dialog? - Der zweite Verhand-lungsversuch zur Beilegung der politischen Krise in Nicaragua ist festgefahren.
https://www.nzz.ch/international/nicaragua-gespraeche-zwischen-regierung-und-opposition-stocken-ld.1468786

 

 

Nicaraguas Regierung will alle politischen Gefangenen freilassen - Die Regierung des autoritären Präsidenten Daniel Ortega hat sich offenbar zur Freilassung aller politischen Häftlinge in Nicaragua verpflichtet. Überdies sollen die Regierung und die zivile Opposition an den Verhandlungstisch zurückkehren.
https://www.nzz.ch/international/nicaragua-regierung-will-alle-politischen-gefangenen-freilassen-ld.1468891

Regierung will politische Gefangene freilassen - Der Schritt soll neue Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition über einen friedlichen Ausweg aus der politischen Krise ermöglichen.
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-regierung-will-politische-gefangene-freilassen.1939.de.html?drn:news_id=988860

Nicaragua will politische Gefangene freilassen - Nicaraguas Regierung hat sich verpflichtet, alle politischen Inhaftierten innerhalb von 90 Tagen aus den Gefängnissen zu entlassen.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-03/nicaragua-mittelamerika-gefangene-freilassung-opposition

Nicaragua kündigt Freilassung politischer Gefangener an - Derzeit sitzen Hunderte Regierungsgegner in Haft.
https://www.dw.com/de/nicaragua-k%C3%BCndigt-freilassung-politischer-gefangener-an/a-48003800?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

 

Regierung in Nicaragua will mit Amnestie Dialog mit Opposition wieder anstoßen - Alle im Zuge von Protesten inhaftierten Regierungsgegner sollten binnen 90 Tagen freikommen, kündigte der Sondergesandte der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Luis Angel Rosadilla, am Mittwoch an.

https://www.24matins.de/traf/pol/regierung-in-nicaragua-will-mit-amnestie-dialog-mit-opposition-wieder-anstossen-2-158992?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 


Die Geschichten der Getöteten - Das New Yorker Architekturstudio Situ hat in Zusammenarbeit mit einer Expertengruppe der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und der Inter-amerikanischen Menschenrechtskommission sechs Monaten in Nicaragua recherchiert und wurde dabei auch von dem argentinischen Forensikerteam «Equipo Argentino de Antro-pología Forense» unterstützt, das weltweites Ansehen geniesst. Entstanden sind Videos zu Morden.
https://www.nzz.ch/international/repression-nicaragua-ein-new-yorker-architekturbuero-klaert-auf-ld.1465750

 

 

 

19. März 2019

 

Dialog am Ende?

 

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat die willkürliche Anwendung von Gewalt gegen Demonstranten und Journalisten in Nicaragua am Montag kritisiert.

 

Gewalt in Nicaragua - EU-Außenbeauftragte übt Kritik
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/gewalt-in-nicaragua-eu-aussenbeauftragte-uebt-kritik-100.html

Opposition in Nicaragua setzt Gespräche mit der Regierung aus - Die Bürgerliche Allianz für Gerechtigkeit und Demokratie (ACJD) verwies auf das Vorgehen der Sicherheitsbehörden bei einer Demonstration der Opposition vom Samstag.
https://www.24matins.de/topnews/pol/opposition-in-nicaragua-setzt-gespraeche-mit-der-regierung-aus-158570?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Die Opposition in Nicaragua setzt Gespräche mit der Regierung aus
https://www.nzz.ch/international/nicaragua-opposition-setzt-gespraeche-mit-der-regierung-aus-ld.1468274

 

 

 

18. März 2019

 

Dialog und Repression

 

Zunächst sah es wie ein Wandel aus, der Dialog sollte wieder aufgenommen werden und als Zeichen weitere politische Häftlinge freikommen. Die Vertreter von Studentengruppierungen erklärten, dass sie nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren, bis ihre Forderungen erfüllt seien.

Regierung und Teile der Opposition in Nicaragua setzen Dialog fort
https://amerika21.de/2019/03/223716/nicaragua-dialog-fortsetzung

Die Regierung in Nicaragua hat 50 Oppositionelle aus der Haft entlassen
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-rund-50-oppositionelle-freigelassen.1939.de.html?drn:news_id=987169

https://www.blick.ch/news/ausland/wege-aus-staatskrise-gesucht-nicaragua-laesst-rund-50-regierungskritiker-frei-id15220497.html

Bei Demonstrationen für die Freilassung aller Gefangenen kam es wieder zu Repressionen und Verhaftungen. Die Angaben über die Anzahl der Festgenommenen schwanken je nach Medien zwischen ca. 50 und über einhundert. Nach Angaben der Tagesschau wurden sie später wieder auf freien Fuß gesetzt.

Nach Protesten gegen "Demonstranten in Haft" - noch mehr hinter Gittern
https://de.euronews.com/2019/03/17/nicaragua-nach-protesten-gegen-demonstranten-in-haft-noch-mehr-hinter-gittern

Zahlreiche Personen bei Protesten festgenommen
https://latina-press.com/news/260527-nicaragua-zahlreiche-personen-bei-protesten-festgenommen/

Mehr als 100 Oppositionelle festgenommen
https://www.tagesschau.de/ausland/nicaragua-179.html

Nicaraguas Regierung geht gegen Demonstranten vor - Mehr als hundert Regierungskritiker haben die Sicherheitsbehörden während der Demonstration in Managua vorübergehend festgenommen
https://www.dw.com/de/nicaraguas-regierung-geht-gegen-demonstranten-vor/a-47952506?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

 

 

 

14. März 2019

 

Entschließungsantrag des Europäischen Parlamentes

 

Ein gemeinsamer Entschließungsantrag des Europäischen Parlamentes wurde heute be-schlossen und fordert die Regierung Nicaraguas auf, als Zeichen für ihren guten Willen im Rahmen des laufenden Dialogs die folgenden drei Sofortmaßnahmen zu ergreifen: die sofortige und bedingungslose Freilassung der politischen Gefangenen, die unverzügliche Beendigung aller Formen der Repression gegen die Bürger Nicaraguas, darunter die Schikanierung, die Einschüchterung, das Ausspionieren und die Verfolgung von Oppositions-führern, und die anschließende Aufhebung aller Einschränkungen der zuvor genannten Freiheiten, die Wiederherstellung der Rechtspersönlichkeit von enschenrechtsorganisationen und die Rückgabe ihres Eigentums sowie die Rückkehr internationaler Organisationen in das Land und weist darauf hin, dass der Prozess unter diesen Umständen die Einstellung der Gerichtsverfahren gegen politische Gefangene, die Gewährleistung ihrer körperlichen und seelischen Unversehrtheit und ihrer Privatsphäre sowie ein ordnungsgemäßes Verfahren zur Folge haben und darauf abzielen muss, dass die im Exil lebenden Personen, einschließlich Journalisten und Studierende, zurückkehren können, die Straßen entmilitarisiert und die paramilitärischen Gruppen entwaffnet werden und ein eindeutiger Fahrplan für freie, faire und transparente Wahlen, die in naher Zukunft in Anwesenheit von internationalen Beobachtern abgehalten werden müssen, ausgearbeitet wird. ....

Der gesamte Text kann unter http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/RC-8-2019-0165_DE.pdf nachgelesen werden

Dialog zwischen Regierung und Opposition schon am Ende? - Oppositionsbündnis verlangt "überzeugende Beispiele" zur Lösung der Krise und Freilassung auch von Gewalttätern. Regierung will wie vereinbart weiter verhandeln.
https://amerika21.de/2019/03/223582/nicaragua-dialog-regierung-opposition

Nicaragua ist von der venezolanischen Krise betroffen - Ein Abkommen mit einigen Karibikstaaten garantiert venezolanisches Öl
https://www.dw.com/de/havannas-banger-blick-nach-caracas/a-47898052?maca=de-rss-de-top-1016-rdf
 

 

 

11. März 2019

 

Abbruch des Dialoges

 

In Nicaragua lehnt die Opposition im Dialog weitere Gespräche mit der Regierung ab. Ihnen fehlt eine Geste des guten Willens des Präsidenten Ortega.

Verwirrung besteht in der Rolle der Katholischen Kirche, einerseits wird behauptet sie will im Dialog vermitteln, aber Vatican News meldet, das die Bischöfe nicht am Nationalen Dialog teilnehmen und der Besuch in der ersten Gesprächsrunde nur eine „Zeichen guten Willens“ war.

Nicaragua: Bischöfe nehmen nicht am Nationalen Dialog teil
https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-03/nicaragua-dialog-versoehnung-frieden-bischofskonferenz.html

Opposition verlässt vorerst Gesprächsrunde mit Regierung
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-opposition-verlaesst-vorerst-gespraechsrunde-mit.1939.de.html?drn:news_id=985302

Ortega wehrt sich gegen vorgezogene Neuwahlen - Die Regierung stellte aber Reformen und die Freilassung einiger politischer Gefangener in Aussicht.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/nicaragua-daniel-ortega-opposition-reformen-versprechen

 

 

 

06. März 2019

 

Endet der Dialog noch im März?

 

Es gibt noch keine Ergebnisse, aber der Dialog in Nicaragua soll bis Ende März abgeschlos-sen werden.

Regierung und Opposition einigen sich auf Friedensverhandlungen - Nach zwei gescheiterten Dialogen wollen sich die beiden Lager bis Ende März auf eine Lösung einigen.

Zum politischen Konflikt kommt in dem mittelamerikanischen Land inzwischen auch eine wirtschaftliche Krise hinzu.
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/konflikt-in-nicaragua-friedensverhandlungen-16074808.html

Stellungnahme der EU zum neuen Dialog in Nicaragua
https://eeas.europa.eu/delegations/nicaragua/58974/statement-spokesperson-resumption-national-dialogue-nicaragua_en

Regierung und Opposition in Nicaragua einigen sich auf “Fahrplan” für Dialog - 2018 ging die Wirtschaftsleistung um vier Prozent zurück, mehr als 300.000 Arbeitsplätze gingen verloren. Unternehmer befürchten für das Jahr 2019 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um bis zu elf Prozent, wodurch sich die Arbeitslosigkeit verschärfen würde.
https://www.24matins.de/traf/pol/regierung-und-opposition-in-nicaragua-einigen-sich-auf-fahrplan-fuer-dialog-155764?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Ernesto Cardenal auf dem Weg der Besserung - aus dem Krankenhaus entlassen
https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2019-02-21/auf-dem-weg-der-besserung-befreiungstheologe-cardenal-aus-dem-krankenhaus-entlassen

 

 

 

01. März 2019

 

Erste Ergebnisse

 

Der Dialog für eine friedliche Lösung des Konfliktes in Nicaragua hat erste, kleine Ergebnisse gebracht. Die Regierung stimmte zu, an einem neutralen Ort zu verhandeln und akzeptierte einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen.

Der neue Dialog wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt, um eine vertrauliche Atmos-phäre zu erzeugen.

 

Erste Vereinbarungen bei neuer Dialogrunde

https://amerika21.de/2019/03/223042/nicaragua-erste-vereinbarungen-dialog

 

Im Auge behalten

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5574366&s=Nicaragua&SuchRahmen=Print/

 

„Nationaler Dialog“ wurde aufgenommen

https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-02/nicaragua-nationaler-dialog-wurde-aufgenommen.html

 

EU verurteilt Unterdrückung der Zivilgesellschaft in Nicaragua "Dialog ist der einzige Weg aus der Krise"

https://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2019-01-21/eu-verurteilt-unterdrueckung-der-zivilgesellschaft-nicaragua

 

Zwischen Drohung und Dialog

https://www.taz.de/Krise-in-Nicaragua/!5575140/

 

 

 

27. Februar 2019

 

Neuer Dialog? Erste Gefangene freige-lassen

 

Nach dem Papst mit Ernesto Cardenal, bewegt sich der Präsident Daniel Ortega  - hoffentlich - zu einem neuen Dialog mit der Opposition.
Heute sollen in Nicaragua neue Gespräche stattfinden. Der Ankündigung des Treffens sind Unterredungen mit Vertretern der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und der großen Unternehmen im Land vorausgegangen. Weiter gab es eine Zusammenkunft von Ortega mit hohen Beamten des US-Außenministeriums.

Neue Dialogrunde für diese Woche angekündigt
https://amerika21.de/2019/02/222827/nicaragua-dialog-ortega-opposition

 

Regierung und Opposition beginnen Friedensdialog in Nicaragua - Der Dialog in Managua bringt erstmals die Konfliktparteien näher. Es gab eine weitgehende Einigung über Ge-sprächspunkte für die kommenden Verhandlungen.
Vor Beginn des Dialoges wurden etwa 100 Gefangene freigelassen.
https://www.dw.com/de/regierung-und-opposition-beginnen-friedensdialog-in-nicaragua/a-47719351?maca=de-rss-de-region-amerika-4768-rdf

 

 

Regierung entlässt in Nicaragua politische Gefangene aus Haft

https://der-farang.com/de/pages/medien-regierung-entlaesst-in-nicaragua-politische-gefangene-aus-haft

 

Vorsichtige Annäherung bei Friedensgesprächen - In Nicaragua haben die zivile Opposition und die Regierung von Präsident Ortega mit neuen Friedensverhandlungen begonnen.

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-vorsichtige-annaeherung-bei-friedensgespraechen.1939.de.html?drn:news_id=981819

 

 

Erste Erfolge bei Friedensdialog - Seit Beginn der politischen Krise vor gut einem Jahr waren Hunderte Menschen inhaftiert worden, weil sie gegen die Regierung demonstriert hatten. Gestern (27.02) wurden rund 100 Häftlinge entlassen, die von der Opposition als politische Gefangene bezeichnet worden waren.

 

 

 

19. Februar 2019

 

Sie bewegt sich doch

 

Papst Franziskus hat sämtliche Sanktionen gegen den nicaraguanischen Befreiungs-theologen Ernesto Cardenal aufgehoben. Erzbischof Waldemar Sommertag habe den 94-jährigen Cardenal Anfang Februar besucht und ihm die Nachricht überbracht, teilte der Vatikan mit. Cardenal befindet sich seit rund zwei Wochen wegen einer Niereninfektion in einem Krankenhaus.

Nach Medienberichten darf Befreiungstheologe wieder Messen feiern - Papst hebt Sanktionen gegen Ernesto Cardenal auf
https://www.kirche-und-leben.de/artikel/papst-hebt-sanktionen-gegen-ernesto-cardenal-auf/

Papst hebt Sanktionen gegen Ernesto Cardenal auf - Johannes Paul II. hatte den Priester und Dichter Cardenal suspendiert
https://www.suedtirolnews.it/italien/papst-hebt-sanktionen-gegen-ernesto-cardenal-auf

Papst Franziskus hat die Sanktionen gegen den nicaraguanischen Theologen und Dichter Ernesto Cardenal aufgehoben.
https://www.stern.de/politik/ausland/nicaragua-papst-hebt-sanktionen-gegen-theologen-cardenal-auf-8586148.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

 

Papst Franziskus hat die kirchlichen Sanktionen gegen den nicaraguanischen Dichter und Pfarrer Ernesto Cardenal aufgehoben.

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-papst-hebt-sanktionen-gegen-ernesto-cardenal-auf.1939.de.html?drn:news_id=978503

 

 

 

13. Februar 2019

 

Repressionsspirale und Besuch

 

Die Delegation der EU ist zurück aus Nicaragua. Am 20 Februar wird im EU-Außenausschuss von der Nicaragua Delegation berichtet. Die Sitzungen des Außenausschusses können im Internet mitverfolgt werden:  http://www.europarl.europa.eu/committees/de/afet/home.html

Die fünf Studierenden aus Matagalpa, die Ende Juni 2018 verhaftet wurden, und für deren Freilassung sich das Informationsbüro in Wuppertal, sowie die Stadt Wuppertal besonders einsetzen, da Wuppertal die Partnerstadt von Matagalpa ist, wurden im November 2018 und im Januar 2019 vor Gericht gestellt und verurteilt.


Nelly Roque wurde in  zwei verschiedenen Prozessen mit anderen jungen Menschen, u.a. mit Roberto Cruz, Manuel Picado Tijerino und Solange Centeno einmal wegen Terrorismus und einmal wegen organisiertem Verbrechen angeklagt und zu 20 Jahren und zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Zurzeit ist sie zusammen mit 13 weiteren weiblichen Gefangenen in einer Zelle von 4x8 Metern untergebracht, ihre Tante beklagt die schlechte medizinische Versorgung und gewaltsame Übergriffe der Gefängniswärter.
http://www.infobuero-nicaragua.org/
https://www.youtube.com/watch?v=jEQdBhlDKoc
https://www.el19digital.com/articulos/ver/titulo:84521-declaran-culpables-a-agrupacion-terrorista-de-matagalpa

Konflikt in Nicaragua  schreckt Frankfurter nicht ab - Eine Reisegruppe reist in die Partnerstadt Granada, um dort den Kontakt zu den Menschen aufrechtzuerhalten.
https://www.fr.de/frankfurt/tote-schrecken-nicht-11759782.html?cmp=defrss

 

 

 

08. Februar 2019

 

Ein Riss geht durch Familien

 

In einem heute erschienen Artikel in der Tageszeitung aus Berlin wird der Zwiespalt in einer nicaraguanischen Familie deutlich. Befürworter und Gegner der Regierung sitzen jeden Tag zusammen am Esstisch, aber ein Thema wird ausgeklammert. Die Geschichte spielt in Masaya, einer Provinzstadt mit knapp 150.000 Einwohnern, rund dreißig Kilometer südlich der Hauptstadt Managua.
https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5568758&s=die%2Bentzweite%2BFamilie&SuchRahmen=Print/

Gestern links, heute rechts - Und immer abhängig von Trump. El Salvadors neuer Präsident Nayib Bukele gilt als Hoffnungsträger mit begrenzter Reichweite.
https://www.ipg-journal.de/interviews/artikel/gestern-links-heute-rechts-3242/

1700 Migranten aus Zentralamerika erreichen Grenze zwischen USA und Mexiko - Nach Angaben von Bürgermeister Claudio Bres Garza stammen 84 Prozent der Migranten aus
Honduras, die anderen aus Nicaragua und El Salvador.

 

 

 

06. Februar 2019

 

Vernetzungstreffen zu Nicaragua

 

Am kommenden Wochenende findet das nächste Vernetzungstreffen zur Situation in Nicaragua statt. Mindestens 50 Teilnehmer treffen sich in Bielefeld. Die Medienticker
bringen kaum neue Nachrichten, aber im Hintergrund laufen viele Veranstaltungen und Diskussionen wie es in Nicaragua weitergehen kann und was dies für Städtepartner-
schaften und Projekte bedeutet.

Auf der Tagesordnung in Bielefeld stehen unter anderem folgende Themen und Vorträge:

  • Perspektiven für ein „Post-Ortega“ – Nicaragua
  • Politische Gefangene und Menschenrechte
  • Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welche juristischen Schritte sind möglich
  • Handlungsräume für Städtepartnerschaften

Wir sind wieder dabei und werden zeitnah zu den Ergebnissen berichten.

Göttinger Grüne fordern härteres Vorgehen gegen nicaraguanischen Präsidenten Ortega - Nach dem Beschluss der Frankfurter Grünen haben sich nun die Göttinger Grünen in einer Resolution einstimmig für ein härteres Vorgehen gegen den Präsidenten Nicaraguas, Daniel Ortega, ausgesprochen. 
http://www.stadtradio-goettingen.de/redaktion/nachrichten/goettinger_gruenen_fordern_haerteres_vorgehen_gegen_nicaraguanischen_praesidenten_ortega/

Systematisch arbeitet die Regierung Trump auf einen Sturz des Maduro-Regimes hin. Für sie geht es um mehr als nur um Venezuela: Im Visier stehen auch die anderen Mitglieder einer «Troika der Tyrannei» – Kuba und Nicaragua.
https://www.nzz.ch/international/venezuela-wie-die-usa-kurs-auf-einen-machtwechsel-nahmen-ld.1457306

 

01. Februar 2019

 

 

EU-Delegation und Tourismuswerbung

 

Während eine Delegation der EU Nicaragua bereist und unter anderem politische Häftlinge in den Gefängnissen La Esperanza und  El Chipote besucht, trägt die massive Initiative des staatlichen nicaraguanischen Tourismusinstitutes Instituto Nicaragüense de Turismo - INTUR erste Früchte.
https://www.intur.gob.ni/2019/01/nicaragua-lanza-plan-verano-2019/
Und ein kurzer Video über die Schönheit von Nicaragua findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=ATQWrvGqxQ8

In einer Verlautbarung der EU Delegation vom 29. Januar heißt es: Nicaragua muss dringend den Dialog zwischen Regierung und Opposition wieder aufnehmen."
https://eeas.europa.eu/delegations/nicaragua/57348/nicaragua-eurodiputados-reclaman-di%C3%A1logo-interno-para-restaurar-el-orden-democr%C3%A1tico_en

Die Zeitung Welt veröffentlichte gestern in ihrer Onlineausgabe einen langen Bericht zum neuen touristischen Highlight Nicaragua mit dem Titel "Reise durch Nicaragua – ein Land im Aufbruch". Auf die politische Lage wird nur unter der Überschrift Sicherheit eingegangen.
https://www.welt.de/reise/Fern/article187925496/Rundreise-durch-Nicaragua-Ein-Land-im-Aufbruch.html

 

15.Januar 2018

 

Enger Freund Ortegas setzt sich ab

 

Der ehemalige Richter Rafael Solís am Obersten Gerichtshofes Nicaraguas (Corte Suprema de Justicia  CSJ), bestätigt die Richtigkeit seines Rücktrittsschreibens, bekräftigt, dass es keinen Putschversuch gegeben hat und erklärt, dass alle staatlichen Befugnisse von der Regierung kontrolliert werden. Zeitgleich legte er seine sämtlichen politischen Ämter nieder und verließ die FSLN (Nationale Sandinistische Befreiungsfront), der er 43 Jahre lang ange-hörte.

 

Der offene Brief an Daniel Ortega ist unter folgendem Link im Original zu finden https://www.elnuevodiario.com.ni/nacionales/483132-rafael-solis-renuncia-corte-suprema-justicia/
Weitere Informationen unter https://www.nodal.am/2019/01/nicaragua-con-criticas-a-daniel-ortega-renuncio-el-ministro-de-la-corte-suprema-de-justicia-rafael-solis/

 

OAS will "Demokratiecharta" gegen Nicaragua anwenden - Dies könnte zu einem vorüberge-henden Ausschluss des Landes aus der Organisation führen. OAS-Generalsekretär Luis Almagro hatte in seiner Einberufung darauf hingewiesen, dass "die demokratische Ordnung in Nicaragua ernsthaft gefährdet ist" und dies unter anderem mit dem Bericht der Interam-erikanischen Kommission für Menschenrechte (Comisión Interamericana de Derechos Humanos, CIDH) begründet.
https://amerika21.de/2019/01/220337/nicaragua-oas-charta-demokratie-solis

Sozialer Caudilismo oder neoliberaler Rollback: Quo vadis Nicaragua? - Als im April diesen Jahres in Nicaragua eine militante Bewegung den Aufstand probte, überschlug sich die internationale Presselandschaft in ihren Abgesängen einer angeblich friedlichen Opposition gegen ein blutrünstiges Regime. Doch was ist dran an dieser Version? re:volt-Redakteur
Jan Schwab in einer ausführlichen Analyse der gängigen Oppositionsnarrative.
https://de.indymedia.org/node/28254

Proteste in Nicaragua fordern 561 Todesopfer - Die blutige Repression bei den seit dem 18. April 2018 andauernden Protesten hat laut dem jüngsten Bericht der nicaraguanischen
Vereinigung für Menschenrechte (ANPDH) bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Verletzten und Entführten hinterlassen.
https://latina-press.com/news/258173-proteste-in-nicaragua-fordern-561-todesopfer/

 

Argentinien: Präsident Macri auf Staatsbesuch in Brasilien - Neben bilateralen Fragen, die für Argentinien und Brasilien von Interesse sind, werden sich beide Staatsoberhäupter mir der verschlechternden Situation in Venezuela und Nicaragua befassen.

https://latina-press.com/news/258292-argentinien-praesident-macri-auf-staatsbesuch-in-brasilien/

 

08. Januar 2018

 

Aktion von Amnesty International zu Nicaragua


Heute möchten wir auf die Aktion von Amnesty International zu den Menschenrechten in Nicaragua aufmerksam machen. Der Appell richtet sich an den Parlamentspräsidenten Gustavo Porras Cortés und kann noch bis zum 29.01.2019 unterzeichnet werden. Weitere Hinweise finden sich über den folgenden Link:
https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/menschenrechte-gefahr

 

Nicaragua und die Revolution : Heute heißt es, es lebe die Ignoranz! - Einst galt Nicaragua der Linken als revolutionäres Paradies. Wo bleibt ihre Solidarität heute?
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/nicaragua-heute-heisst-es-viva-la-ignorancia-15972599.html

 

 

07. Januar 2019

Kein Ausweg in Sicht

 

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt seine seit längerem geplante Reise in die nicaraguanische Partnerstadt Granada endgültig ab. Die Lage vor Ort erscheint den Fachleuten im Römer als zu unsicher.
http://www.fr.de/frankfurt/granada-feldmann-sagt-reise-nach-nicaragua-ab-a-1649522

Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) verschärft ihren Ton gegenüber Nicaragua - Dies könnte zu Sanktionen und einem zeitweise Ausschluss des Landes aus der Regional-organisation führen.
https://amerika21.de/2019/01/219993/oas-nicaragua-demokratie-charta-kritik

Nicaragua in der Sackgasse - Die Gefahr eines bewaffneten Konfliktes wächst. Fast täglich werden in Nicaragua mutmaßliche Gegner der Regierung Ortega verhaftet.

  Beitrag vom November 2018
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-in-der-sackgasse-die-gefahr-eines-bewaffneten.724.de.html?dram:article_id=433437

 

 

02. Januar 2019

 

Rückblick und Ausblick

 

Das Informationsbüro Nicaragua in Wuppertal hat in seinem ersten Rundschreiben 2019 einen Rückblick auf das vergangene Jahr und Veranstaltungshinweise veröffentlicht.
http://archive.newsletter2go.com/?n2g=wr25mmz7-9au4g307-he3
http://www.infobuero-nicaragua.org/wp-content/uploads/2018/12/RS2019_Web-1.pdf

Eine Fotoserie zu den Ereignissen der letzten acht Monate in Nicaragua kann unter https://niu.com.ni/cronologia-ocho-meses-de-rebelion-civica-en-nicaragua/ besucht werden.

Amtsantritt von Bolsonaro in Brasilien - Kuba, Venezuela und Nicaragua ausgeladen, Benjamin Netanyahu und Viktor Orbán Gäste bei Zeremonie
https://amerika21.de/2019/01/219803/amtsantritt-von-bolsonaro

Kommentar: Presse im Visier Ortegas - In Nicaragua wurde ein TV-Kanal geschlossen, zwei seiner Journalisten wurden festgenommen, nach weiteren wird per Haftbefehl gesucht.
https://www.dw.com/de/kommentar-nicaraguas-presse-in-ortegas-visier/a-46876757?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

 

24. Dezember 2018

 

Sanktionen und Repressionen

 

US NICA-Act zielt darauf ab, Nicaragua den Zugang zu Kapital zu verwehren, während gleichzeitig die US-Finanzierungspipeline auf die Opposition ausgerichtet bleibt

https://www.nicaragua-forum.de/meldungen/2018/Nica-Act-Hintergrund-Auswirkungen-Demokraten-Meldungen.html

 

US-Sanktionen in Kraft, Menschenrechtsmission suspendiert - Deutliche Finanz- und Einwanderungssanktionen gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega und ihre Vertreter sind vorgesehen.

 
 

Redaktionsleiterin von „100% Noticias“ angeklagt - Die Staatsanwaltschaft wirft der Redaktionsleiterin Lucia Pineda Volksverhetzung und die Förderung von Terrorismus vor.

 

Film "The New Battle For Nicaragua" - Der neue Kampf um Nicaragua - (englisch mit deutschem Untertitel, 25 min.) von redfish media, Berlin

 

Die Filmemacher von redfish setzen sich kritisch mit der US-Politik in verschiedenen Ländern auseinander. Hier ihr Beitrag zu Nicaragua.

 

 

22. Dezember 2018

 

Weiterer Kritiker verboten

 

Fernsehsender „100% Noticias“ geschlossen - Die Behörden in Nicaragua haben einen kritischen Fernsehsender durchsucht und geschlossen.

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-fernsehsender-100-noticias-geschlossen.1939.de.html?drn:news_id=958806

 

Nicaragua entzieht unabhängigem TV-Sender die Lizenz - Die Regierung Nicaraguas ist gegen einen der letzten verbliebenen unabhängigen Fernsehsender des Landes vorgegangen.

https://www.dw.com/de/nicaragua-entzieht-unabh%C3%A4ngigem-tv-sender-die-lizenz/a-46843787?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

 

Kritischer Fernsehsender geschlossen - „100% Noticias“ war der einzige Fernsehsender im zentralamerikanischen Land, der seit April rund um die Uhr Nachrichten über die politische Krise ausstrahlte.

https://latina-press.com/news/257768-nicaragua-kritischer-fernsehsender-geschlossen/

 

 

Bedingt durch die Situation in Nicaragua möchte die FDP-Fraktion die Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur aussetzen. Hier folgt eine Zusammenstellung.

 

 

21. Dezember 2018

 

FDP scheitert mit ihrem Antrag

Trotz weiteren Vorwürfen gegen Magistratsmitglieder und unseren Verein, die sandinistische Diktatur zu unterstützen, fand der Antrag der FDP- Fraktion keine Mehrheit in der Stadtver-ordnetenversammlung. Die zum Teil heftige Diskussion wurde nicht immer sachlich geführt. Am Ende entschied sich eine klare Mehrheit dafür, Städtepartnerschaften gerade in Zeiten von extremen politischen Veränderungen, Willkür und Repression gegen die Bevölkerung weiter zu führen und zu unterstützen. Sie sollen ein solidarischer Beitrag für die Verbesserungen der Lebensverhältnisse der Menschen in den Partnerstädten sein.

 

 

 

17. Dezember 2018

 

FDP-Fraktion stellt Antrag auf Aussetzung der Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur

 

Am 18.11.2018 stellt die FDP-Fraktion an das Gießener Stadtparlament den Antrag auf Aus-setzung der Städtepartnerschaft. In der Begründung beziehen sich die Antragssteller auf die fehlenden demokratischen Zustände im Land und die Verfolgung von Demonstranten mit Waffengewalt. Weiter heißt es in der Begründung:"Vielleicht kann das Aussetzen dieser Partnerschaft einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass das sandinistische Regime zur Besin-nung kommt und den Weg frei macht für allgemeine und freie Wahlen in dem geschundenen mittelamerikanischen Land."   Der Antrag trägt die Vorlagennummer STV/1440/2018 und kann unter https://www.giessen.de/Rathaus_und_Service/Stadtparlament/Parlamentsinfo/  eingesehen werden.

 

Im Haupt-, Finanz-, Wirtschafts-, Rechts- und Europaausschuss wurde der Antrag am Montag 10.12.2018 beraten. Die abschließende Entscheidung wird in der Stadtverordnetensitzung am Donnerstag 20. Dezember 2018 im Rathaus getroffen.

https://www.giessen.de/index.phtml?mNavID=1894.281&sNavID=1894.281&La=1

 

Ein Aussetzen der Städtepartnerschaft würde die Verbindung zwischen den Rathäusern ver-hindern und den Austausch auf eine private Ebene reduzieren und damit schwächen. In dieser ktitischen Zeit ist es wichtig die Solidarität mit den Menschen in der Partnerschaft aufrecht zu erhalten.

 

FDP will Partnerschaft mit San Juan del Sur aussetzen

https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-FDP-will-
Partnerschaft-mit-San-Juan-del-Sur-aussetzen;art71,521856

 

Magistrat ist »in großer Sorge«

https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Magistrat-ist-ingrosser-Sorge;art71,529084

 

 

21. Dezember 2018

 

Die Abwärtsspirale dreht sich weiter

 

Nicaraguas Regierung mauert sich ein - Repression gegen Medien, Menschenrechtsvertei-diger und Oppositionelle
https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5560724&s=Nicaragua&SuchRahmen=Print/

Rache in Etappen - Medien, Menschenrechtsbüros und zivilgesellschaftliche Organisationen werden in Nicaragua drangsaliert. Demonstrationen sind verboten.
https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5559035&s=Nicaragua/

Staatliche Repression in Nicaragua - Feldzug gegen unabhängige Stimmen
https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5556631&s=Nicaragua/

Kanalgegener vor "Gericht" - Oppositioneller Bauernführer zu 76 Jahren Gefängnis verurteilt
https://latina-press.com/news/257659-nicaragua-oppositioneller-bauernfuehrer-zu-76-jahren-gefaengnis-verurteilt/

Nicaragua verweist Menschenrechtskommission des Landes - Die nicaraguanische Regierung hat Arbeitsgruppen der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (CIDH) des Landes verwiesen.
https://www.nzz.ch/international/nicaragua-verweist-menschenrechtskommission-des-landes-ld.1446465

USA: Kein Zugang zu internationalen Darlehen für Nicaragua durch "Nica Act" - In einer Erklärung betonte Trump, dass Managua keine Kredite mehr von internationalen Finanzinstituten erhalten wird und zudem
Personen sanktioniert werden, die in direktem Zusammenhang mit dem Regime stehen.
https://latina-press.com/news/257726-usa-kein-zugang-zu-internationalen-darlehen-fuer-nicaragua/

 

18. Dezember 2018

 

Verschärfung der Menschenrechtslage

 

fast täglich verbietet die Ortega/Murillo Regierung in Nicaragua Menschenrechts- und andere Nichtregierungsorganisationen und nimmt die Repräsentant*Innen fest.
 
Arbeit von NGOs in Nicaragua vor dem Aus - In Nicaragua geht Präsident Daniel Ortega hart gegen NGOs im eigenen Land vor. Auch von der EU unterstützte Initiativen zur regionalen Entwicklung geraten dabei ins Visier.
https://www.dw.com/de/arbeit-von-ngos-in-nicaragua-vor-dem-aus/a-46779191?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

Frauen-Gleichstellung: Nicaragua auf Platz 5, Österreich auf Platz 53 - wie kann das sein? -  Informationen zum neuen 'Global Gender Gap Report'
https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5548202/FrauenGleichstellung_Nicaragua-auf-Platz-5-Oesterreich-auf-53-?from=rss

Der Antrag der FDP-Fraktion im Gießener Stadtparlament zur Aussetzung unserer Städtepartnerschaft, wird am kommenden Donnerstag als Tagesordnungspunkt 20 von bisher 24 TOP in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung behandelt. Es ist damit zu rechnen, dass die Diskussion erst gegen 22 Uhr beginnt.
https://www.giessen.de/Rathaus_und_Service/Stadtparlament/Parlamentsinfo/

Die Sitzung des Haupt-, Finanz-, Wirtschafts-, Rechts- und Europaausschuss, in dem der Antrag beraten wurde, fand seinen Niederschlag in einem Artikel der Gießener Allgemeine.

Magistrat ist »in großer Sorge« - FDP-Fraktionschef Klaus-Dieter Greilich forderte angesichts der Nachrichten auch aus San Juan, die Partnerschaft müsse »dringend« ausgesetzt werden.
https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Magistrat-ist-in-grosser-Sorge;art71,529084
 

 

17. Dezember 2018

 

Büros von regierungskritischen Sendern sind weiter besetzt

 

Die Redaktionsräume von Confidencial und Esta Semana, zwei wichtigen Institutionen des unabhängigen Journalismus in Nicaragua, sind nach wie vor besetzt, obwohl es hierfür keinerlei rechtliche Grundlage gibt. Carlos Fernando Chamorro und weitere Journalisten, sowie Monica Baltodano und Julio Lopez wurden vorn 50 schwer bewaffneten Polizisten ver-trieben, als sie wegen der Besetzung und Beschlagnahmung der Redaktionsräume bei der Polizeistelle an der "Plaza del Sol" nachfragen und protestieren wollten.

"Konfiszierungen sind verfassungswidrige Maßnahmen", sagte Sergio Ramirez, ehemaliger Vizepräsident in einem Interview mit Carlos Fernando Chamorro. Ironischerweise war es laut Ramirez die Verfassungsreform von 1995, die den besonderen Schutz des Privateigentums einführte, als Konsequenz aus der Unsicherheit, die während der sandinistischen Revolution durch Enteignungen entstanden war. Er meint, die Verfassung wäre heute das Papier nicht mehr wert, auf dem sie geschrieben worden sei. Die Sendung wurde über Canal 12 ausge-strahlt, da die eigenen Räume ja nach wie vor von der Polizei besetzt sind.
https://www.youtube.com/watch?v=OT6VJmiDv64&frags=pl%2Cwn

Feldzug gegen unabhängige Stimmen - Präsident Ortega will unabhängige Medien und NGOs verbieten. In der Nacht auf Freitag stürmten Polizisten die Onlinezeitung „Confidencial“.
http://taz.de/Staatliche-Repression-in-Nicaragua/!5556631/

 

Hunderte von Nicaraguanern haben am Sonntag (16.12.18) die „Karawane für Freiheit und Gerechtigkeit“ von San Jose (Costa Rica) aus in die Grenzstadt La Cruz gestartet. Sie wollen damit ihre Unterstützung für die Unterdrückten in Nicaragua zum Ausdruck zu bringen.

https://latina-press.com/news/257581-krise-in-nicaragua-karawane-fuer-freiheit-und-gerechtigkeit/


Paulo Abrao von der Interamerikanischen Menschenrechtskommission CIDH sagte, daß die neuen Dekrete zum Verbot von Nichtregierungsorganisationen  und zur Beschlagnahmung ihres Eigentums zeigen, dass ein faktischer Ausnahmezustand herrsche. "Die vierte Phase der Repression beschleunigt sich: es ist dies die Konsolidierung des Ausnahmezustands mit Polizeiverordnungen oder Gesetzgebungsakten, die versuchen, das "Erscheinungsbild der Legalität" für Maßnahmen aufrechtzuerhalten, die den wesentlichen Inhalt haben, die Menschenrechte einschränken und beeinträchtigen", fügte er hinzu.
https://confidencial.com.ni/agresion-a-confidencial-consolida-estado-de-excepcion/

Die Sprecherin der Außenbeauftragten der Europäischen Union, Federica Mogherini kritisierte inzwischen im Namen der EU am 15.12. die verschärfte Repression gegen NGOs in Nicaragua:

 

16.Dezember 2018

 

NGOs geraten unter Druck

 

Zwei Tage nach dem Tag der Menschenrechte geht Nicaraguas Regierung gegen die Menschenrechtsorganisation Centro Nicaragüense de Derechos Humanos (CENIDH)
vor. Der Rechtsstatus der Organisation wurde aufgehoben. CENIDH tritt für die politischen Gefangenen ein und untersucht Verbrechen gegen Demonstranten. Sie ist Partner von medico international.

Die Regierung wirft ihr und anderen Organisationen vor, einen Putsch gegen Präsident Ortega zu unterstützen. Die Behörden können nun unter anderem willkürlich Hausdurchsuchungen vornehmen oder Dokumente einfordern. Die bewußte Aufhebung des Rechtsstatus dieser regierungskritischen Menschenrechtsorganisationen fügt sich in eine Reihe von Maßnahmen gegen zivilgesellschaftliche Gruppen und Einzelpersonen ein, die sich für die Wahrung der Menschenrechte, Gerechtigkeit und Demokratie in Nicaragua einsetzen.

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-parlament-geht-gegen-ngos-vor.1939.de.html?drn:news_id=955637
https://www.amnestyusa.org/press-releases/nicaragua-attack-on-cenidh-is-a-blow-for-human-rights/

 

Neun NGO die Rechtspersönlichkeit entzogen, Besitz beschlagnahmt -Regierung wirft Nichtregierungsorganisationen vor, einen versuchten Putsch gegen Präsident Daniel Ortega aktiv unterstützt zu haben. Die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Federica Mogherini, hat den Entzug der Rechtspersönlichkeit von Organisationen der Zivilgesellschaft in Nicaragua als "weiteren Schritt gegen die Rechtsstaatlichkeit" kritisiert.

https://amerika21.de/2018/12/219358/nicaragua-verbote-ngo

 

Rechtsstatus von zwei führenden Menschenrechtsorganisationen aufgehoben

https://latina-press.com/news/257526-nicaragua-rechtsstatus-von-zwei-fuehrenden-menschenrechtsorganisationen-aufgehoben/

 

In Nicaragua geht die Polizei gegen Menschenrechtsorganisationen vor - Aktivisten zufolge wurden in der Hauptstadt Managua Büros durchsucht. Dokumente, Computer, Fahrzeuge und Telefone seien beschlagnahmt worden. Mitarbeiter der Organisationen wurden demnach zeitweise festgesetzt.

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-polizei-geht-gegen-ngos-vor.1939.de.html?drn:news_id=956160


Protestaktionen von Regierungsgegnern wurden untersagt. Formfehler und der Vorwurf der Beteiligung am Putschversuch werden als Begründung angeführt. Das Verhältnis
zwischen Regierung und Kirche scheint sich indes ein wenig zu entspannen. In ihrer "Adventsbotschaft" rief die nicaraguanische Bischofskonferenz nachdrücklich zum Dialog
zwischen der Regierung Ortega und den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft auf, verzichtete aber darauf, sich als Vermittler anzupreisen.
https://amerika21.de/2018/12/219128/nicaragua-demonstrationsverbote

 

Menschenrechtsbeauftragte Kofler zur Menschenrechtslage in Nicaragua:

"In einer Woche in der wir weltweit der Annahme der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vor 70 Jahren gedenken, gibt  der gestern vom Parlament in Nicaragua abrupt durchgesetzte Entzug der Rechtspersönlichkeit von angesehenen Menschenrechtsorganisationen Anlass zu größter Sorge. Diese Maßnahme kommt einem Verbot gleich..... "

https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/kofler-nicaragua/2170596

 

Spanische Version:

 
Folgenden Organisationen wurde die Rechtsform entzogen was faktisch nicht nur einem Verbot gleichkommt sondern darüber hinaus noch die Beschlagnahmung allen Besitzes einschliesst:
  • Menschenrechtsorganisation CENIDH unter der Leitung von Vilma Núñez
  • das Zentrum für Gesundheitsberatung (Cisas), dessen Direktorin Ana Quiros aus Nicaragua ausgewiesen wurde
  • das Institut für Strategische Studien und öffentliche Politik (IEEPP) , dessen Direktor Felix Maradiaga aufgrund von Mordrohungen schon vor einiger Zeit das Land verlassen mußte und vor zwei Wochen in Berlin war
  • Hagamos Democracia, dessen Direktor Luciano García auch schon länger im Exil ist
  • Centro de Investigación de la Comunicación (Cinco), das Carlos Fernando Chamorro, Sohn der ehemaligen Präsidentin Violeta Barrios (1990-1997), gegründet und geleitet hat. Carlos Fernando Chamorro leitete von 1979 - 1990 die Zeitung Barricada und heute Confidencial. Auch Sofia Montenegro arbeitete bei CINCO.
  • Stiftung Popol Na unter dem Vorsitz von Monica Baltodano, ehemalige Comandante der sandinistischen Guerilla gegen Somoza, ist betroffen. Monica war noch im Oktober in Deutschland um über die Lage in Nicaragua zu berichten.
  • Institute for the Development of Democracy (Ipade) betroffen, dessen Präsident Jaime Wheelock ist, einer der ehemaligen neun "Comandantes" der sandinistischen Revolution.
  • Umwelschutzorganisation  Fundación del Río, die u.a. im April auf die verheerenden Brände im Naturreservat Indio Maíz aufmerksam machte. Ihr Vertreter Amaru Ruíz war ebenfalls im Oktober in Berlin und Frankfurt.
  • Instituto de Liderazgo de las Segovias, bekannt für die Verteidigung der Rechte der Frauen im Norden Nicaraguas wurde ebenfalls der Rechtsstatus aberkannt.

Die Anträge auf Entzug der Rechtsform wurden von dem FSLN Abgeordneten Filiberto Jacinto Rodriguez López eingebracht.

Für heute sind Demonstrationen vor der Botschaft Nicaraguas in Berlin geplant.

 

«Die Regierung klammert sich an die Macht, obwohl das Land in Trümmern liegt» – ein Ende der Repression in Nicaragua ist nicht absehbar.

https://www.nzz.ch/international/das-regime-klammert-sich-an-die-macht-obwohl-das-land-in-truemmern-liegt-ein-ende-der-repression-in-nicaragua-ist-nicht-absehbar-ld.1443544

 

 

07. Dezember 2018

 

Aktionen zu Nicaragua zum Tag der Menschnrechte

 

Zum Tag der Menschenrechte am 10.12. veranstaltet das Informationsbüro Nicaragua gemein-sam mit dem Städtepartnerschaftsverein Wuppertal/Matagalpa und Amnesty International eine Kundgebung und Mahnwache in Wuppertal, Berliner Platz. Weiter wurde mit dem Oberbürger-meister die Übergabe der Unterschriften zur Freilassung der politischen Gefangenen um 19 Uhr im Rathaus vereinbart. Insgesamt gibt es fünf politischen Gefangenen aus Wuppertals Partner-stadt Matagalpa.

http://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/unterschriften-fuer-die-freilassung-aid-1.7667246

 

Veranstaltungshinweis unter :

http://www.infobuero-nicaragua.org/

https://www.facebook.com/pg/SOSNicaragua.Deutschland/events/?ref=page_internal

 

Verfolgung von Journalisten - Die Pressefreiheit ist unter dem autoritär regierenden Präsidenten Ortega bedroht.

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-verfolgung-von-journalisten.1939.de.html?drn:news_id=953347

 

 

 

Nicaragua: Reise- und Sicherheitshinweise

Letzte Änderung vom 07.11. 2018

Bei Reisen nach Nicaragua wird zu erhöhter Vorsicht geraten.
Seit April 2018 sind im gesamten Land bei massiven Demonstrationen gegen die Regierung und gewalttätigen Auseinandersetzungen Hunderte Menschen getötet worden. Derzeit unterbinden Sicherheitskräfte weitere Demonstrationen meist frühzeitig, dabei kommt es regelmäßig zu Zusammenstößen und Festnahmen.
Aktuell wird der Flughafen Managua nachts nicht mehr angeflogen. Zahlreiche Flugrouten nach Managua wurden seit April 2018 eingestellt.

 

Weiteres unter : https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/nicaragua-node/nicaraguasicherheit/223316

 

06. Dezember 2018

 

Abwärtstrend bei Menschenrechten und in der Witschaft


Neben der kritischen Situation der Menschenrechte im Land verschlechtert sich die wirtschaft-liche Lage weiter. Die Rating Agentur Fitch stuft Nicaragua von B auf B- herab und warnt, dass die Erholung durch politische Feindseligkeiten ausgehöhlt werden. Innerhalb eines Monats erhielt die Ortega-Regierung damit einen weiteren Schlag versetzt, eine Maßnahme, die Standard & Poor’s Global Ratings bereits in der zweiten November-woche ergriffen hatte.
Mit dieser Maßnahme ordnete Fitch Nicaragua nahe den Ländern ein, deren Wirtschaft kaum noch Perspektiven haben, sich zu erholen, was ein hohes Risiko für Investitionen bedeutet. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Staat nicht mehr in der Lage ist, seine Schulden zu begleichen

 


Interview mit Gioconda Belli: Die Linke hat eine autoritäre Ader, die nicht mehr zu rechtfertigen ist - Planst du, das Land zu verlassen? Nein, noch nicht. Nicaragua ist meine Heimat und ich will nicht gehen. Ich werde kämpfen, um nicht gehen zu müssen.
https://www.npla.de/poonal/interview-mit-gioconda-belli-die-linke-hat-eine-autoritaere-ader-die-nicht-mehr-zu-rechtfertigen-ist/

Die Diktatur ist zurück, die Revolution aber auch - Ein ganzes Land lehnt sich auf: Im Interview spricht die Schriftstellerin Gioconda Belli über die Angst, die Wut, die Morde in Nicaragua und darüber, wie Präsident Daniel Ortega vom Revolutionär zum Diktator wurde.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/schriftstellerin-gioconda-belli-im-interview-zu-nicaragua-15894927.html?service=printPreview

USA sanktionieren Vizepräsidentin von Nicaragua - US-Präsident Donald Trump unterzeich-nete zudem ein Erklärung, die das zentralamerikanische Land zur Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA erklärt.
https://latina-press.com/news/257031-usa-sanktionieren-vizepraesidentin-von-nicaragua/

USA verhängen Sanktionen gegen Nicaragua - Die US-Strafmaßnahmen treffen jetzt das engste Umfeld von Nicaraguas Präsident Daniel Ortega, darunter seine Ehefrau und
einen mächtigen Sicherheitsberater. Als Grund nannten die USA die Unterdrückung der Opposition.
https://www.dw.com/de/usa-verh%C3%A4ngen-sanktionen-gegen-nicaragua/a-46479602?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

USA erklären Nicaragua zur Bedrohung der nationalen Sicherheit - Situation in Nicaragua bedeute einen "nationalen Notstand" für die USA. Senat verabschiedet Gesetze über Straf-maßnahmen gegen Regierung Ortega.
https://amerika21.de/2018/12/218669/usa-nicaragua-sanktionen

Reporter ohne Grenzen: Sorge um Pressefreiheit in Nicaragua
https://www.stern.de/panorama/reporter-ohne-grenzen--sorge-um-pressefreiheit-in-nicaragua-8479402.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

 

Neuer Horizont - Studierende wollen Freiheit und Demokratie. Was können sie gegen die Repression ausrichten?
https://www.medico.de/neuer-horizont-17239/

 

Inmitten des Sturms, die Hoffnung - medico-Partnerin Mónica López Baltodano lebt seit Oktober im costaricanischen Exil. Wir sprachen mit ihr über ihre Flucht und die Aussichten des Oppositionsbündnis Unidad Azul y Blanco.
https://www.medico.de/inmitten-des-sturms-die-hoffnung-17234/


Carta abierta a los sandinistas partidarios de Daniel Ortega - Offener Brief an die Anhänger von Daniel Ortega von Gioconda Belli
https://confidencial.com.ni/carta-abierta-a-los-sandinistas-partidarios-de-daniel-ortega/?fbclid=IwAR1Jg0EGSrM3YAGwfPbHM5m-Jub1OApeiFJ13ss6PufelJip5w_S7oyskCg

 

545 Tote bei Protesten in Nicaragua - Mehr als 4500 Menschen seien seit dem Beginn der politischen Krise im April zudem verletzt worden, teilte die unabhängige Nicaraguanische Vereinigung für Menschenrechte (ANPDH) am Freitag 23.11. mit.
https://www.stol.it/Artikel/Politik-im-Ueberblick/Politik/545-Tote-bei-Protesten-in-Nicaragua

 

 

29. November 2018

 

Neue Kampagne gegen Managua

 

US-Administration verhängt weitere Sanktionen gegen Nicaragua - Wie das Finanzministerium in Washington am Dienstag abend per Pressemitteilung und unter Berufung auf ein Dekret von US-Präsident Donald Trump verkündete, sind weitere Sanktionen gegen »das Ortega-­Regime und seine Unterstützer« verhängt worden.

https://www.jungewelt.de/artikel/344473.usa-gegen-nicaragua-neue-kampagne-gegen-managua.html

 

 

 

16. November 2018

 

In diesem Jahr keine EU Delegation mehr in Nicaragua

 

Nachdem Präsident Ortega öffentlich erklärt hatte, dass die EU Delegation unerwünscht sei, haben langwierige Verhandlungen nun einen Besuch für Ende Januar 2019 erreicht. Das bedeutet natürlich, dass die Regierung mehr Zeit gewinnt und mit den Repressionen fortfährt.

Die EU Delegation wird Nicaragua erst nach dem Prozess gegen Amaya Coppens, bzw. nach einer Verurteilung bereisen. Die Verhandlung soll Anfang Dezember stattfinden. Einige verbinden mit dem späteren Besuch, bessere Chancen um ihre Freilassung zu erreichen.

Für das Nicaragua-Netzwerk bedeutet es umgekehrt mehr Zeit zu haben, um mit einzelnen TeilnehmerInnen Kontakt aufzunehmen und gezielt Informationen zu verteilen.

Mit Lippenstift gegen die Regierung - Die Aktion „Pico Rojo“ setzt rote Lippen als Zeichen des Protests ein
https://www.deutschlandfunkkultur.de/proteste-in-nicaragua-mit-lippenstift-gegen-die-regierung.979.de.html?dram:article_id=433032

Das dröhnende Schweigen der Linken - Solidarität mit Nicaragua – das gehörte bis weit in die 1990er-Jahre unter Linken zum guten Ton. Wo bleibt ihre Solidarität mit der Protestbewegung – jetzt wo der einzige Revolutionsheld Ortega selbst zum Unterdrücker geworden ist, fragt Reinhard Mohr.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/nicaragua-das-droehnende-schweigen-der-linken.1005.de.html?dram:article_id=433336

 

12. November 2018

 

EU Delegation besucht Nicaragua

 

Eine Gruppe verschiedener Führer*Innen nicaraguanischer Oppositionsorganisationen trafen sich am vergangenen Wochenende in Washington DC USA auf Einladung der Nicaragua Freedom Coalition mit Unterstützung der NGO Corner of love. https://www.facebook.com/diasporanicaunida/
Nach eigenen Angaben will diese Koalition eine Plattform für die verschiedenen Oppositions-gruppen zur Verfügung stellen, damit diese in Washington sowohl gegenüber der US-Regierung und internationalen Organisationen ihre Forderungen bekanntmachen können. Das Treffen endete mit einer gemeinsamen Erklärung, deren Verlesung auf Facebook angesehen werden kann.
https://www.youtube.com/watch?v=L-eZGktMBdw&frags=pl%2Cwn

Vom 22.-25.November ist eine Delegationsreise des Auswärtigen Ausschusses der EU nach Nicaragua geplant. Der spanische Außenminister spricht offen darüber, daß der bisherige diplomatische Druck nicht zu einer Wiederaufnahme des Dialogs oder der Abnahme der Repression geführt habe und über weitere Maßnahmen nachgedacht werden müsse.
https://elpais.com/politica/2018/11/09/actualidad/1541769719_553588.html

Der spanische Regierungschef Pedro Sanchez will Ortega beim Iberoamerikanischen Gipfel in Guatemala am 15./16. November treffen. Präsident Ortega reist nach Guatemala um Normalität zu signalisieren und die internationale Isolierung zu durchbrechen.

Offensichtlich hat Niels Annen bei seinem Besuch öffentlich sehrdiplomatische Statements abgegeben, was er allerdings unter vier Augen gesagt hat, hat Daniel Ortega dazu veranlasst zum Jahrestag der Ermordung Carlos Fonsecas sehr entschieden gegen die Einmischung durch Deutschland und die Europäische Union zu wettern und von Kolonialismus und Neo-kolonialismus zu sprechen. Die EU Delegation ist damit im Moment unerwünscht, genauso wie weitere Interventionen der Organisation Amerikanischer Staaten.

Universität nimmt Betrieb wieder auf - Nach mehr als fünf Monaten hat am Dienstag wieder der Universitätsbetrieb an der UPOLI (Polytechnische Universität Nicaraguas) begonnen, der infolge der Besetzung durch Studenten und der nachfolgenden Räumung eingestellt worden war.
Rolle der Kirche weiter umstritten - Nach den öffentlichen Auseinandersetzungen um die Rolle der Kirche als Mit-Initiatorin der Proteste von Regierungsgegnern und der Aufforderung zu neuen Straßensperren im Land durch Weihbischof Silvio Báez erklärte Kardinal Leopoldo Brenes inzwischen, dass die Kirchen Orte des Gebetes und nicht des Protestes seien.
https://amerika21.de/2018/11/217599/nicaragua-universitaet-kirche
https://www.elnuevodiario.com.ni/nacionales/478671-cardenal-leopoldo-brenes-crisis-protestas-nicaragu/

 

05. November 2018

 

Der IWF fordert "strukturelle Reformen"

 

Der Internationalen Währungsfonds ist zurück in Nicaragua. In den Jahren 2016 und 2017 hatte Nicaragua vom IWF so gute Noten für die Wirtschaftsentwicklung erhalten, dass der Fonds seine Anwesenheit und damit eine direkte Kontrolle nicht mehr für nötig hielt. Aufgrund der gewalttätigen Unruhen der vergangenen Monate hat die Wirtschaft jedoch einen starken Einbruch erlebt. Dieses Jahr wird es einen Rückgang des Wachstums auf 3,6 Prozent geben. Die Inflation bewegt sich bei sechs Prozent. Der IWF hatte im Frühjahr der Regierung unter anderem die Reform der Renten nahegelegt.
https://amerika21.de/2018/11/217241/nicaragua-besuch-iwf-wirtschaft
https://www.imf.org/en/News/Articles/2018/10/31/pr18402-imf-staff-concludes-visit-to-nicaragua

Nicaragua gedenkt am «Día de los Muertos» den Opfern der Krise - Anlässlich des latein-amerikanischen Feiertags "Día de los Muertos" haben Nicaraguaner der Toten bei gewalt-tätigen Auseinandersetzungen im Land gedacht. Auf dem Ostfriedhof der Hauptstadt Managua legten am Freitag Menschen Blumen an Gräbern nieder. In der rund 30 Kilometer entfernten Stadt Masaya wurden 36 Holzkreuze mit Namen von Opfern aufgestellt. An Kreuzen auf Friedhöfen wurden als Zeichen des Protests blaue und weisse Luftballons angebracht. Die Farben entsprechen der Nationalflagge Nicaraguas und werden als Symbol gegen die Farben der Sandinistischen Regierungspartei von Präsident Daniel Ortega gesehen, die schwarz-rot ist.
https://www.blick.ch/news/ausland/nicaragua-gedenkt-an-d-a-de-los-muertos-der-opfer-der-krise-id9064722.html
 

 

02 .November 2018

 

Staatsminister Annen reist nach Nicaragua


Staatsminister Annen reist nach Lateinamerika - Der Staatsminister im Auswärtigen Amt Niels Annen reist vom 29. Oktober bis 4. November nach Kuba, Nicaragua und Kolumbien.
In Nicaragua steht die aktuelle Lage im Fokus hochrangiger Treffen; in der Stadt León wird Staatsminister Annen mit Kommunalpolitikern und Kirchenvertretern zusammenkommen.
Vor seiner Reise wurde Herr Annen von Teilnehmern des Vernetzungstreffens angeschrieben und zur Lage von Häftlingen informiert.
https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/annen-lateinamerika/2155200
https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/annen-nicaragua/2156980
https://latina-press.com/news/255902-staatsminister-annen-reist-nach-lateinamerika/

 

Hier finden Sie den erste Monatsbericht des UNO Hochkommissariats für Menschenrechte zu Nicaragua OACNUDH, das seit September 2018 von Michelle Bachelet geleitet wird.

In Englisch:

http://www.oacnudh.org/wp-content/uploads/2018/10/Nicaragua-Monthly-Update-September-2018_Annex.pdf

In Spanisch:

http://www.oacnudh.org/oacnudh-presenta-primer-boletin-mensual-de-seguimiento-de-la-situacion-de-derechos-humanos-en-nicaragua/


USA: Neue Sanktionen gegen Venezuela - Venezuela wurde zusammen mit Kuba und Nicaragua als Teil einer „Troika der Tyrannei“ bezeichnet
https://latina-press.com/news/256050-usa-neue-sanktionen-gegen-venezuela/

US-Regierung begrüßt Bolsonaro-Wahl als "positives Signal" - Trumps Sicherheitsberater John Bolton bezeichnet Kuba, Venezuela und Nicaragua als "Troika der Tyrannei". Brasiliens neuer, rechtsextremer Präsident Jair Bolsonaro erhält dagegen Zuspruch aus Washington.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-berater-john-bolton-sieht-in-jair-bolsonaro-positives-signal-a-1236354.html#ref=rss

 

Die USA und die «Troika der Tyrannei» - Washington erhöht den wirtschaftlichen Druck auf Venezuela. Und der Sicherheitsberater nimmt ausserdem Kuba und Nicaragua ins Visier.

https://www.bernerzeitung.ch/ausland/amerika/Die-USA-und-die-Troika-der-Tyrannei/story/15241256

 

29.Oktober 2018

 

Den Widerstand zermürben

 

Informationen zum Fall der Studentin Amaya Coppens. Sie wurde wegen "Terrorismus"in Leon verhaftet und in Managua angeklagt.
Über Amnesty International in Belgien kann man eine Petition zur Freilassung von Amaya Coppens direkt unterstützen und unterzeichnen (Stand 01.Oktober)

https://www.amnesty.be/infos/actualites/article/nicaragua-une-petition-en-faveur-d-amaya-coppens?lang=fr

 

Frédéric Coppens, Vater der belgisch-nicaraguanischen Studentin, verurteilte am letzten Donnerstag das gegen seine Tochter eingeleitete Gerichtsverfahren als  "eminent politisch". Amaya Coppens befindet sich derzeit im Frauengefängnis La Esperanza, wo sie sich eine Zelle mit acht anderen Gefangenen teilt. Coppens wird wegen "Terrorismus, Behinderung des öffentlichen Dienstes, Entführung, illegalem Waffenbesitz und Raub gegen den Staat" verfolgt, so das nicaraguanische Zentrum für Menschenrechte (Cenidh). " Das Justizsystem ist nicht unabhängig", sagte Frédéric Coppens in einem Telefoninterview mit der AFP und betonte, dass er den endgültigen Prozess erst in 6 Monaten erwartet. "Das Ziel der Verteidigung ist es,
die Verfahrensfehler hervorzuheben, die sich einer nach dem anderen  ansammeln", fuhr er fort und bezog sich auf die Verhaftung seiner Tochter "ohne Haftbefehl", "Misshandlung"
oder die Tatsache, daß sie einen Monat lang nicht mit einem Anwalt sprechen konnte.

Der Stadtrat von Granada/Andalusien verabschiedete am 26.10.2018 nahezu einstimmig eine Resolution zur Solidarität mit Nicaragua. Am Tag zuvor fand morgens eine Veranstaltung mit Mitgliedern der Caravana por la solidaridad/AMS an der Universität von Granada statt und abends eine Veranstaltung in der Stadt, zu der die Öffentlichkeit und alle Parteien eingeladen
waren.
https://100noticias.com.ni/nacionales/94097-ayuntamiento-granada-condena-represion-nicaragua/

Managuas Weihbischof Silvio Báez als Taktgeber der Opposition? - Seine Äußerungen zur Opposition gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega sorgen in Nicaragua weiter für
Zündstoff. Die christliche Basisgemeinde des Heiligen Apostels Paulus (Comunidad San Pablo Apóstol) hatte Anfang der Woche den Tonbandmitschnitt eines Treffens publik gemacht,
das der Weihbischof von Managua mit Anführern oppositioneller Bauernorganisationen hatte. Darauf ist zu hören, wie Báez die Einheit der Oppositionsbewegung und die Fortsetzung des
auch gewaltsamen Kampfes gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega beschwört.
https://amerika21.de/2018/10/216350/nicaragua-weihbischof-baez-opposition

Den Widerstand zermürben - Von einem Klima der Angst spricht die Menschenrechtlerin Sofia Macher aus Peru, die gemeinsam mit drei weiteren unabhängigen Experten im Auftrag der
Organisation Amerikanischer Staaten, des Internationalen Menschenrechtsrates und der nicaraguanischen Regierung die Vorfälle der Anfangsphase der Proteste zwischen dem 18. April und 30. Mai untersucht.
https://www.deutschlandfunk.de/menschenrechtslage-in-nicaragua-den-widerstand-zermuerben.799.de.html?dram:article_id=431676

 

 

25. Oktober 2018

 

Nichts ist normal in Nicaragua

 

Nichts ist normal in Nicaragua. Die Repressionen der Regierung von Präsident Daniel Ortega gegen die Bevölkerung gehen weiter. Die Barrikaden sind weggeräumt, doch die Ruhe in Nicaragua trügt.


Am vergangenen Wochenende fand ein zweites Vernetzungstreffen zum Informationsaus-tausch und zur Planung weiterer Aktionen in Wuppertal statt. Wir waren auf dem Treffen vertreten und werden bei unserer nächsten Sitzung darüber informieren.

Schon mehr als 500 Tote bei Protesten in Nicaragua - Bei Gottesdiensten gedachten Nicaraguaner am Sonntag der von der Regierung verhafteten Menschen.
https://www.nzz.ch/international/proteste-in-nicaragua-schon-mehr-als-500-tote-ld.1430082

Proteste in Nicaragua fordern 528 Todesopfer - Fast gänzlich unbeobachtet vom Rest der Welt steigert das Regime von Daniel Ortega Monat für Monat die Eskalation der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung.
https://latina-press.com/news/255600-proteste-in-nicaragua-fordern-528-todesopfer/

OAS droht Regierung von Nicaragua und mahnt Dialog an - Kritik an Anmeldepflicht für Demonstrationen und Festnahmen. Opposition fordert internationale Institutionen als Garantiemächte für erneute Gespräche.
https://amerika21.de/2018/10/215886/oas-nicaragua-massnahmen-dialog

Aktuell zieht eine Karawane verzweifelter und entkräfteter Menschen gerade durch Mexiko. - Verzweifelte aus Honduras, Guatemala, Salvador und Nicaragua flüchten vor der chaotischen Situation in ihren Ländern und wollen in die USA gelangen.
https://latina-press.com/news/255689-ivan-duque-die-welt-muss-das-venezolanische-regime-isolieren/

Friedhofsruhe in Nicaragua - Die Barrikaden sind weggeräumt, doch die Ruhe in Nicaragua nach den blutig niedergeschlagenen Protesten gegen Präsident Daniel Ortega trügt. Im Hintergrund laufen Säuberungsaktionen.
https://www.deutschlandfunk.de/nach-protesten-gegen-ortega-friedhofsruhe-in-nicaragua.1773.de.html?dram:article_id=431421

Sergio Ramirez, Schriftsteller und Ex-Vizepräsident ist überzeugt:„Nur durch Dialog, durch Verhandlungen kann eine Lösung gefunden werden. Ein Bürgerkrieg oder Militärputsch kommt für mich nicht in Frage.“
 

 

20.Oktober 2018

 

Repression in Nicaragua - Demonstration in Berlin - Nica-Act in USA

 

 

Nach dem Ende der Straßenkämpfe kann von Normalität keine Rede sein. Die Regierungsgegner orientieren sich neu.

http://www.taz.de/!5511870/

 

Humanitäre Intervention: Es ist die falsche Doktrin - Verabschiedung des NICA-Gesetze macht wütend

https://www.nicaragua-forum.de/meldungen/2018/Humanitaere-Intervention-Proteste-Prozess-Gericht-Einmischung.html

 

 

19.Oktober 2018

 

Krise ohne Ausweg

 

 

Die Serie der schlechten Nachrichten findet kein Ende. Amnesty International hat einen 55 seitigen Bericht zu Nicaragua veröffentlicht.
FROM LETHAL FORCE TO PERSECUTION IN NICARAGUA
https://www.amnesty.de/sites/default/files/2018-10/Amnesty-Bericht-Nicaragua-Oktober2018.pdf

Amnesty International: Außergerichtliche Hinrichtungen in Nicaragua - Willkürliche Festnahmen, Folter und außergerichtliche Hinrichtungen: Die Regierung Nicaraguas geht wie das Regime in Venezuela weiterhin mit Gewalt gegen öffentlichen Protest vor.
https://latina-press.com/news/255428-amnesty-international-aussergerichtliche-hinrichtungen-in-nicaragua/

Wie bereits in der taz aus Berlin berichtet das nd aus einem Gespräch mit der ehemalige Guerilla-Kommandantin Mónica Baltodano.
»Das kann zu Bürgerkrieg führen«  über die politische Situation in Nicaragua nach dem Ausbruch der Proteste gegen die Regierung Ortega im April 2018
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1103720.proteste-in-nicaragua-das-kann-zu-buergerkrieg-fuehren.html

Ortegas Nicaragua: Krise ohne Ausweg - Seit sechs Monaten befindet sich Nicaragua im Ausnahmezustand. Ein breites gesellschaftliches Bündnis will über Neuwahlen verhandeln - doch der autoritäre Präsident Daniel Ortega klammert sich an die Macht.
https://www.dw.com/de/ortegas-nicaragua-krise-ohne-ausweg/a-45939707?maca=de-rss-de-region-amerika-4768-rdf

„Das Land hält die Krise nicht mehr aus“ - Präsident Daniel Ortega hat Proteste verboten, angeblich, weil sie den Frieden bedrohten.Viele seiner Weggefährten haben sich inzwischen von ihm abgewandt und der Opposition angeschlossen.
Unter dem Link kann man den Beitrag des Deutschlandfunk anhören. Dauer 2:51 Min
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-das-land-haelt-die-krise-nicht-mehr-aus.1773.de.html?dram:article_id=430952
 

 

16. Oktober 2018

 

Kritik an der Regierung


„Nie wieder solche Führungstypen!“ - Die ehemalige sandinistische Comandante Mónica Baltodano über Nicaraguas Präsidenten Daniel Ortega und
die Perspektiven der Opposition sowie der Linken.
https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5540563&s=Nicaragua/

Demonstration der Opposition verhindert - 38 Festnahmen in Nicaragua. Begründung: Polizei habe Kundgebung nicht erlaubt
https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5542918&s=Nicaragua&SuchRahmen=Print/
 

 

Demonstration in Berlin geplant

 

Einladung zur Demonstration am kommenden Freitag, den 19. Oktober 2018 vor dem Gebäude der nicaraguanischen Botschaft in Berlin Moabit, Werftstraße 2,

ab 13 Uhr.


Anläßlich von 6 Monaten zivilen Aufstands wollen wir die Frei-lassung der politischen Gefang-enen und ein Ende der Repression friedlich fordern.


Es würde uns sehr freuen, wenn der Eine oder Andere die Teil-nahme ermöglichen kann.


Ivan Saenz - Koordinator - Gruppe für das Leben, den Frieden und die Demokratie in Nicaragua

 

15. Oktober 2018

 

Normalität in Nicaragua - Proteste und Verhaftungen

 

Die Rückkehr zur Normalität in Nicaragua bedeutet weitere Proteste und Verhaftungen. Die Katholische Kirche wirft der Regierung sogar bezahlte Morde vor.
Gleichzeitig gerät die Wirtschaft weiter in eine Abwärtsspirale.
Der vorüberziehende Wirbelsturm Michael sorgte für schwere Regenfälle und dadurch bedingt zu Verkehrschaos und Unfällen. San Juan del Sur hatte Glück und es kam zu keinen nennens-werten Schäden.

Costa Rica: Politisches Asyl für Menschenrechtsverteidiger aus Nicaragua - Die Regierung von Costa Rica hat dem nicaraguanischen Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger Álvaro Leiva, der im Juli aus seinem Heimatland geflohen war, politisches Asyl gewährt. Er ist der erste Bürger seines Landes, der nach der Welle gewalttätiger Proteste Asyl in Costa Rica erhält.
https://latina-press.com/news/255092-costa-rica-politisches-asyl-fuer-menschenrechtsverteidiger-aus-nicaragua/

Währungsfonds schickt Wirtschaftsprüfer nach Nicaragua - Die IWF-Mission soll Ende Oktober anreisen, um die wirtschaftlichen Aussichten des mittelamerikanischen Staats zu untersuchen. Die Weltbank warnte in der vergangenen Woche, dass das Bruttoinlandsprodukt Nicaraguas aufgrund der Krise in diesem Jahr um 3,8 Prozent sinken dürfte. 2017 war es um 4,9 Prozent gewachsen.
https://www.boerse-online.de/nachrichten/fonds/waehrungsfonds-schickt-wirtschaftspruefer-nach-nicaragua-1027614360

 

IWF schickt Wirtschaftsprüfer nach Nicaragua - Der Besuch der IWF-Mitarbeiter sei mit Vertretern der nicaraguanischen Regierung abgestimmt.

https://www.stern.de/panorama/waehrungsfonds-schickt-wirtschaftspruefer-nach-nicaragua-8399982.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Katholische Kirche wirft Regierung bezahlte Morde vor - Weihbischof Baez sagte in Managua, bewaffnete Zivilisten erhielten Prämien für die Tötung von Regierungskritikern. Diese Praxis sei diabolisch. Zudem würden Menschen ihre Nachbarn für Geld denunzieren. Diese ver-schwänden dann in Gefängnissen.
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-katholische-kirche-wirft-regierung-bezahlte-morde.1939.de.html?drn:news_id=935401

30 Festnahmen bei Protesten gegen Nicaraguas Staatschef Ortega am Sonntag - Die Sicherheitskräfte setzten unter anderem Lärmgranaten ein und schlugen Männer, Frauen und ältere Menschen.
https://www.24matins.de/traf/pol/30-festnahmen-bei-protesten-gegen-nicaraguas-staatschef-ortega-127141?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Patt in Nicaragua - Seit April sind hunderte Demonstranten umgekommen. Regierungschef Ortega spricht von der Rückkehr zur Normalität, während die Opposition gespalten ist.
https://monde-diplomatique.de/zeitung

 

 

08. Oktober 2018

 

Neuer Dialog zur Beilegung der Kriese?

 

In das neue Oppositionsbündnis zur "Nationalen blau-weißen Einheit" oder  "Unidad Nacional Azul y Blanco" (Unab) wird gerade die ganze Hoffnung zur Beilegung der Kriese gelegt. Wie geeint ist das Bündnis und kann es mit einer Stimme sprechen?

 

Organisationen in Nicaragua bilden ein Oppositionsbündnis gegen Ortega-Doppelspitze - Das Bündnis Unab fordert einen nationalen Dialog, um der politischen Krise des mittel-amerikanischen Landes ein Ende zu setzen.

https://www.nzz.ch/international/nicaragua-organisationen-bilden-oppositionsbuendnis-gegen-ortega-ld.1425889

 

Blau-weißes Bündnis der Opposition gegründet - Vertreter von 43 zivilen und politischen Organisationen haben in Nicaragua am Donnerstag ein Manifest unterzeichnet, mit dem sie sich verpflichten, die Fortsetzung der Proteste gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega zu koordinieren.

https://amerika21.de/2018/10/214508/nicaragua-opposition-buendnis

 

https://www.laprensa.com.ni/tag/unidad-nacional-azul-y-blanco

 

https://www.elnuevodiario.com.ni/nacionales/476299-unidad-nacional-protestas-crisis-nicaragua/

 

 

 

06. Oktober 2018

 

Oppositionsbündnis gegen Ortega gegründet

 

Ein Oppositionsbündnis gegen Ortega wurde gegründet - Insgesamt 43 soziale und politische Organisationen haben sich zu einer großen Oppositionsbewegung zusammengeschlossen.
https://www.dw.com/de/oppositionsbündnis-gegen-ortega-gegründet/a-45761734?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

 

Das Informationsbüro Nicaragua in Wuppertal gibt einen Newsletter heraus und hat auf seiner Homepage begonnen eine Sammlung von Berichten zur Situation in Nicaragua anzulegen. Den Newsletter und die Möglichkeit zur Anmeldung findet sich hier:  http://archive.newsletter2go.com/?n2g=wr25mmz7-4zyie636-12z5 und
hier http://www.infobuero-nicaragua.org/kontakt/

Eine weitere Analyse zur Lage in Nicaragua ist auf amerikas21 erschienen. Die schwierige Darstellung der Ereignisse in Nicaragua - Viele Berichte über die Situation in Nicaragua erfassen die Komplexität der Krise nicht.
https://amerika21.de/analyse/214119/schwierige-darstellung-nicaragua

Ein US-österreichischer Journalist aus Nicaragua wurde nach El Salvador abgeschoben - Für Carl David Goette-Luciak gilt ein Einreiseverbot, weil er an Protesten teilgenommen haben soll.
https://derstandard.at/2000088512346/Nicaragua-schiebt-amerikanisch-oesterreichischen-Journalisten-ab?ref=rss

 

Eine Wahrheitskommission sieht keine Folter und Misshandlung von Regierungsgegnern in Nicaragua - Das Parlament hatte die Kommission eingesetzt, um die Todesfälle nach den Protesten der vergangenen Monate zu untersuchen

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-wahrheitskommission-sieht-keine-folter.1939.de.html?drn:news_id=931818


Feminist*innen analysieren die aktuelle Situation im Land - Weiblicher Widerstand Feminist*innen kämpfen gegen die Regierung
https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/kollektivitaet-als-schutz-gegen-terror/

 

Den Aufruf finden Sie hier: http://www.infobuero-nicaragua.org/wp-content/uploads/2018/09/2018-8-DE-Feministischer-aufruf-aus-Nicaragua.pdf

 

 

02. Oktober 2018

 

Wir unterstützen die Erklärung "Gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung"

 

Bei unserem Treffen gestern haben wir die Erklärung des ersten Vernetzungstreffen "Gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung" diskutiert und beschlossen das Dokument zu unterschreiben. Wir wurden bereits in die Liste der Unterzeichner aufgenommen - siehe Link.


Am Sonntag 21. Oktober findet das nächste Treffen in Wuppertal statt. Wir werden versuchen wieder teilzunehmen und unsere Standpunkte zu vertreten und neue Informationen zu er-halten.

 
Hier finden Sie die Spanische Version:

https://www.medico.de/es/contra-la-represion-y-criminalizacion-del-movimiento-de-protesta-17178/

 

direkt zum Herunterladen oder ansehen.

 

 

01. Oktober 2018

 

Aktionen für die Freilassung politischer Gefangener in Nicaragua

 

Verhaftungswelle gegen Protestierende - Setze dich jetzt für die Protestierenden in Nicaragua ein!
https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/verhaftungswelle-gegen-protestierende

Über Amnesty International in Belgien kann man eine Petition zur Freilassung von Amaya Coppens direkt unterstützen und unterzeichnen
https://www.amnesty.be/infos/actualites/article/nicaragua-une-petition-en-faveur-d-amaya-coppens?lang=fr

 

 

Liebe Freund*nnen,

die Angehörigen von Amaya Coppens, die in Leon verhaftet wurde und seitdem unter der Anklage des Terrorismus im Gefängnis sitzt rufen zu einer Protestdemonstration für die Freilassung von Amaya und allen politischen Gefangenen am 8.10. um 17 Uhr vor der Nicaraguanischen Botschaft in Brüssel auf.

 

Sie haben auf Facebook eine Gruppe eingerichtet : 

Liberté pour Amaya et tous les prisonniers politiques au Nicaragua
und eine Kampagne initiiert mit Fotos von Einzelnen und Gruppen, die sich fotografieren mit dem Schild " Dear Amaya, We are aware of your fight" (entsprechend in ihrer Sprache)
 

Siehe auch den Hashtag #weareawareofyourfight oder #freeamayacoppens

 

25.September 2018

 

Weiter schlechte Nachrichten

 

Die schlechten Nachrichten aus Nicaragua reißen nicht ab. Wieder kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen bei einer Demonstration.
Die Lage in Nicaragua soll Thema bei der gerade stattfinden UN-Vollversammlung sein. Ortega wird  zur Generaldebatte der UN in New York erwartet.

 

Die Situation der Menschen ist sehr prekär. Die Krise kostet immer mehr Menschen den Arbeitsplatz und damit droht der Entzug der Lebensgrundlage.

Ein Toter und mehrere Verletzte nach Angriff auf eine Demonstration in Nicaragua - Lokale Medien berichteten am Sonntag, Polizisten und Paramilitärs hätten Tausende Demonstranten gegen die Ortega-Regierung angegriffen. Die Polizei weist alle Anschuldigungen zurück.
https://www.nzz.ch/international/ein-toter-und-mehrere-verletzte-nach-angriff-auf-eine-demonstration-in-nicaragua-ld.1422539

Polizei greift Demonstranten in Nicaragua an - Tausende Menschen haben sich in der Hauptstadt Managua zum Protestmarsch "Wir sind die Stimme unserer politischen Gefangenen" ver-sammelt. Dann fallen Schüsse und ein Jugendlicher wird getötet, mehrere Menschen verletzt.
https://www.dw.com/de/polizei-greift-demonstranten-in-nicaragua-an/a-45611536?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

Blutige Unterdrückung gegen Demonstranten in Nicaragua - Ein Toter und mehrere Verletzte
https://latina-press.com/news/254380-blutige-unterdrueckung-gegen-demonstranten-in-nicaragua-ein-toter-und-mehrere-verletzte/
 

Angriff auf Demo in Nicaragua - Ein Toter und mehrere Verletzte

https://diepresse.com/home/ausland/welt/5501591/Angriff-auf-Demo-in-Nicaragua_Ein-Toter-und-mehrere-Verletzte?from=rss

 

Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger hat sich enttäuscht von der Revolution in ihrem Heimatland Nicaragua abgewandt.
https://www.24matins.de/traf/pol/bianca-jagger-schwer-enttaeuscht-von-revolution-in-heimatland-nicaragua-2-122638?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Krise in Nicaragua kostet Zehntausende Jobs in der Tourismus-Branche - Der Tourismus Nicaraguas am Boden. Rund 60.000 Menschen hätten seit Beginn der gewalttätigen Ausein-andersetzungen im April ihre Arbeit in der Branche verloren, teilte die Tourismus-Kammer des mittelamerikanischen Landes am Donnerstag mit.

https://derstandard.at/2000087788308/Krise-in-Nicaragua-kostet-Zehntausende-Jobs-in-der-Tourismus-Branche?ref=rss

 

https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/krise-in-nicaragua-kostet-zehntausende-jobs-in-der-tourismus-branche-1027553375

 

 

 

18. September 2018

 

Treffen der Solibewegung in Deutschland bei gleichzeitiger Fortsetzung der Repression in Nicaragua

 

Inzwischen fanden mehrere gemeinsame Veranstaltungen der Nicaragua Solidarität in Deutschland statt. Bei einem der größten Treffen Anfang September in Frankfurt wurde eine gemeinsame Erklärung verfasst, die inzwischen von einigen Organisationen unterzeichnet wurde.

In unserem Verein steht die Diskussion dazu noch am Anfang.

 

Gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung

Für ein freies und sozial gerechtes Nicaragua. Erklärung aus der deutschen Solidaritätsbewegung, September 2018

https://www.medico.de/gegen-die-unterdrueckung-und-kriminalisierung-der-protestbewegung-17176/

 

Weitere Presseberichte, sowie einen Link zu einem Radiofeature und dem letzten Bericht in der ARD Sendung Weltspiegel zu Nicaragua finden sich hier:

 

Politische Gefangene in Nicaragua - Im Hochsicherheitsknast Ortegas
http://www.taz.de/Politische-Gefangene-in-Nicaragua/!5531361/

 

Nicaragua erklärt Katholiken zu StaatsfeindenKirche im Fadenkreuz des Präsidenten
https://www.deutschlandfunkkultur.de/nicaragua-erklaert-katholiken-zu-staatsfeinden-kirche-im.1278.de.html?dram:article_id=428085

 

Die Zeichen stehen auf Konfrontation
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-die-zeichen-stehen-auf-konfrontation.1773.de.html?dram:article_id=428073

 

Millionen Dollar für Flugtickets - USA bieten Mexiko Geld für Abschiebungen
https://www.n-tv.de/politik/USA-bieten-Mexiko-Geld-fuer-Abschiebungen-article20623332.html

 

Uno-Menschenrechtsmission verlässt Nicaragua - Nach einem kritischen Uno-Bericht wurden sie des Landes verwiesen. Die Gruppe will die Situation aus Panama weiter beobachten.
https://www.nzz.ch/international/uno-menschenrechtsmission-verlaesst-nicaragua-ld.1416589

 

UN-Menschenrechtskommission muss Nicaragua verlassen
https://amerika21.de/2018/09/211610/nicaragua-un-mission-ausgewiesen

 

Castro, Maduro, Ortega – das Dreigestirn der «Säuberer» in Lateinamerika - Zynischer als die Regime in Kuba, Venezuela und Nicaragua kann man mit der Bevölkerung des eigenen Landes kaum verfahren.
https://www.nzz.ch/international/castro-maduro-ortega-das-dreigestirn-der-saeuberer-in-lateinamerika-ld.1417341

 

UN-Sicherheitsrat fordert zum Dialog in Nicaragua auf
https://amerika21.de/2018/09/211998/nicaragua-sicherheitsrat-uno

 

Nicaragua: Journalisten fordern Berufsethos in den Medien
https://amerika21.de/2018/09/212409/nicaragua-journalisten-berufsethos


"Der Unmut ist sehr groß"
https://www.deutschlandfunkkultur.de/nicaragua-der-unmut-ist-sehr-gross.2950.de.html?dram:article_id=428149

 

Mehr Plus als Minus in Ortegas Bilanz - Für Christian Klemm hätte der Sturz der sandinistischen Regierung in Nicaragua unabsehbare Folgen – vor allem für die Armen im Land
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1100450.proteste-in-nicaragua-mehr-plus-als-minus-in-ortegas-bilanz.html


Seit Monaten nimmt die Repression gegen Proteste in Nicaragua zu - Aufbegehren gegen Einschüchterung und Gewalt sind Themen des südnordfunk im September.
Seit dem 19. April ist die friedliche Protestbewegung in Nicaragua brutaler Repression durch regierungstreue Truppen, Polizei und Militär ausgesetzt. In dem Konflikt zwischen Protest-ierenden und Regierung starben bis Ende August laut zivilgesellschaftlicher Organisationen rund 450 Menschen – die meisten durch die Polizei und paramilitärische Schwadronen.
Ende August hat Präsident Daniel Ortega die Arbeit einer Gruppe von UN-VertreterInnen beendet. Das Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte warf der Regierung in einem kritischen Bericht zur Niederschlagung der Proteste massive Repression gegen Demonstrierende vor. Der südnordfunk berichtet über die Hintergründe der Proteste und über die Repression.
 Der Beitrag zu Nicaragua beginnt ab ca. der 7 Minute
https://rdl.de/sites/default/files/audio/2018/09/20180901-repressionun-w11179.mp3

 

Weltspiegelbericht zu Nicaragua 09.09.18
https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/nicaragua-verratene-revolution-video-100.html

 

 

30. August 2018

 

Veranstaltungshinweise

 

Angesichts der sehr angespannten und schwierigen Lage in Nicaragua, veranstaltet #SOSNicaraguaFrankfurt am Mittwoch, den 12. September 2018
ein Benefizkonzert für Nicaragua im Instituto Cervantes Frankfurt.
PROGRAMM
18:00: Einlaß (bis 19:50 werden kleine nicaraguanische Gerichte und Getränke im Foyer angeboten)  
19:00: Begrüßung Teilnehmer durch #SOSNicaraguaFrankfurt
19:10: Nicaraguanischer Folkloretanz durch die Gruppe Flor de Sacuanjoche
19:20 Eröffnung der Feierlichkeiten zum X Jubiläum Instituto Cervantes, Ansprache Ramiro Villapadierna (Direktor)
19:40: medico international zur Lage Nicaraguas
19:50: Benefizkonzert Katia und Nina Cardenal Live
ab ca. 21:00: Gemütliches Beisammensein im Garten des Instituto Cervantes bei weiteren nicaraguanischen Gerichten "antojitos" und diversen Getränken. 
ca. 23:00: Ende Programm
https://www.eventbrite.de/e/benefizkonzert-mit-katia-cardenal-tickets-49337349340?ref=eios&aff=eios

Vernetzungstreffen Nicaragua - 01.09.18 FFM
Das Treffen richtet sich an aktive Gruppen und engagierte Einzelpersonen so wie die Einladung besagt. Natürlich freuen wir uns über das große Interesse. Aber es soll bei einer Größe bleiben, die eine Diskussion und den Austausch möglich macht. Zudem soll es ein Treffen von Aktiven werden und es ist nicht zur reinen Information gedacht. Im Fall von Gruppen überlegt euch bitte, dass eine begrenzte Zahl von VertreterInnen teilnimmt. Bei Einzelpersonen bedenkt vielleicht, ob ihr euch nicht über Bekannte oder FreundInnen, die teilnehmen, zu den Ergebnissen des Treffens informieren könnt. Wir wollen aber niemanden vergraulen, alle Engagierten sind willkommen!
Eine Anfahrtsbeschreibung findet ihr hier: https://www.medico.de/kontakt/. Das Treffen findet im EG statt, für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Mo, 17.09.2018 * 19 Uhr Club Voltair Kneipe
Aufruhr in Nicaragua - Welche Perspektiven gibt es?
Charly Steinmaier, Projektleiter und seit 1987 in Granada lebend, berichtet und steht zur Diskussion bereit. Was bedeutet die aktuelle Situation für die entwicklungspolitische
Zusammenarbeit mit der Frankfurter Partnerstadt Granada und den Nichtregierungs-organisationen?"
Veranstalter: Städtefreundschaft Frankfurt-Granada e.V. und Linkes Forum

 

Nachrichten

"Unsere Programme in Nicaragua sind praktisch zum Stillstand gekommen"

Infolge des Konflikts mussten sowohl das Kooperationsbüro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Managua als auch die Büros der Schweizer Entwicklungs-organisation Comundoexterner Link ihre Arbeitsweise und ihre Programme anpassen.

http://www.swissinfo.ch/ger/entwicklungszusammenarbeit_-unsere-programme-in-nicaragua-sind-praktisch-zum-stillstand-gekommen-/44343804?&ns_mchannel=rss&srg_evsource=rss


UNO wirft Regierung von Ortega Unterdrückung vor
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-uno-wirft-regierung-von-ortega-unterdrueckung-vor.1939.de.html?drn:news_id=919247

 

“Fake News” and Unrest in Nicaragua - Suppressing an uprising, President Daniel Ortega borrows tactics from autocrats abroad.

https://www.newyorker.com/magazine/2018/09/03/fake-news-and-unrest-in-nicaragua

 

Ausgeraubt in Nicaragua - "Zeitungsverleger stehlen sich aus der Verantwortung“

Ein Interview mit der freien Lateinamerika-Korrespondentin Sandra Weiss.

https://blogs.taz.de/latinorama/2018/08/27/zeitungsverleger-stehlen-sich-aus-der-verantwortung/

 

 

27. August 2018

 

Oppositionelle werden terrorisiert

 

Nicaraguas Regime schlägt zurück - Polizisten und paramilitärische Gruppen haben die Barrikaden der Regierungskritiker geräumt. Nun werden Oppositionelle terrorisiert.
http://www.taz.de/Verhaftungen-von-Oppositionellen/!5528029/

Tausende Demonstranten fordern Rücktritt von Nicaraguas Präsident Ortega - Allein in Granada im Südwesten Nicaraguas gingen am Samstag hunderte Regierungsgegner auf die Straße, wie eine Organisatorin der Protestaktion mitteilte.
https://www.24matins.de/traf/pol/tausende-demonstranten-fordern-ruecktritt-von-nicaraguas-praesident-ortega-117221?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Kommission für Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden legt vergleichende Analyse der Todeslisten vor - Fehler und Ungereimtheiten in den Berichten der CIDH und der ANPDH wurden festgestellt
https://amerika21.de/blog/2018/08/210821/nicaragua-wahrheitskommission

Den Text im Original findet man unter folgendem Link:

https://nicaraguaymasespanol.blogspot.com/2018/08/nicaragua-comision-de-la-verdad.html

Die Linke nach Nicaragua - Das repressive Vorgehen der Ortega-Regierung spaltet das progressive Lager
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1098398.lateinamerika-die-linke-nach-nicaragua.html

 

Ortega wirft Opposition Zerstörung des Landes vor -Der Staatspräsident sprach vor Anhängern in der Hauptstadt Managua. Link zum Video

https://www.stern.de/video-nicaragua--ortega-wirft-opposition-zerstoerung-des-landes-vor-8223922.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

 

Mit dem Titel die "normale" Ortega-Anomalie veröffentlicht die Zeitung La Prensa Bilder vom Leben in Managua

https://www.laprensa.com.ni/2018/08/26/suplemento/la-prensa-domingo/2463738-galeria-la-normal-anormalidad-de-ortega

 

Das Gesundheitsministerium ist von den Mitgliederverlusten in Sozialversicherung direkt betroffen. In den Gesundheitszentren werden gut 86.000, durch die Unruhen nicht Versicherte Menschen behandelt. Artikel aus der Zeitung La Prensa in Spanisch.

https://www.laprensa.com.ni/2018/08/27/nacionales/2464232-ministerio-de-salud-afectado-por-perdida-de-la-seguridad-social

 

Beklagt wird, dass die Regierung große Beträge zur Unterstützung von Demonstrationen ihrer Anhänger ausgibt, ohne an den Ursachen etwas zu ändern.

 

 

22. August 2018

 

Die Repression geht weiter

 

Nach den beschwichtigenden Tönen aus San Juan del Sur (zu finden unter Aktuelles) heute wieder Informationen aus anderen Medien.

Nicaragua: Menschenrechte, Drohkulissen und weitere Proteste - Regierung und CIDH vertreten gegensätzliche Perspektiven auf Proteste und Menschenrechtsverletzungen.
https://amerika21.de/2018/08/210469/nicaragua-menschenrechte-drohkulissen

Nicaragua sucht den Ausweg aus einem historischen Teufelskreis - Zu den kompetentesten Kommentatoren der nicaraguanischen Tragödie zählt der erfolgreiche Schriftsteller Sergio Ramírez.
https://www.nzz.ch/international/nicaragua-sucht-den-ausweg-aus-einem-historischen-teufelskreis-ld.1413345

Berater der Bischofskonferenz von Nicaragua entführt - Das Regime von Daniel Ortega stoppt die Gewaltakte gegen die nicaraguanische Bevölkerung nicht.
https://latina-press.com/news/253393-berater-der-bischofskonferenz-von-nicaragua-entfuehrt/
 

Unruhen in Nicaragua: Inhaftierte Frauen werden gefoltert - Verschiedene Menschenrecht-sorganisationen berichteten auch über Festnahmen von Minderjährigen.

https://latina-press.com/news/253445-unruhen-in-nicaragua-inhaftierte-frauen-werden-gefoltert/

 

Proteste, Landbesetzungen, Überfälle: Nicaragua richtet sich zugrunde - Schweizer Investoren errichten eine Vorzeigeplantage in Nicaragua. Doch die regierenden Revolutionäre besetzen die Finca – und überfallen unsere Korrespondentin.
https://nzzas.nzz.ch/international/nicaragua-richtet-sich-zugrunde-ld.1412575?reduced=true


 

20. August 2018

 

Nach Demonstration neue Verhandlungen?

 

Die Opposition in Nicaragua ist erneut zu Gesprächen mit der Regierung bereit - Der Dialog soll unter Vermittlung der katholischen Kirche und internationaler Garantiemächte stattfinden.
https://www.nzz.ch/international/die-opposition-in-nicaragua-ist-erneut-zu-gespraechen-mit-der-regierung-bereit-ld.1412543

Tausende Demonstranten haben in Nicaragua den Rücktritt von Präsident Daniel Ortega gefordert. Friedlich marschierten die Regierungsgegner mit nicaraguanischen Flaggen durch die Hauptstadt.

 
Der Kampf um die Zukunft - Nicaragua ist im Ausnahmezustand, seit Präsident Daniel Ortega am 18. April friedliche Proteste brutal niederschlagen ließ. Der Frankfurter Rundschau Korrespondent Klaus Ehringfeld war eine Woche im Land und hat einen langen Beitrag im FR-Magazin veröffentlicht. Neben Oppositionellen kommen im Gespräch auch Sandinisten zu Wort.
http://www.fr.de/politik/nicaragua-der-kampf-um-die-zukunft-a-1566084,0#artpager-1566084-2

Die Linke neu erfinden! - "Ich bin wütend auf diese Steinzeit-Linke, die sich zum Komplizen der Repression macht"
https://blogs.taz.de/latinorama/2018/08/19/die-linke-neu-erfinden/
 
Fremdenfeindlichkeit ist ein weltweites Problem - Costa Rica: Ausländerfeindliche Demonstration gegen Nicaraguaner haben am Wochenende zu mehreren Verletzten und knapp fünfzig Fest-nahmen geführt.
 
Tausende forderten die Freilassung der politischen Gefangenen
Auszug aus La Pensa 16-08-2018
Tausende schlossen sich der Demonstration an, die am Mittwoch unter dem Motto "Frei nahmen sie sie mit, frei wollen wir sie wieder haben" die Freilassung der politischen Gefangenen forderten.
Die Demonstration zu der verschiedene soziale Organisationen, unter ihnen die Alianza Cívica und die Movimiento Campesino aufgerufen hatten, verlief ruhig.Zum Abschluss der Demon-stration verlas die Alianza Cívica por la Justicia y la Democracia eine Erklärung, in der sie die Regierung Daniel Ortegas aufforderte, die Kriminalisierung derer zu beenden, die sich an den Protesten beteiligt hatten. Von der Justiz verlangten sie, aufzuhören als der Arm des Regimes zu handeln und forderten von ihr, allen politischen Gefangenen ihr Rechte auf eine angemessene Verteidigung zu garantieren.
 

Spendenaufruf - Das nicaraguanische Drama - Solidarität mit der Demokratiebewegung ist dringend nötig. Die Organisation Medico International sammelt Spendenfür einen demokra-tischen und sozial gerechten Neuanfang in Nicaragua.

 

 

17. August 2018

 

Als wäre nichts geschehen

In San Juan del Sur kehrt die "Normalität" ein. Für morgen, Samstag 18. August ist die Ankunft des Kreuzfahrtschiffes Crystal Symphony angekündigt. Das Schiff wird gegen 8 Uhr am Morgen mit knapp 750 Passagieren an Bord erwartet. Begleitend findet eine Ausstellung von frisierten Motorädern und Autos statt.

Das Schiff Crystal Symphony besuchte im Mai San Juan del Sur zum ersten Mal. Für die Be-schäftigten im Tourismusgewerbe ist es ein wichtiger Schritt in das Tagesgeschäft. Der Plan für die Ankunft der Kreuzfahrtschiffe zeigt bis zum Mai 2019 insgesamt 33 geplante Anlandungen.

 

Die politischen Probleme, die Auseinandersetzung für mehr demokratische Rechte tritt in den Hintergrund. Mit Spannung erwarten wir die Aufarbeitung und Aufklärung der schweren Menschenrechtsverletzungen bis hin zum Mord und Plünderung.

 

 

16. August 2018

 

Die Gießener Allgemeine hat gestern unseren Bericht veröffentlicht. Zumindest in der lokalen Presse ist Nicaragua damit zum Thema geworden.

 

Städtepartnerschaftsverein ist traurig und schockiert

https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Staedtepartnerschaftsverein-ist-traurig-und-schockiert;art71,471537

 

 

15. August 2018

 

Keine neuen Nachrichten

 

Es ist still geworden um Nicaragua, zumindest in den Medien. Nur wenige berichten aktuell zur Lage im Land. Ortega gibt weiter Interviews und es scheint kaum noch Demonstrationen zu geben.

 

In Matagalpa kam es aber wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen bei Kundgebungen mit Todesopfern.

 

Die Wochenzeitung der Freitag veröffentlichte in der Ausgabe vom 26. Juli drei Berichte und Hintergrundinformationen.

 

Unruhen in Nicaragua: Paramilitärs töten weitere Demonstranten

https://latina-press.com/news/253074-unruhen-in-nicaragua-paramilitaers-toeten-weitere-demonstranten-update/

 

Präsident Daniel Ortega im RT-Interview (ehemals Russia Today) zur Krise in Nicaragua

https://amerika21.de/video/209840/ortega-rt-interview-krise-nicaragua

 

Der moralische Raum - Die „Bewegung des 19. April“ ist ein Widerstand neuen Typs, weder links noch rechts

 

Subbotnik im Süden - Einst war für Linke aus West und Ost Nicaragua ein Land der Hoffnung, das unbedingt unterstützt werden musste

https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/subbotnik-im-sueden

 

Zart und grausam - Die sandinistische Revolution in Nicaragua hat es heute erst recht verdient, erinnert und gewürdigt zu werden

https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/zart-und-grausam

 

 

11. August 2018

 

US-Medien sehen Nicaragua am Rand eines Bürgerkrieges - Kürzungen im Haushalt geplant

 

Unser Pressebericht nach der Klausur zur Situation in Nicaragua wurde gestern veröffentlicht. Den ursprünglichen Bericht kann man weiter unten lesen.

 

Die Zeitung La Prensa berichtet, dass wegen der anhaltenden Krise die nicaraguanische Regierung eine Haushaltsreform plant. Es sind wohl in vielen Bereichen Kürzungen vorgesehen. Vor allem der Gesundheits- und Bildungssektor werden betroffen sein.

Gefahr eines Bürgerkrieges - ESKALATION Städtepartnerschaftsverein besorgt über Situation in Nicaragua / Gast von "gipanic" gewährt Einblicke
http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/gefahr-eines-buergerkrieges_18987198.htm

Anhaltende Unsicherheit in Nicaragua: Fluggesellschaften reduzieren Verbindungen - Mehrere internationale Fluggesellschaften haben ihre Flüge wegen
des Tourismusrückgangs und der anhaltenden Unsicherheit „dramatisch“ reduziert“.
https://latina-press.com/news/252931-anhaltende-unsicherheit-in-nicaragua-fluggesellschaften-reduzieren-verbindungen/

Nicaragua und die traurige Rolle der regionalen Linken - Neben den unterschiedlichen Reaktionen beschäftigt sich der Artikel mit der Darstellung des Konflikts
in den Medien - Fakenews der vierten Generation
https://amerika21.de/analyse/208838/nicaragua-lateinamerika-rollback
Der Artikel im Original ist unter den Titel: "Nicaragüita, y el triste papel de la izquierda regional" zu finden
https://www.alainet.org/es/articulo/194357

 

US-Medien sehen Nicaragua am Rand eines Bürgerkrieges:

Nicaragua is on the verge of civil war. The fallout could become the ‘biggest wild card’ in the midterm elections. It's been just over thirty years since Nicaragua dominated U.S. headlines during the famous Iran-Contra Affair.

https://www.cnbc.com/2018/08/10/midterm-elections-nicaragua-civil-war-crisis-wild-card.html

 

 

08. August 2018

 

197 oder bis zu 450 Tote durch Söldner?

 

Der Streit um die Opferzahlen geht weiter. Die Angaben schwanken zwischen 197 und bis zu 450 Tote. Die Glaubwürdigkeit der Angaben ist für uns nicht nachvollziehbar.

 

197 Daniel Ortega im Interview, 265 Regierung, 222 staatliche Wahrheitskommission, 295 Comisión Interamericana de Derechos Humanos CIDH, 302 El centro Nicaragüense de Derechos Humanos CENIDH360 Internationale Gesellschaft für Menschenrechte IGFM

448  Asociación Nicaraguense pro Derechos Humanos ANPDH

Regierung widerspricht Menschenrechtlern bei Totenzahlen
https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-08/nicaragua-proteste-tote-menschenrechte

Konfliktparteien in Nicaragua auf der Suche nach einem Mediator - Unklarheit über Opferzahl und Verantwortung, auch wegen Fake News
https://amerika21.de/2018/08/209219/nicaragua-konflikt-opfer-vermittlung
 

Nicaragua: Söldner aus Kuba und Venezuela attackieren Demonstranten - Nichtnicaraguaner haben weniger Skrupel, auf Nicaraguaner zu schießen. Text des IGFM

https://latina-press.com/news/252928-nicaragua-soeldner-aus-kuba-und-venezuela-attackieren-demonstranten/

 

Aktivist flüchtet aus Nicaragua - Die Menschenrechts­vereinigung ANPDH wurde während der sandinistischen Revolution in den 1980er Jahren mit Geldern aus den USA gegründet.
http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5526754&s=&SuchRahmen=Print/

 

 

gipanic Pressebericht zur Situation in Nicaragua und in der Partnerstadt

Den nachfolgenden Artikel haben wir an die Gießener Tageszeitungen und einige weitere Printmedien gesandt.
 

Pressebricht zur Situation in Nicaragua und der Partnerstadt San Juan del Sur
Städtepartnerschaftsverein ist traurig u[...]
PDF-Dokument [129.0 KB]

 

07. August 2018

 

Aufklärung? Fehlanzeige!

 

Die Repression ist stärker als der Wille zur Aufklärung. Menschenrechtsorganisationen schließen ihre Büros und verlassen teilweise das Land.

 

Managua will keine "Einmischung" von außen - Präsident Daniel Ortega hat nun seine Zusage zurückgezogen, Experten zur Untersuchung der Todesfälle ins Land zu lassen.

https://www.dw.com/de/managua-will-keine-einmischung-von-au%C3%9Fen/a-44981225?maca=de-rss-de-top-1016-rdf


Zunahme der Entführungen durch paramilitärische Gruppen in Nicaragua
https://latina-press.com/news/252814-zunahme-der-entfuehrungen-durch-paramilitaerische-gruppen-in-nicaragua/

Menschenrechtler aus Nicaragua fliehen ins Exil - Der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten äusserte sich besorgt darüber.
https://www.nzz.ch/international/keine-entspannung-in-nicaragua-menschenrechtler-fliehen-ld.1409412

Menschenrechtsorganisation schließt nach Drohungen ihre Büros - Seit Beginn der Proteste berichtete der ANPDH über Menschenrechtsverletzungen in Nicaragua.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-08/nicaragua-menschenrechtsorganisation-anpdh-geschlossen-bedroht
 
Menschenrechts-Organisation schließt nach Drohungen Büros
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-menschenrechts-organisation-schliesst-nach.1939.de.html?drn:news_id=911335
 
Tödliche Träumen von Freiheit und Demokratie
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-welt-und-wissen-toedliche-traeume-von-freiheit-und-demokratie-_arid,1293022.html
 

Contras 2.0 - Die Massenmedien erklären Nicaragua den Krieg.

https://www.rubikon.news/artikel/contras-2-0


Etwas völlig Neues - Über die Hintergründe der Protestbewegung in Nicaragua.
https://www.medico.de/etwas-voellig-neues-17117/

 

 

06. August 2018

 

Keine Nachrichten?

 

Menschenrechtsorganisation schließt nach Drohungen ihre Büros -Seit Beginn der Proteste berichtete der ANPDH über Menschenrechtsverletzungen in Nicaragua.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-08/nicaragua-menschenrechtsorganisation-anpdh-geschlossen-bedroht

 

Menschenrechts-Organisation schließt nach Drohungen Büros

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-menschenrechts-organisation-schliesst-nach.1939.de.html?drn:news_id=911335

 

Der Nicaragua-Coup - Westliche Politik und Medien blasen zum Angriff auf die nicaraguanische Regierung.

https://www.rubikon.news/artikel/der-nicaragua-coup

 

Tödliche Träumen von Freiheit und Demokratie

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-welt-und-wissen-toedliche-traeume-von-freiheit-und-demokratie-_arid,1293022.html

 

Etwas völlig Neues - Über die Hintergründe der Protestbewegung in Nicaragua.

https://www.medico.de/etwas-voellig-neues-17117/

 

 

05. August 2018

 

Wie geht es weiter?

 

Die Proteste in Nicaragua gehen weiter und eine gewaltfreie Verhandlungslösung des Konflikts zeichnet sich nicht ab. Die von Regierungsgegnern errichteten Straßensperren sind inzwischen wieder abgebaut. Der Tourismussektor verliert mit fast 70.000 Arbeitsplätzen, die Hälfte aller Stellen. Die Touristen bleiben aus. Hotels, Restaurants und Reiseveranstalter reagieren darauf mit Personalkürzungen und Schließungen. Die durch den Konflikt verursachten Schäden werden auf mehr als eine Milliarde US-Dollar geschätzt.

Im September ist ein erstes Austausch- und Vernetzungstreffen in Frankfurt geplant. Vorbereitet wird es von medico international e.V., dem Ökumenischem Büro München und dem Informationsbüro Nicaragua in Wuppertal.

Organisation Amerikanischer Staaten will friedliche Lösung erreichen
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-organisation-amerikanischer-staaten-will.1939.de.html?drn:news_id=910188

 

Kein Raum für Dialog - Opposition in Nicaragua verliert an Mobilisierungsfähigkeit. Internationaler Druck auf Regierung wächst

https://www.jungewelt.de/artikel/337267.nicaragua-kein-raum-für-dialog.html

 

Er benutzt die Armen nur! - In Nicaragua inszeniert sich der Präsident als Retter der Benachteiligten.
https://www.zeit.de/2018/32/nicaragua-daniel-ortega-praesident-armut-missbrauch

Unruhen in Nicaragua: Tourismussektor verliert 70.000 Arbeitsplätze
https://latina-press.com/news/252712-unruhen-in-nicaragua-tourismussektor-verliert-70-000-arbeitsplaetze/


 

02. August 2018

 

Streit um Opferzahlen

 

Nach mehreren Interviews mit Daniel Ortega beginnt die Diskussion über die Anzahl der Opfer. Gleich wie viele Opfer es sind, es waren in jedem Fall zu viele.

Zu den aktuellen Begebenheiten im Land werden die Nachrichten und Informationen immer weniger.
 
Kommission widerspricht Regierungszahlen zu Getöteten  In Nicaragua sind bei den Protesten seit April offenbar weit mehr Menschen gestorben als von der Regierung angegeben.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-08/nicaragua-daniel-ortega-wahrheitskommission-tote

Wahrheitskommission in Nicaragua meldet 265 Tote nach Protesten
https://www.nzz.ch/international/proteste-in-nicaragua-wahrheitskommission-meldet-265-tote-ld.1408228

Hunderte Tote bei Unruhen - Nicaraguaner laufen Ortega davon
https://www.n-tv.de/politik/Nicaraguaner-laufen-Ortega-davon-article20555888.html

 

Nicaragua: 265 Tote nach Protesten

https://www.stol.it/Artikel/Politik-im-Ueberblick/Politik/Nicaragua-265-Tote-nach-Protesten

 

„Aggressionen gegen Nicaragua stoppen“ Eine Pressemitteilung des Netzwerk Cuba Informationsbüro e.V.

https://www.netzwerk-cuba.de/2018/08/pressemitteilung-des-vorstands-2/

 

 

 

01. August 2018

 

Flucht

 

Nach den Unruhen begeben sich immer mehr Menschen auf die Flucht. Allein in Costa Rica stellten seit Ende April 8.000 Menschen einenAsylantrag. Von weiteren 15.000 die auf ihre Registrierung warten wird berichtet.
 
 
Die Abwege des Herrn
 

Video Ortega: "Am Ende entscheidet das Volk mit seiner Stimme" ca. 19 Minuten auf euronews

http://de.euronews.com/2018/07/30/ortega-am-ende-entscheidet-das-volk-mit-seiner-stimme-

 

Ortega nennt gewalttätige Paramilitärs "freiwillige Polizisten" - Interview bei euronews - kurz

http://de.euronews.com/2018/07/31/gewalttatige-paramilitars-freiwillige-polizisten

 

Ometepe-Projekt Nicaraguanischer Bischof Hombach zu Gast

 
 

31. Juli 2018

 

Was macht die Solibewegung ?

 

Neben den vielen schlechten Nachrichten aus Nicaragua beschäftigt uns, wie wir uns in diesem Konflikt in der Solidaritätsbewegung verhalten. Ist es die Aufgabe der Nichtregierungsorganisationen, den Sturz einer Regierung zu fordern?

Unbestritten ist eine parteilose, unabhängige Aufklärung und Ahndung aller Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen die Basis für die Partnersuche und weitere Arbeit im Land.

"Wir sind entsetzt, was im Namen des Sandinismus in Nicaragua geschieht“ und " Wir würden
uns wünschen, wenn die internationale Gemeinschaft diese Geschehen registrieren würde." das 
war Konsenz bei der Klausur am letzten Wochenende. Ebenso ist klar, dass wir eine breitere 
Öffentlichkeit für die Situation in Nicaragua schaffen müssen.

Debatte um Nicaragua erfasst deutsche Solibewegung - Aufruf gegen Regierung von Präsident Daniel Ortega provoziert Gegenappell.

https://amerika21.de/2018/07/208468/nicaragua-solidaritaet-solibewegung-debat

 

Weitere Meldungen

 

Ortega nennt gewalttätige Paramilitärs "freiwillige Polizisten" - Exklusiv-Interview

http://de.euronews.com/2018/07/31/gewalttatige-paramilitars-freiwillige-polizisten


Repressionswelle in Nicaragua - Verhaftungen und Entlassungen
http://www.taz.de/!5520482/

Costa Rica befürchtet Flüchtlings-Krise
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-costa-rica-befuerchtet-fluechtlings-krise.1939.de.html?drn:news_id=909153

 

Mehr als 200 Asylanträge pro Tag in Costa Rica -Seit Anfang April haben laut UNHCR 8.000 Menschen aus Nicaragua im Nachbarland Costa Rica um Asyl gebeten.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/nicaragua-gewalt-flucht-costa-rica-asyl

 

Tausende Nicaraguaner suchen Schutz in Costa Rica

https://www.dw.com/de/tausende-nicaraguaner-suchen-schutz-in-costa-rica/a-44895292?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

 

 

30. Juli 2018

 

Die Eskalationsspirale dreht sich weiter

 

Ein unglaubliches Thema bei unserer Klausur, heute steht es in der Zeitung: Ärzte und Kranken-schwestern die Demonstranten behandelten wurde gekündigt. Wer hindert die Helfer daran ihrem geleisteten Eid zu folgen?
Die Tagesthemen bringen eine Zusammenfassung der Ereignisse in Nicaragua.

Ein Radiobeitrag beschäftigt sich mit der neuen Befreiungstheologie.
 

Rund 40 Ärzten und Krankenschwestern einer Klinik in der Stadt Jinotepe sei aus politischen Gründen gekündigt worden, berichtete die Zeitung «La Prensa» am Sonntag. Bericht der Neuen Züricher Zeitung.

https://www.nzz.ch/international/in-nicaragua-werden-aerzte-die-demonstranten-behandeln-entlassen-ld.1407499

 

Die nicaraguanische Regierung nimmt Ärzte ins Visier, die Demonstranten behandeln
https://www.nzz.ch/international/die-regierung-in-nicaragua-nimmt-aerzte-ins-visier-die-demonstranten-behandeln-ld.1407514

 

Weil sie regierungskritische Demonstranten versorgten, Nicaragua entlässt dutzende Ärzte

https://www.blick.ch/news/ausland/nicaragua-medien-aerzte-wegen-hilfe-fuer-demonstranten-in-nicaragua-entlassen-id8670505.html

 

Demonstranten versorgt – Ärzte entlassen

https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/article/968831/nicaragua-demonstranten-versorgt-aerzte-entlassen.html


Video: Nicaragua vor dem Abgrund: Anhaltende Proteste gegen Präsident Ortega
https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-431255.html

 

Nicaragua - Katholische Kirche zwischen Vermittlung und Protest - Protest mit geistlichem Segen (Text und Audio Datei)

https://www.tagesschau.de/ausland/nicaragua-171.html

 

US-Regierung macht Ortega für Gewalteskalation in Nicaragua verantwortlich

https://www.24matins.de/traf/pol/us-regierung-macht-ortega-fuer-gewalteskalation-in-nicaragua-verantwortlich-112624?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

Washington: Ortega für die Gewalt im Land verantwortlich

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-washington-ortega-fuer-die-gewalt-im-land.1939.de.html?drn:news_id=908953

 

US-Kongress bittet um Schutzstatus für Nicaraguaner

Nach dem Hurrican Mitch bekamen 1999 ca.5000 NIcaraguaner einen vorübergehender Schutz-status, der zum Januar 2019 ausläuft.

https://latina-press.com/news/252467-us-kongress-bittet-um-schutzstatus-fuer-nicaraguaner/

 

Proteste in Nicaragua dauern an: Das bittere Erbe der Revolution und Unabhängige Sender gibt es nicht mehr
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.proteste-in-nicaragua-dauern-an-das-bittere-erbe-der-revolution.c1bce8ac-bbb4-4702-8dc5-e612613bb054.html

 

Widerstand gegen Präsident Ortega"Nicaragua ist längst nicht besiegt"

Anhänger der Opposition erklären, warum sie weiterkämpfen wollen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/nicaragua-widerstand-gegen-praesident-daniel-ortega-a-1220769.html#ref=rss


Der moralische Raum - Die „Bewegung des 19. April“ ist ein Widerstand neuen Typs, weder links noch rechts
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-moralische-raum

 

 

29. Juli 2018

 

Weiter Demonstrationen in Nicaragua

 

Derzeit eskaliert die Gewalt in Nicaragua weiter und es kam zu Demonstrationen von Regierungs-freunden und Gegnern. Dem Fernsehsender euronews gab Daniel Ortega ein Interview indem er bekräftigte keine Neuwahlen auszurufen und an der Regierung zu bleiben. Das voll-ständige Interview wird am Dienstagabend auf euronews gesendet.

Ortega: "Neuwahlen öffnen die Tür zur Anarchie"
http://de.euronews.com/2018/07/28/ortega-neuwahlen-offnen-die-tur-zur-anarchie-
 

Bürgerkrieg in Nicaragua fordert 448 Todesopfer

https://latina-press.com/news/252439-buergerkrieg-in-nicaragua-fordert-448-todesopfer/

 

Anhänger und Gegner der Regierung demonstrieren
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-anhaenger-und-gegner-der-regierung-demonstrieren.1939.de.html?drn:news_id=908383

Tausende demonstrieren in Solidarität mit Kirchenvertretern in Nicaragua
An dem Protestzug nahmen neben Katholiken erstmals auch Evangelikale und Atheisten teil.
https://www.nzz.ch/international/tausende-demonstrieren-in-solidaritaet-mit-kirchenvertretern-in-nicaragua-ld.1407332

Solidaritätskundgebung von Regierungsgegnern für Kirchenvertreter in Nicaragua
https://www.24matins.de/traf/pol/solidaritaetskundgebung-von-regierungsgegnern-fuer-kirchenvertreter-in-nicaragua-112375?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Anhänger und Gegner der Regierung demonstrieren
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-anhaenger-und-gegner-der-regierung-demonstrieren.1939.de.html?drn:news_id=908383

Rückkehr des IWF nach Lateinamerika stellt viele Länder auf harte Probe
Vorreiter neoliberaler Politik ist nach Jahren der Ablehnung wieder auf Vormarsch. Soziale Unruhen aufgrund der Sparpolitik führen bereits zu Protesten mit Toten
https://amerika21.de/2018/07/208006/iwf-rueckkehr-lateinamerika

 

 

27. Juli 2018

 

Erklärungen zum 19. Juli

 

Nicaragua beging am Donnerstag 19.Juli den 39. Jahrestag der sandinistischen Revolution im Jahr 1979.

 

Zur angespannten Situation in Nicaragua hat das Informationsbüro Nicaragua in Wuppertal unter dem Titel „Für ein demokratisches und sozial gerechtes Nicaragua - Erklärung zum 19. Juli, dem Jahrestag der sandinistischen Revolution" einen Text veröffentlicht und die ersten 100 Unterzeichner aufgelistet.

http://www.infobuero-nicaragua.org/wp-content/uploads/2018/07/19.7._Für-ein-demokratisches-und-sozial-gerechtes-Nicaragua.pdf

 

Zu dieser Erklärung hat das Nicaragua-Forum Heidelberg eine Erwiderung mit dem Titel "Nicaragua den Nicaraguanerinnen und Nicaraguanern!" auf ihre Homepage gestellt.

https://www.nicaragua-forum.de/meldungen/2018/Nicaragua-den-Nicaraguanerinnen-und-Nicaraguanern.html

 

 

26. Juli 2018

 

Stellungnahme des Auswärtigen Amtes

 

Im Interview mit Zeit-Online äußert sich Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt erstmals deutlich zu Nicaragua.

 

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/nicaragua-proteste-regierung-auswaertiges-amt-niels-annen

 

Nicaragua: Reise- und Sicherheitshinweise

Von nicht erforderlichen Reisen nach Nicaragua wird dringend abgeraten.
Deutschen Staatsangehörigen, die sich in Nicaragua aufhalten, wird dringend empfohlen, sich für die Dauer des Aufenthalts in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. ....

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/nicaragua-node/nicaraguasicherheit/223316

 

 

 

Interview aus der Studentenbewegung

 

„Der zivile Ungehorsam muss weitergehen“ Max Jerez, Teil der Studentenbewegung in Nicaragua, über die Proteste gegen Staatschef Ortega und die Chancen auf eine friedliche Lösung.

 

Interview für Internationale Politik und Gesellschaft der Friedrich Ebert Stiftung

https://www.ipg-journal.de/interviews/artikel/der-zivile-ungehorsam-muss-weitergehen-2891/

 

 

25. Juli 2018

 

Bürgerkrieg?

 

Die Situation ist unverändert. Nicaragua rutscht drei Monate nach Beginn der Proteste gegen die Regierung immer tiefer in einen offenen Bürgerkrieg. Am gestrigen Dienstag wurden wieder vier Todesopfer gemeldet.

 

Hunderte Tote bei Protesten in Nicaragua – Präsident Ortega klammert sich an die Macht

https://www.handelsblatt.com/politik/international/gastbeitrag-hunderte-tote-bei-protesten-in-nicaragua-praesident-ortega-klammert-sich-an-die-macht/22841590.html?ticket=ST-5593572-2eRkfmfTRqJup53Rrkkk-ap5

Ortega weist Verantwortung für Tote zurück
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-ortega-weist-verantwortung-fuer-tote-zurueck.1939.de.html?drn:news_id=906719

 

Nicaragua: 'Ortega will den Widerstand mit Feuer und Schwert brechen' Interview mit Sergio Ramírez

http://www.spiegel.de/politik/ausland/nicaragua-proteste-gegen-staatschef-daniel-ortega-dauern-an-a-1219899.html#ref=rss


Nicaragua: Bald ein zweites Venezuela?
https://www.dw.com/de/nicaragua-bald-ein-zweites-venezuela/a-44797599?maca=de-rss-de-region-amerika-4768-rdf

Bürgerkrieg in Nicaragua fordert weitere Todesopfer
https://latina-press.com/news/252334-buergerkrieg-in-nicaragua-fordert-weitere-todesopfer/

 

Nicaragua: Präsident Ortega weist Verantwortung für Tote zurück (Text und Video)

https://www.stern.de/video-nicaragua--praesident-ortega-weist-verantwortung-fuer-tote-zurueck-8182218.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

 

Das Versagen der linken Helden FR vom 20.Juli

 

Ortega sieht Satanisten hinter Unruhen FAZ vom 20.Juli

http://www.faz.net/aktuell/politik/nicaraguas-staatschef-ortega-sieht-satanisten-hinter-unruhen-15700007.html

 

Nicaraguas Politsystem erodiert

 

 

23. Juli 2018

 

Neuer Dialog für den Frieden?

 

Gibt es Hoffnung auf einen neue Friedensbespräche? Die Bischöfe in Nicaragua beraten über die Fortsetzung des Dialoges. Gleichzeitig veröffentlicht die Regierungspartei FSLN auf der Veranstaltung der nicaraguanischen Botschaft in Berlin zum 39. Jahrestag der Revolution ein Dokument, welches von Desinformation in den Medien spricht.

Bischöfe beraten über Fortsetzung der Friedensgespräche
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-bischoefe-beraten-ueber-fortsetzung-der.1939.de.html?drn:news_id=906360
 

Unruhen in Nicaragua: „Offene Unterdrückung der Kirche“
https://latina-press.com/news/252294-unruhen-in-nicaragua-offene-unterdrueckung-der-kirche/

 

Nicaragua: Definitionssache
https://amerika21.de/blog/2018/07/207732/nicaragua-definitionssache

Unruhen in Nicaragua - Ortega will nicht weichen
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/krise-in-nicaragua-ortega-will-nicht-weichen-100.html

Appell: “Helft uns, bevor sie uns alle umbringen”
https://latina-press.com/news/252256-appell-helft-uns-bevor-sie-uns-alle-umbringen/

 

„Ich warne davor Trump zu dämonisieren“ - Chiles Außenminister Roberto Ampuerohttps://www.welt.de/politik/ausland/article179760024/Chiles-Aussenminister-Wir-sind-ein-Stabilitaetsanker.html

 
 

Dringende Erklärung zu Nicaragua

 

Wir bekunden unsere Solidarität mit dem Volk und der Jugend, die sich wieder einmal zum Widerstand erhoben haben

http://blogs.taz.de/latinorama/2018/07/19/dringende-erklaerung-zu-nicaragua/

 

Originaltext

Declaración urgente por Nicaragua

https://confidencial.com.ni/declaracion-urgente-por-nicaragua/

 

 

20. Juli 2018

 

Heftige Proteste am 39. Jahrestag der sandinistischen Revolution

 

Nicaragua beging am gestrigen Donnerstag den 39. Jahrestag der sandinistischen Revolution im Jahr 1979. Begleitet wurde der Jahrestag von heftigen Protesten der Regierungsgegner.

 

Die Situation in Nicaragua ist unverändert angespannt, statt Dialog stehen gewalttätige Ausein-andersetzungen und gegenseitige Schuldzuweisungen auf der Tagesordnung. Der Präsident Daniel Ortega hat nun der katholischen Kirche vorgeworfen Verbündete von Putschisten zu sein.

 

 

Tod und Gewalt in Frankfurts Partnerstadt - Granada ist von der bürgerkriegsähnlichen Lage in Nicaragua betroffen.

http://www.fr.de/frankfurt/granada-tod-und-gewalt-in-frankfurts-partnerstadt-a-1547856


Präsident Ortega: Kirche beteiligt sich an Putschversuch in Nicaragua
https://www.nzz.ch/international/praesident-ortega-kirche-beteiligt-sich-an-putschversuch-in-nicaragua-ld.1405092

 

"Bischöfe sind Verbündete der Putschisten"

http://www.tagesschau.de/ausland/nicaragua-165.html

Videodatei

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-427911.html


"Nicaragua steht vor der Gefahr einer Verschärfung der Gewalt"
https://amerika21.de/analyse/207448/nicaragua-gefahr-gewalteskalation

Nicaragua begeht inmitten heftiger Proteste 39. Jahrestag der Revolution
https://amerika21.de/2018/07/207475/nicaragua-revolution-jahrestag-39

 

Nicaraguas Staatschef beschimpft katholische Bischöfe als “Putschisten”

https://www.24matins.de/traf/pol/nicaraguas-staatschef-beschimpft-katholische-bischoefe-als-putschisten-110856?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed


Ortega: "Kirche ist Verbündete der Putschisten"
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-ortega-kirche-ist-verbuendete-der-putschisten.1939.de.html?drn:news_id=905408

 

Miserior besorgt über Eskalation der Gewalt in Nicaragua

 

Flüchtlinge aus Nicaragua: Costa Rica öffnet Notunterkünfte

 
 

19. Juli 2018

 

39 Jahre Revolution in Nicaragua

 

Am Montag wurden zwei Gesetze durch das Parlament gepeitscht, die jeden Protest kriminalisieren. Wer sich an Demonstrationen beteiligen, bei denen Personen oder Güter zu Schaden kommen kann mit bis zu 20 Jahren Haft bestraft werden.

Ein Geschenk zum sandinistischen Revolutions Jahrestag?

Interamerikanische Menschenrechtskommission tief besorgt über Lage in Nicaragua
https://www.24matins.de/traf/pol/interamerikanische-menschenrechtskommission-tief-besorgt-ueber-lage-in-nicaragua-110554?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

Einziger Ausweg: Dialog

https://www.jungewelt.de/artikel/336227.einziger-ausweg-dialog.html

 

OAS fordert vorgezogene Wahlen in Nicaragua

http://latina-press.com/news/252122-oas-fordert-vorgezogene-wahlen-in-nicaragua/

 

Nicaragua 2.0: Wiederholt sich die Geschichte?

https://www.dw.com/de/nicaragua-20-wiederholt-sich-die-geschichte/a-44748971?maca=de-rss-de-top-1016-rdf


Deutschland – Chile: Nicaragua und Venezuela durchleben eine Tragödie
http://latina-press.com/news/252103-deutschland-chile-nicaragua-und-venezuela-durchleben-eine-tragoedie/

Ortegas Sturmangriff auf Masaya
https://www.taz.de/Vor-39-Revolutionsjahrestag-in-Nicaragua/!5518288/

 

 

18. Juli 2018

 

Eskalation der Gewalt

 

Am 18. Juli 1918 wurde Nelson Mandela geboren. Zu einem seiner vielen wichtigen Aussprüche gehört für mich der Satz:
"Mut zuzusprechen, wo Angst ist, Einvernehmen zu fördern, wo Konflikte sind, und Hoffnung zu geben, wo Verzweiflung herrscht".

Am Donnerstag 19. Juli jährt sich der Tag des Triumphes der nicaraguanischen Revolution zum 39 Mal. Die Regierung des Landes scheint das Zitat von Nelson Mandela genau so wenig zu kennen, wie das vielen anderen Regierungen auf der Welt zurzeit geht. Überall werden Krisen befeuert, Ängste geschürt und Gesellschaften gespalten. In Nicaragua sind die Auswirkungen gerade besonders schlimm.


Die Errungenschaften der Revolution werden verblassen  und die Basis des Sandinismus wird mit Füßen getreten. Es vergeht kaum ein Tag ohne Meldungen über Todesopfer und Verletzte. Nicaragua war einst ein Sehensuchtsort der Fortschrittlichen, heute wäre schon ein Fortschritt, wenn die Welt etwas mehr Aufmerksamkeit aufbringen würde für die Auseinandersetzung in diesem Land, das einmal voller Träume steckte.

   
Regierungsgewalt in Nicaragua:"Operation Säuberung"
http://www.spiegel.de/politik/ausland/nicaragua-regierungsgewalt-operation-saeuberung-a-1218830.html

 

Oppositionshochburg Masaya von Sicherheitskräften eingenommen

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-oppositionshochburg-masaya-von.1939.de.html?drn:news_id=904849


Neue Gewalt in Oppositionshochburg Masaya
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-neue-gewalt-in-oppositionshochburg-masaya.1939.de.html?drn:news_id=904694

 

 

Regierungseinheiten nehmen Rebellenhochburg in Nicaragua gewaltsam ein

https://www.24matins.de/traf/pol/regierungseinheiten-nehmen-rebellenhochburg-in-nicaragua-gewaltsam-ein-110444?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

Polizei in Nicaragua nimmt Stadtteil von Regierungsgegnern ein

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/nicaragua-proteste-regierung-daniel-ortega-stadtviertel-einnahme


Unruhen in Nicaragua fordern zwei weitere Todesopfer
https://www.nzz.ch/international/nicaragua-unruhen-fordern-zwei-weitere-todesopfer-ld.1404409

Menschenrechtler : Mindestens zwei Tote bei Gewalt in Nicaragua
https://www.24matins.de/traf/pol/menschenrechtler-mindestens-zwei-tote-bei-gewalt-in-nicaragua-110305?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Unbedingter Machterhalt, egal zu welchem Preis
https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/proteste-nicaragua-daniel-ortega-tote

Bianca Jagger: "Mörderische Regierung in Nicaragua"
https://www.dw.com/de/bianca-jagger-m%C3%B6rderische-regierung-in-nicaragua/a-44717299?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

UNO-Hochkommissar wirft Regierung Eskalation der Gewalt vor
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-uno-hochkommissar-wirft-regierung-eskalation-der.1939.de.html?drn:news_id=904557

 

 

17. Juli 2018

 

Endlich die UN meldet sich

 

Gibt es Hoffnung auf eine Lösung und Aufklärung? Endlich hat sich UNO-Generalsekretär António Guterres geäußert und einen sofortigen Stopp der Gewalt in Nicaragua gefordert.


Aus San Juan del Sur kommen kaum bis keine Antworten auf unsere Fragen. Wir wissen, die Versorgungssituation ist kritisch und die temporäre Arbeitslosigkeit im touristischen Sektor verschärft die Lage Vieler noch einmal.

 

Der Reiseveranstalter ORO-Travel hat in seiner jüngsten Informationsmail mitgeteilt, dass die Straßenverbindung zwischen Managua und San Juan del Sur wieder befahrbar sei. In Richtung Norden ist die Situation nach wie vor sehr angespannt und die Straßen
weiterhin blockiert.

UN-Generalsekretär Guterres fordert Ende der Gewalt in Nicaragua
https://www.dw.com/de/un-generalsekret%C3%A4r-guterres-fordert-ende-der-gewalt-in-nicaragua/a-44703825?maca=de-rss-de-region-amerika-4768-rdf

Uno-Generalsekretär Guterres fordert ein Ende der Gewalt in Nicaragua
https://www.nzz.ch/international/nicaragua-uno-generalsekretaer-guterres-fordert-ende-der-gewalt-ld.1404110

Wegen schwerer Zusammenstöße in Nicaragua wächst diplomatischer Druck auf Ortega
https://www.24matins.de/traf/pol/wegen-schwerer-zusammenstoesse-in-nicaragua-waechst-diplomatischer-druck-auf-ortega-110090?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Krise in Nicaragua beunruhigt Lateinamerikas Demokratien
http://latina-press.com/news/252010-krise-in-nicaragua-beunruhigt-lateinamerikas-demokratien/

 

Anschlag auf kirchliches Hilfswerk

 

Jenseits von Utopia
http://www.sueddeutsche.de/politik/lateinamerika-jenseits-von-utopia-1.4040047

 

 

16. Juli 2018

 

Tote und Verletzte

 

Wieder gibt es nur schlechte Nachrichten aus dem Land unserer Partnerstadt zu berichten. Die Opposition und die Sandinisten mobilisieren ihre Anhänger auf die Straßen und die gewaltsamen Zusammenstöße halten an.

Nicaragua: Wenig Hoffnung auf eine Lösung des Konflikts
https://amerika21.de/2018/07/207040/nicaragua-wenig-hoffnung-loesung
 

Daniel Ortega lässt scharf schießen

Die Polizei stürmt die seit Monaten besetzte Autonome Universität in Managua.

http://www.taz.de/!5517778/

 

"In Nicaragua sind alle verwundbar"

https://www.dw.com/de/in-nicaragua-sind-alle-verwundbar/a-44667949

 

Mehr als 300 Tote bei Protesten Video auf Spiegel Online

http://www.spiegel.de/video/nicaragua-mehr-als-300-tote-bei-protesten-video-99018988.html

 

Sechs Zivilisten und vier Polizisten bei Zusammenstößen in Nicaragua getötet

https://www.24matins.de/traf/pol/sechs-zivilisten-und-vier-polizisten-bei-zusammenstoessen-in-nicaragua-getoetet-109935?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

Neue Episode der Gewalt: Mindestens zehn Tote in Nicaragua

http://latina-press.com/news/251977-neue-episode-der-gewalt-mindestens-zehn-tote-in-nicaragua/

 

Zwei Tote bei Unruhen in Nicaragua
https://www.deutschlandfunk.de/angriff-auf-kirche-zwei-tote-bei-unruhen-in-nicaragua.1939.de.html?drn:news_id=903665

«Die einzige Alternative zu Gesprächen ist weiteres Blutvergiessen» Die Gewalt in Nicaragua nimmt kein Ende.
https://www.nzz.ch/international/die-einzige-alternative-zu-gespraechen-ist-weiteres-blutvergiessen-ld.1403731

Ortega setzt in Nicaraguas Machtkampf weiter auf Härte
https://derstandard.at/2000083521450/Ortega-setzt-in-Machtkampf-in-Nicaragua-weiter-auf-Haerte?ref=rss

EU besorgt über zunehmende Gewalt
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-eu-besorgt-ueber-zunehmende-gewalt.1939.de.html?drn:news_id=903865

EU fordert Ende der Gewalt: "Die gesamte Gewalt muss jetzt aufhören", heißt es in einer Mitteilung der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/nicaragua-gewalt-eu-mogherini-tote-verletzte

Aktivisten : Erneut zehn Tote bei Auseinandersetzungen in Nicaragua
https://www.24matins.de/topnews/pol/aktivisten-erneut-zehn-tote-bei-auseinandersetzungen-in-nicaragua-109825?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Erneut zehn Tote bei Auseinandersetzungen in Nicaragua
https://www.nzz.ch/international/nicaragua-erneut-zehn-tote-bei-auseinandersetzungen-ld.1403788

Wieder Tote bei Protesten
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-wieder-tote-bei-protesten.1939.de.html?drn:news_id=903927

 

Hinweise auf Misshandlungen und Folter

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1094440.proteste-in-nicaragua-hinweise-auf-misshandlungen-und-folter.html

 

Keine Folter im Chipote

https://www.nicaragua-forum.de/meldungen/2018/Keine-Folter-im-Chipote.html

 

 

14.Juli 2018

 

Die blutige Spur der Auseinandersetzung geht weiter

 

Ein neuer Streiktag beginnt, nachdem es wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen in vielen Orten Nicaraguas kam.

 

Wie können die Menschen in dieser Situation den Alltag bestreiten, wo bekommt man Lebensmittel, wie das Überleben sichern?

 

Generalstreik in Nicaragua beginnt nach tödlichen Auseinandersetzungen

https://www.24matins.de/traf/pol/generalstreik-in-nicaragua-beginnt-nach-toedlichen-auseinandersetzungen-109404?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

Mehrere Verletzte nach Polizeiangriff auf Universität in Nicaragua

http://latina-press.com/news/251940-mehrere-verletzte-nach-polizeiangriff-auf-universitaet-in-nicaragua/

 

Regierungstruppen töten zwei Menschen in Oppositionshochburg Masaya

https://www.24matins.de/traf/pol/regierungstruppen-toeten-zwei-menschen-in-oppositionshochburg-masaya-2-109416?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

Unruhen in Nicaragua fordern weitere Todesopfer

https://www.stol.it/Artikel/Politik-im-Ueberblick/Politik/Unruhen-in-Nicaragua-fordern-weitere-Todesopfer

 

Country so dangerous tourists aren’t going there anymore (Bericht aus Australien)

https://www.news.com.au/travel/travel-updates/warnings/country-so-dangerous-tourists-arent-going-there-anymore/news-story/9958b9fb1df2cd82094ac384120444ea

 

 

13. Juli 2018

 

Tote bei Streik und Protesten

 

Am vergangenen Donnerstag wurde in Nicaragua wieder zu einem Generalstreik aufgerufen.

Dabei kam es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Todesopfern.

 

"Wir kämpfen, bis die Diktatur besiegt ist"

http://www.tagesschau.de/ausland/nicaragua-proteste-105.html

Audio Datei zum Bericht

http://media.tagesschau.de/audio/2018/0713/AU-20180713-0926-3601.mp3

 

Zehntausende fordern den Rücktritt von Präsident Ortega

http://latina-press.com/news/251913-zehntausende-fordern-den-ruecktritt-von-praesident-ortega/

 

Erneut mehrere Tote bei Protesten in Nicaragua

https://www.24matins.de/traf/pol/erneut-mehrere-tote-bei-protesten-in-nicaragua-109146?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

Paramilitärs, Folter und Hinrichtungen

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5521920&s=nicaragua&SuchRahmen=Print/

 

Mindestens fünf Tote bei neuen Unruhen

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-mindestens-fuenf-tote-bei-neuen-unruhen.1939.de.html?drn:news_id=902972

 

Kritik vom Auswärtigen Amt - Gewalt in Nicaragua reißt nicht ab

https://www.n-tv.de/politik/Gewalt-in-Nicaragua-reisst-nicht-ab-article20527810.html

 

Das Auswärtige Amt aktualisiert seine Reise - und Sicherheitswarnungen und schreibt von dem Risiko, in Auseinandersetzungen verwickelt zu werden und dort zu Schaden zu kommen. Das nicaraguanische Recht verbietet Ausländern die politische Betätigung.  

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/nicaragua-node/nicaraguasicherheit/223316#content_0

 

 

12. Juli 2018

 

Proteste und Auseinandersetzungen in

 

Nicaragua werden immer blutiger

 

Über 350 Todesopfer wurden bisher gezählt und allein am letzten Wochenende starben über dreißig Menschen in drei Regionen des Landes. Die Schriftstellerin Gioconda Belli fordert Hilfe und Unterstützung des Auslands.

Proteste in Nicaragua werden immer blutiger
https://www.dw.com/de/proteste-in-nicaragua-werden-immer-blutiger/a-44628462?maca=de-rss-de-region-amerika-4768-rdf

Proteste in Nicaragua fordert über 350 Todesopfer – Update
http://latina-press.com/news/251836-proteste-in-nicaragua-fordert-ueber-350-todesopfer-update/

»Wir wollen nicht noch weitere Tote«
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1093994.proteste-in-nicaragua-wir-wollen-nicht-noch-weitere-tote.html

 

„Die Regierung ist komplett skrupellos“ die Schriftstellerin Gioconda Belli im Interview

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/unruhen-in-nicaragua-die-regierung-ist-komplett-skrupellos-15683929.html

 

Eskalation in Nicaragua: Vom Sehnsuchtsland zum Chaos-Staat

https://www.derwesten.de/reise/eskalation-in-nicaragua-vom-sehnsuchtsland-zum-chaos-staat-id214799737.html

 

Menschenrechtler melden 350 Tote bei Krawallen in Nicaragua

https://www.stol.it/Artikel/Politik-im-Ueberblick/Politik/Menschenrechtler-melden-350-Tote-bei-Krawallen-in-Nicaragua

 

Unruhen in Nicaragua Zahl der Toten steigt auf 264

https://www.blick.ch/incoming/unruhen-in-nicaragua-zahl-der-toten-steigt-auf-264-id8605923.html

 


So wie wir in gipanic die Situation in Nicaragua diskutieren und unsere weitere Arbeit unter dem Aspekt des "Wie weiter" betrachten, so setzen sich andere Organisationen ebenfalls mit der Solidaritätsarbeit für Nicaragua auseinander. Stellvertretend stehen hier die Links zum Informationsbüro Nicaragua in Wuppertal und zum Nicaragua-Forum in Heidelberg.

http://www.infobuero-nicaragua.org/positionierung-des-informationsbueros-zur-politischen-lage-in-nicaragua/
https://www.nicaragua-forum.de/meldungen/2018/solidaritaet-konflikt.html#1

 

 

 

10. Juli 2018

 

Die Lage eskaliert

 

Die Regierung ruft zur Offensive gegen die Opposition, die weiterhin Straßen blockiert.

In beiden Gießener Tageszeitungen steht heute ein fast wortgleicher Artikel von DPA zu den letzten Ereignissen. Selbst das Auswärtige Amt gab heute eine Presseerklärung heraus.

Regierungsanhänger attackieren Priester und Journalisten
http://www.giessener-anzeiger.de/politik/ausland/regierungsanhaenger-attackieren-priester-und-journalisten_18910525.htm#1

Regierungsanhänger attackieren Priester und Journalisten
https://www.giessener-allgemeine.de/ueberregional/politik/ausland/Ausland-Regierungsanhaenger-attackieren-Priester-und-Journalisten;art1459,456701

Eskalation in Nicaragua: Ortega ruft zur letzten Schlacht
https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5520782&s=Nicaragua/

Ortegas Schläger greifen Bischöfe an
https://www.nzz.ch/international/nicaragua-praesident-ortegas-schlaeger-greifen-bischoefe-an-nzz-ld.1402210

Regierungsanhänger in Nicaragua greifen Bischöfe in Kirche an
https://www.24matins.de/traf/pol/regierungsanhaenger-in-nicaragua-greifen-bischoefe-in-kirche-an-108287?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

Ortega-Anhänger greifen Priester und Journalisten an

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/nicaragua-priester-angriff-regierungsanhaenger-gewalt

 

Schwere Unruhen dauern an : Schläger greifen Bischöfe in Nicaragua an

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/unruhen-seit-drei-monaten-schlaeger-greifen-bischoefe-in-nicaragua-an-15683539.html

 

Nicaragua: Ein Autokrat zieht die Zügel an

https://www.dw.com/de/nicaragua-ein-autokrat-zieht-die-zügel-an/a-44593425?maca=de-rss-de-region-amerika-4768-rdf

 

Regierungsanhänger greifen Bischöfe an

https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-regierungsanhaenger-greifen-bischoefe-an.1939.de.html?drn:news_id=901871

 

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes zu der anhaltenden Gewalt in Nicaragua

Anlässlich der anhaltenden Zusammenstöße zwischen Demonstranten, Regierungsanhängern und Sicherheitskräften in Nicaragua, bei denen gestern auch Vertreter der katholischen Kirche angegriffen wurden, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts heute (10.07.):

https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/nicaragua/2117330

 

 

 

09. Juli 2018

 

Die Gewaltspirale dreht sich weiter

 

Trotz Protesten: Daniel Ortega lehnt Neuwahlen ab. Er heizt damit die Stimmung weiter auf. Am Wochenende gab es wieder Tote und Verletzte. Aus dem Vatikan kamen Appelle und die Katholische Kirche nimmt verstärkt die Vermittlerrolle ein. Die Zahl der Todesopfer steigt auf über 300 Mensch an.

Aufrufe für Ende der Gewalt in Nicaragua
https://amerika21.de/2018/07/206374/nicaragua-gewalt-appelle-kirche-polizei

USA ziehen Botschaftspersonal aus Nicaragua ab
https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5460326/USA-ziehen-Botschaftspersonal-aus-Nicaragua-ab?from=rss

In Nicaragua lehnt Präsident Ortega die von der Opposition geforderten Neuwahlen ab.
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-ortega-lehnt-neuwahl-ab.1939.de.html?drn:news_id=901190

Nicaraguas Präsident lehnt Neuwahlen trotz der Proteste ab
http://www.fnp.de/nachrichten/politik/Nicaraguas-Praesident-lehnt-Neuwahlen-trotz-der-Proteste-ab;art46560,3040199

 

Erneut Tote bei Zusammenstößen in Nicaragua

https://www.tagesspiegel.de/politik/anti-regierungsproteste-erneut-tote-bei-zusammenstoessen-in-nicaragua/22780900.html


Mindestens 14 Tote bei neuer Gewalt
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-mindestens-14-tote-bei-neuer-gewalt.1939.de.html?drn:news_id=901463

Mehrere Tote bei neuer Gewalt in Nicaragua
https://www.nzz.ch/international/mindestens-14-tote-bei-neuer-gewalt-in-nicaragua-ld.1401858

Mindestens sieben Tote bei Protesten in Nicaragua
http://latina-press.com/news/251731-mindestens-sieben-tote-bei-protesten-in-nicaragua/

,,Nicaragua steht vor der Gefahr einer Verschärfung der Gewalt“
https://de.indymedia.org/node/22668

 

Wie verhalten sich andere Städtepartnerschaften zur Situation in Nicaragua? Ein Interview der Tageszeitung aus Berlin mit Vertretern der Städtepartnerschaft Leon mit Hamburg vom 20.Juni.

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5511657&s=Nicaragua&SuchRahmen=Print/

 

 

 

06. Juli 2018

 

Eine Beruhigung der Lage ist nicht abzusehen

 

Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit brodelt in Nicaragua ein interner Konflikt , der
immer mehr Todesopfer fordert und zu schwerem Leid für die Bevölkerung führt. Der Bruder von Daniel Ortega, Humberto, fordert in einem offenen Brief den Weg für Neuwahlen frei zu geben und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Befriedung des Landes zu gehen.
Indes gibt Vizepräsidentin Rosario Murillo am Telefon ein Interview, dabei spricht sie von Frieden, Liebe, Wiederaufbau, während ihre Regierung auf den Straßen der Hauptstadt auf Demonstranten schießt.

Link zur Audio Datei
http://media.tagesschau.de/audio/2018/0706/AU-20180706-0811-3301.mp3

Mehr als 300 Tote durch Unruhen
http://www.tagesschau.de/ausland/nicaragua-147.html

Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und regierungskritischen Demonstranten in Nicaragua sind erneut mindestens drei Menschen getötet und
zahlreiche weitere verletzt worden.
https://www.24matins.de/traf/pol/erneut-tote-bei-protesten-in-nicaragua-107397?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Eine menschengemachte Tragödie in Nicaragua
https://www.nzz.ch/meinung/eine-menschengemachte-tragoedie-in-nicaragua-ld.1401242

 

 

03. Juli 2018

 

Nicaragua kommt weiterhin nicht zur Ruhe

 

Bei unserem Treffen gestern diskutierten wir die aktuelle Situation und Möglichkeiten einer Reaktion.


Über die Freunde von Nicaragua e.V. aus Buseck erreichten uns weitere Nachrichten aus San Juan del Sur. Der Tenor lautet noch immer: alles ist ruhig
Der Schulunterricht wurde beendet und die Versorgungslage ist weiter kritisch, aber da die Straße nach Rivas passierbar ist, noch gesichert. Eine Hurrikan Warnung für die Küste konnte inzwischen wieder aufgehoben werden. Der Sturm Daniel ist abgedreht, vielleicht ein Wink des Schicksals.

Auf einer großen Demonstration in Managua beteiligte sich der Liedermacher Carlos Mejía Godoy, der seine neuen Lieder den ermordeten Kindern und dem heldenhaften Volk von Monimbó widmete. Seinen Auftritt beendete er mit "Nicaragua Nicaragüita" und wandte sich an das Präsidentenpaar und forderte es auf, das Volk zu hören, dass ihren Rücktritt fordert.
https://twitter.com/twitter/statuses/1013125709718589440

Viele blockierte internationale Lastkraftwagen auf der Panamericana konnten inzwischen ihre Fahrt fortsetzen, oder in ihre Heimatländer zurückkehren. Das panamaische Außen-ministerium gab am Donnerstag bekannt, dass mindestens 112 LKW, die in Nicaragua an den Straßen-sperren aufgehalten wurden, mittlerweile wieder zurückkehren konnten. In Nicaragua würden aber noch 17 Fahrer festgehalten.

In aller Welt beteiligen sich Menschen am Gedenken an die Opfer in Nicaragua (Auszug aus La Prensa 30-06-2017)
In mehreren Ländern beteiligten sich Menschen an der "internationalen Mahnwache für die Opfer Nicaraguas". Aus 78 Städten in aller Welt wurde die Teilnahme an der Mahnwache bestätigt. Darunter befanden sich u.a. Panama City, Guatemala City, San Salvador, Cali und Pereira In Kolumbien, Lima in Peru, Puebla in México, Miami, Charlotte, Houston, San Francisco und Washington in den USA, sowie  München, Barcelona, Wien, Oslo und Kopenhagen in Europa und Taipeh in der Republik Taiwan.

Völkermord in Nicaragua: Rücktritt des Regimes gefordert. Im zentralamerikanischen Land Nicaragua hören die Proteste gegen das Regime von Präsident Ortega nicht auf und haben inzwischen fast 300 Todesopfer gefordert.
http://latina-press.com/news/251506-voelkermord-in-nicaragua-ruecktritt-des-regimes-gefordert/

Katholische Kirche aktiv gegen Gewalt in Nicaragua. Gibt es eine Neubelebung der Befreiungs-theologie?
https://www.dw.com/de/katholische-kirche-aktiv-gegen-gewalt-in-nicaragua/a-44491762?maca=de-rss-de-region-amerika-4768-rdf

Veranstaltungshinweis:
Am kommenden Freitag 06.Juli gibt es in Frankfurt um 19:30 Uhr in der Allerheiligenkirche, Thüringer Straße 35, 60316 Frankfurt eine Dialog- und Diskussionsveranstaltung mit dem Thema "Nicaragua heute - zwischen politischer Gewalt und Dialog". Organisatoren: Nicaragua Komitee Frankfurt in Zusammenarbeit mit medico international.
http://www.frankfurter-info.org/termine/nicaragua-hoy-zwischen-politischer-gewalt-und-dialog
https://www.medico.de/termin/2018-07-06/1930/nicaragua-hoy-zwischen-politischer-gewalt-und-dialog-247/

 

01. Juli 2018

 

Opfer und kein Ende

 

 

Es nimmt keine Ende und wieder kam es zu gewalttätigen Zusammenstößen mit einem Toten und Verletzten in Managua am Wochenende. Andere Medien berichten von zwei Todesopfern bei den Demonstrationen gegen die Regierung.

Ein Toter und 11 Verletzte bei Protesten gegen die Regierung
https://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-ein-toter-und-11-verletzte-bei-protesten-gegen.1939.de.html?drn:news_id=898733

Erneut Tote und Verletzte bei Demonstrationen in Nicaragua
https://www.nzz.ch/international/ein-toter-und-11-verletzte-bei-demonstrationen-in-nicaragua-ld.1399666

Erneut Tote und Verletzte bei Demonstrationen in Nicaragua
https://www.24matins.de/traf/pol/erneut-tote-und-verletzte-bei-demonstrationen-in-nicaragua-105874?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed
https://www.gipanic.de/aktuelles/nachrichten-aus-nicaragua/

Menschenrechtsverletzungen in Nicaragua: USA widerrufen Visum
http://latina-press.com/news/251418-menschenrechtsverletzungen-in-nicaragua-usa-widerrufen-visum/

Das Bezirksamt Berlin Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlicht auf seiner Homepage einen Bericht zu der Situation in Nicaragua und verteilt einen Link zu einer Stellungnahme des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg – San Rafael del Sur e.V.
https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/entwicklungspolitik-und-nachhaltigkeit/artikel.714361.php
 

http://staepa-berlin.de/

 

Amnesty International veröffentlichte bereits am 22.Juni einen Bericht zu Nicaragua: Government’s shameful denial of human rights violations is part of its strategy of repression

https://www.amnesty.org/en/latest/news/2018/06/nicaragua-governments-shameful-denial-of-human-rights-violations

 

Vor einer Woche verteilten wir an die Gießener Zeitungen einen Artikel zur Situation in Nicaragua und der Lage in der Partnerstadt. Um allen die Möglichkeit zu geben den Artikel zu lesen veröffentlichen wir ihn hier als Pdf-Datei.

 

27. Juni 2018

 

Zahl der Opfer steigt weiter und die Hoffnung auf

 

Frieden sinkt

 

Die Anzahl der Opfer steigt ständig weiter und die Hoffnung auf Frieden sinkt. Auf die Versuche eines Dialogs zwischen Regierung und Oppositionsgruppen mit konstruktiven Schritten folgen im Land wieder Gewalt und Mord. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH) meldet inzwischen 285 Tote.

 

Die Darstellungen der Begebenheiten in Nicaragua sind sehr abhängig davon, welche Quellen man nutzt. Die Verantwortung für alles Unrecht wird in der Regel dem politischen Gegner zugeschrieben.

 

Am letzten Sonntag kamen endlich Vertreter einer Delegation der CIDH in Managua an, um die Grundlage für weitere Untersuchungen und die Arbeit einer Expertengruppe vor Ort zu schaffen. Das war bisher immer ein Streitpunkt bei den Dialogen.

Selbst die Gießener Tageszeitungen berichten heute über die Opfer in Nicaragua. Unser Artikel über die Situation im Land und der Lage in der Partnerstadt wurde bisher nicht veröffentlicht.

285 Tote bei Zusammenstößen in Nicaragua
http://www.giessener-anzeiger.de/politik/ausland/285-tote-bei-zusammenstoessen-in-nicaragua_18880963.htm

285 Tote bei Zusammenstößen in Nicaragua
https://www.giessener-allgemeine.de/ueberregional/infoline-rs/schlaglichter/Schlaglichter-285-Tote-bei-Zusammenstoessen-in-Nicaragua;art1462,451130

Dialog und internationale Beobachter, trotzdem erneut Tote bei Räumung von Barrikaden. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission übt scharfe Kritik an Regierung Ortega
https://amerika21.de/2018/06/205239/nicaragua-gewalt-dialog

 

Bereits 285 Tote nach Protesten in Nicaragua

https://derstandard.at/2000082333544/Menschenrechtler-zaehlen-285-Tote-bei-Zusammenstoessen-in-Nicaragua?ref=rss

 

 

 

26. Juni 2018

 

Friedliches Fest in San Juan del Sur

 

Zur Feier des Namenspatrons Johannes der Täufer feierte San Juan del Sur schon am 11.Juni ein Fest. Neben Vertretern der Kirche war das Rathaus und viele Bürger beteiligt.

In der aktuellen Situation mit Toten und Verletzten war das keine Selbstverständlichkeit in Nicaragua.

 

Quelle: Facebook Alcaldia San Juan del Sur

Auf der Facebook Seite der Alcaldia sind mehrere Fotos und ein Video für diesen Tag eingestellt.

 

Durch einen Klick auf das Bild oder hier gelangt man auf die Seite.

Quelle: Facebook von Kathleen Brugger

 

 

Eine weitere Dokumentation hat Kathleen Brugger auf ihrer Facebook Seite eingestellt. Hier sieht man noch ein paar schöne Bilder der Menschen und der Stadt.

 

Durch einen Klick auf das Bild oder hier gelangt man auf die Seite.

 

 

 

 

 

 

 

24. Juni 2018

 

Wieder Tote nach gewalttätigen

 

Auseinandersetzungen

 

Bei neuen Angriffen von Sicherheitskräften und regierungstreuen Schlägern  sind am Samstag nach Angaben des nicaraguanische Zentrum für Menschenrechte (Cenidh) mindestens acht Menschen getötet worden.

 

Wieder Tote in Nicaragua  Neuwahlen vorgeschlagen

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1092220.wieder-tote-in-nicaragua.html

 

Mindestens acht Tote bei Angriffen von Sicherheitskräften in Nicaragua

https://www.24matins.de/traf/pol/mindestens-acht-tote-bei-angriffen-von-sicherheitskraeften-in-nicaragua-103594?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

In Nicaragua sind durch neue Gewalt mindestens acht Menschen getötet worden - darunter ein Kleinkind.

http://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-mindestens-acht-tote-bei-angriffen-von.1939.de.html?drn:news_id=896369

 

Fünf Tote bei Angriffen von Sicherheitskräften in Nicaragua

https://www.nzz.ch/international/fuenf-tote-bei-angriffen-von-sicherheitskraeften-in-nicaragua-ld.1397537

 

Schweiz stoppt Hilfe für Nicaragua
Staatspräsident Ortega lässt Proteste niederknüppeln. Das Volk wehrt sich erbittert. Berns Antwort auf das Chaos: Das Deza setzt Zahlungen für Entwicklungshilfe aus.

https://www.blick.ch/news/ausland/wegen-gewalt-gegen-das-volk-schweiz-stoppt-hilfe-fuer-nicaragua-id8534886.html

 

Nicaragua verteidigt den Frieden und Kuba unterstützt es (Stand 30.April.2018)

http://de.granma.cu/mundo/2018-04-30/nicaragua-verteidigt-den-frieden-und-kuba-unterstutzt-es

 

23. Juni 2018

 

Die Zahl der Opfer steigt beständig

 

Die Zahl der Todesopfer bei den Auseinandersetzungen hat sich weiter erhöht. Inzwischen wird von 212 Toten berichtet. Die Lage kommt nicht zur Ruhe. In Washington gab es eine Sondersitzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zur aktuellen Situation in Nicaragua. Hier wurden vorgezogene Neuwahlen angeregt, die innerhalb von 14 Monaten stattfinden sollen. Die Präsidentschaftswahl in Nicaragua ist regulär für das Jahr 2021 geplant.

Amerikanische Staaten schlagen Neuwahl in Nicaragua vor
https://www.nzz.ch/international/amerikanische-staaten-schlagen-neuwahl-in-nicaragua-vor-ld.1397421

OAS schlägt Neuwahl vor
http://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-oas-schlaegt-neuwahl-vor.1939.de.html?drn:news_id=896028

Nicaragua: Opposition fordert Teilnahme internationaler Organisationen am Dialog
https://amerika21.de/2018/06/204733/nicaragua-dialog-internationale-organi

Katholische Kirche in Nicaragua bekundet Solidarität mit Regierungsgegnern
https://www.24matins.de/topnews/pol/katholische-kirche-in-nicaragua-bekundet-solidaritaet-mit-regierungsgegnern-102961?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Nicaragua: Proteste gegen das Regime fordern mindestens 212 Todesopfer
http://latina-press.com/news/251237-nicaragua-proteste-gegen-das-regime-fordern-mindestens-212-todesopfer/

Freigelassene Oppositionelle in Nicaragua beklagen Misshandlungen im Gefängnis
https://www.24matins.de/traf/pol/freigelassene-oppositionelle-in-nicaragua-beklagen-misshandlungen-im-gefaengnis-103277?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

20. Juni 2018

Die Proteste gehen weiter

 

Die Opposition wirft Ortega mangelnden Willen vor.

In Nicaragua ist der Dialog zwischen Opposition und Regierung erneut gescheitert.

http://www.taz.de/Nicaragua-in-politischer-Krise/!5511672/

 

Die anhaltenden Proteste gegen das nicaraguanische Regime haben in den letzten zwei Monaten mehr als 180 Menschen das Leben gekostet. Mindestens sechs Personen wurden am Dienstag (19.) getötet und über 30 verletzt, als Regierungstruppen eine Operation starteten, um die Kontrolle über die Stadt Masaya zurückzugewinnen.

http://latina-press.com/news/251173-proteste-gegen-das-regime-mehr-als-180-tote-in-nicaragua/

 

Drei Tote bei Kämpfen um Rebellenhochburg in Nicaragua

https://www.24matins.de/traf/pol/drei-tote-bei-kaempfen-um-rebellenhochburg-in-nicaragua-102276?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

 

19. Juni 2018

 

Die Verhandlungen sind ausgesetzt

 

 

Die Verhandlungen sind wieder ausgesetzt und damit schwindet die Hoffnung auf eine baldige friedliche Lösung im Land.

Nicaragua: Dialog sucht Ausweg aus Gewalt
https://amerika21.de/2018/06/204266/dialog-nicaragua

Der neuer Vermittlungsversuch der Kirche in Nicaragua ist gescheitert. Die Bischöfe und Vertreter der Opposition brachen die Gespräche am Montag ab, weil Staatschef Daniel Ortega eine wichtige Zusage nicht eingehalten hat: Internationale Organisationen, die sich an einer Untersuchung zum gewaltsamen Tod von Demonstranten bei den Massenprotesten beteiligen sollen, seien bisher nicht offiziell dazu eingeladen worden.
https://www.24matins.de/topnews/pol/neuer-vermittlungsversuch-der-kirche-in-nicaragua-gescheitert-101901?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

 

Friedensgespräche erneut gescheitert. Die politische Krise in Nicaragua hält an

http://www.dw.com/de/friedensgespäche-erneut-gescheitert/a-44288141?maca=de-rss-de-top-1016-rdf


Vermittlungsversuch in Staatskrise ausgesetzt
http://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-vermittlungsversuch-in-staatskrise-ausgesetzt.1939.de.html?drn:news_id=894511

Nicaragua – Zwischen substanzarmem Sandinismus und Regime Change
Hintergründe und Merkmale der jüngsten Proteste in Nicaragua werden auf Seiten progressiver Autorinnen und Autoren unterschiedlich interpretiert
https://amerika21.de/analyse/203671/nicaragua-substanzarmer-sandinismus


 

 

17. Juni 2018

 

Gewalt trotz Verhandlungen

 

Trotz eines vereinbarten Gewaltverzichtes kam es zu neuen Opfern in Nicaragua. Das Land kommt nicht zur Ruhe.

Einigung auf Gewaltverzicht
http://www.tagesschau.de/ausland/nicaragua-145.html

Regierung und Bürgerrechtler einigen sich auf Gewaltverzicht
Nicaraguas Bürgerrechtler und die Regierung haben sich nach monatelangen Protesten geeinigt. Präsident Daniel Ortega bleibt vorerst im Amt.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-06/nicaragua-regierung-buergerrechtler-gewalt-proteste-ende

Regierung und Demonstranten vereinbaren Waffenruhe
http://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-regierung-und-demonstranten-vereinbaren-waffenruhe.1939.de.html?drn:news_id=893646

Wahrheitskommission soll Todesfälle bei Protesten in Nicaragua untersuchen
https://news.feed-reader.net/864-nicaragua.html

"Herr Präsident, Sie töten unsere Studenten wie Hunde"
In Nicaragua liefern sich Demonstranten und Regimetreue blutige Schlachten – und kaum jemand bekommt es mit. Bianca Jagger will das ändern.
Unterwegs mit einer Frau, die sich gegen das Unrecht einsetzt, mit der Strahlkraft ihres Namens.
http://www.spiegel.de/plus/nicaragua-herr-praesident-sie-toeten-unsere-studenten-wie-hunde-a-00000000-0002-0001-0000-000157896445#/%23ref=rss

Wieder Zusammenstöße in Nicaragua
http://www.dw.com/de/wieder-zusammenstöße-in-nicaragua/a-44259765?maca=de-rss-de-region-amerika-4768-rdf

Acht Tote in Nicaragua trotz Einigung auf Gewaltverzicht
Nicaragua kommt seit Monaten nicht zur Ruhe. Daran hat auch die Einigung auf einen Waffenstillstand nichts ändern können. Sechs Personen starben am
Wochenende durch Brandstiftung, zwei weitere durch Waffengewalt.
https://www.nzz.ch/international/acht-tote-in-nicaragua-trotz-einigung-auf-gewaltverzicht-ld.1395505

Neue Gewalt trotz versöhnlicher Töne
http://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-neue-gewalt-trotz-versoehnlicher-toene.1939.de.html?drn:news_id=893842

Mehrere Tote bei Unruhen in Nicaragua
Die Einigung auf einen Gewaltverzicht hat nicht lange gehalten. In Nicaragua sind bei Protesten gegen die Regierung mindestens acht weitere Menschen gestorben.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-06/nicaragua-friedensgespraeche-unruhen-tote

 

 

16. Juni 2018

 

Endlich wieder Gespräche

 

mehrfach hatten die UN und die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) Ortega aufgerufen, für ein sofortiges Ende der Gewalt zu sorgen.
Sie prangerten zahlreiche Menschenrechtsverletzungen an, die umgehend aufgeklärt werden müssten. Nach langem Zögern hat Daniel Ortega bei den Friedensverhandlungen erste Zugeständnisse gemacht, unabhängige Beobachter sollen ins Land kommen können.

Nicaragua: "Was hier auf dem Spiel steht, ist eine Revolution"
Carlos Fonseca Terán von der Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront (FSLN) über die aktuelle Krise und Umsturzpläne in Nicaragua
https://amerika21.de/blog/2018/06/203699/nicaragua-revolution-gefahr

Gespräche über Staatskrise offenbar erfolgreich
http://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-gespraeche-ueber-staatskrise-offenbar-erfolgreich.1939.de.html?drn:news_id=893521

Bischof fordert Rücktritt von Daniel Ortega
http://latina-press.com/news/251105-nicaragua-bischof-fordert-ruecktritt-von-daniel-ortega/

Internationale Untersuchung nach Massenprotesten in Nicaragua
http://www.dw.com/de/internationale-untersuchung-nach-massenprotesten-in-nicaragua/a-44250171?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

 

15. Juni 2018

 

Wieder Tote bei gewalttätigen

 

Auseinandersetzungen

 

Inzwischen liegen Informationen zum Generalstreik in Nicaragua vor. Der 24-Stunden-Streik hat einen Großteil des Landes zum Stillstand gebracht. Die Anti-Regierungs-Aktivisten fordern weiter den Rücktritt von Präsident Daniel Ortega, ungeachtet der Gesprächsankündigung für den heutigen Freitag .
In der Hauptstadt Managua waren die Straßen verlassen und Geschäfte geschlossen, aber in anderen Städten des zentralamerikanischen Landes sind wieder gewaltsame Proteste ausgebrochen.

Mehrere Medien berichten über Tote und Verletzte, sowie den Einsatz von Pestiziden gegen Demonstranten.

Wieder tödliche Zusammenstöße in Nicaragua
http://www.dw.com/de/wieder-tödliche-zusammenstöße-in-nicaragua/a-44233530?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

Wieder Tote kurz vor neuen Friedensgesprächen
http://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-wieder-tote-kurz-vor-neuen-friedensgespraechen.1939.de.html?drn:news_id=893129

Menschenrechtler untersuchen möglichen Gift-Einsatz in Nicaragua
https://www.nzz.ch/international/menschenrechtler-untersuchen-moeglichen-gift-einsatz-in-nicaragua-ld.1395028

Aktivisten melden neue Todesopfer bei Zusammenstößen in Nicaragua
https://www.24matins.de/traf/pol/aktivisten-melden-neue-todesopfer-bei-zusammenstoessen-in-nicaragua-100648?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Generalstreik und weitere Tote in Nicaragua
http://latina-press.com/news/251093-generalstreik-und-weitere-tote-in-nicaragua/

 

14. Juni 2018

 

Generalstreik trotz neuen Verhandlungen

 

Es hat den Anschein, dass es neue Verhandlungen zur Befriedung des Landes geben wird. Zunächst steht ein Generalstreik an.

Generalstreik in Nicaragua aus “Solidarität mit Opfern” der Massenproteste
https://www.24matins.de/traf/pol/generalstreik-in-nicaragua-aus-solidaritaet-mit-opfern-der-massenproteste-100463?utm_source=news-reader&utm_campaign=feed

Zu den Auswirkungen des Streiks und wie weit er befolgt wurde sind noch keine Nachrichten zu finden.

Tote bei Massenprotesten: Generalstreik in Nicaragua
http://orf.at/stories/2442808/

Nicaraguas Konfliktparteien wollen reden
http://www.dw.com/de/nicaraguas-konfliktparteien-wollen-reden/a-44213940?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

Konfliktparteien vereinbaren Friedensdialog:
Präsident Ortega habe zugestimmt, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, teilte die Bischofskonferenz des lateinamerikanischen Landes mit. Bei dem Gespräch
solle es um den Wunsch des Volkes nach Demokratie und Frieden gehen. Die Gegner Ortegas haben für heute zu einem Generalstreik aufgerufen.
http://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-konfliktparteien-vereinbaren-friedensdialog.1939.de.html?drn:news_id=892828

 

 

13. Juni 2018

 

Nicaragua kommt nicht zur Ruhe

 

Wieder gab es Tote bei Demonstrationen in Nicaragua. Mindestens vier Menschen starben seit diesem Montag (11.6) und damit insgesamt 148 seit Beginn
der Proteste gegen die Regierung vor 56 Tagen, so die Zahlen des Nicaraguan Center for Human Right/Cenidh.

Die Versorgungslage der Bevölkerung spitzt sich immer weiter zu. Die Krise hat laut der NGO „Consultores para el Desarrollo Empresarial“ (Copade)
wirtschaftliche Verluste von schätzungsweise 800 Millionen US-Dollar verursacht.

Aufstand gegen Ortega: Regime offenbar zu Neuwahlen bereit
http://latina-press.com/news/251026-aufstand-gegen-ortega-regime-offenbar-zu-neuwahlen-bereit/

Mindestens fünf Tote bei Demonstrationen
https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-06/nicaragua-demonstrationen-tote-proteste-daniel-ortega

Mindestens fünf Personen sterben bei Demonstrationen in Nicaragua
https://www.nzz.ch/international/mindestens-fuenf-personen-sterben-bei-demonstrationen-in-nicaragua-ld.1394200

Nicaragua: Ataques en Carazo, Jinotega, Siuna y Managua dejan muertos
https://www.elnuevodiario.com.ni/nacionales/466947-nicaragua-crisis-ataques-muertos/



11. Juni 2018

 

In San Juan del Sur herrscht noch Ruhe

 

Auf unsere Nachfragen zur Situation in San Juan del Sur haben wir heute eine erste Antwort von Edgard Antonio Henriquez bekommen. Er arbeitet unter anderem im Projekt des weiterführenden Schulunterrichtes in La Tortuga und Bernardino Diaz Ochoa.  Er bestätigt, das die Lage weiterhin ruhig ist. Es kam zu  Protestmärsche aber keine Toten. Er berichtet, dass schon einige touristische Geschäfte geschlossen wurden und das es in Hotels zu Entlassungen kam.


"Wir fahren weiterhin aufs Land um unserer Mission, soweit wir können, gerecht zu werden." berichtet Edgard weiter, "Aktuell haben wir Probleme mit Treibstoff für die Fahrzeug um die Reisen in die Gemeinden zu unternehmen, aber wir suchen auf die eine oder andere Art nach Möglichkeiten, damit die Schüler nicht ohne Unterricht bleiben."

 

 

Hier noch einige Medienlinks:
Deutsche Lehrerin in Nicaragua "Die Unsicherheit macht mich fertig"
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/nicaragua-deutsche-lehrerin-verlaesst-ihre-schule-wegen-protesten-a-1211854.html#ref=rss

Aufstand der Jungen
http://www.sueddeutsche.de/politik/nicaragua-aufstand-der-jungen-1.4009914

OAS für "Weg des Dialogs und des Friedens" in Nicaragua
https://amerika21.de/2018/06/203323/oas-fuer-dialog-frieden-nicaragua

 

05. Juni 2018

 

Reisewarnungen für Nicaragua besteht

 

weiterhin.

 

Das Land kommt nicht zur Ruhe. Inzwischen sind viele Überlandstraßen blockiert und es herrscht ein faktischer Ausnahmezustand, zumindest in Managua.

Das Benzin wird in einigen Regionen knapp oder es gibt schon keines mehr. Die Geschäfte in Managua schließen bereits um 18.00 Uhr, bisher waren sie bis  22.00 Uhr geöffnet.
 
Viele Menschen haben sich Notreserven zugelegt und nach Möglichkeit werden vermehrt Solarsysteme installiert um sich unabhängiger zu machen. Ein Teil der landwirtschaftlichen Produktion kann wegen der Straßenblockaden nicht an die Verarbeitungsbetriebe geliefert werden.

 

Neuste Zahlen der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (Comisión Interamericana de Derechos Humanos CIDH) sprechen von 127 Tote und mehr als 1000 Verletzten.

 

Von San Juan del Sur gibt es noch keine allzu beunruhigende Meldungen, aber es ist nicht damit zu rechnen, dass dort der Alltag langfristig von den Unruhen verschont bleiben wird.

Weitere Nachrichten aus Zeitungen und Videobeiträge findet ihr hier:
https://www.elnuevodiario.com.ni/nacionales/466457-granda-violencia-saqueos-incendios/

Frauenaktivistin María Teresa Castilblanco fordert Neuwahlen in Nicaragua
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1090362.proteste-in-nicaragua-die-regierung-handelt-verfassungswidrig.html

Erneut Tote bei gewalttätigen Auseinandersetzungen
http://www.deutschlandfunk.de/nicaragua-erneut-tote-bei-gewalttaetigen.1939.de.html?drn:news_id=889659


 

Papst schaltet sich in Regierungskrise von Nicaragua ein
https://www.nzz.ch/international/papst-schaltet-sich-in-regierungskrise-von-nicaragua-ein-ld.1391305

Am Rande des Bürgerkriegs
http://www.sueddeutsche.de/politik/nicaragua-am-rande-des-buergerkriegs-1.4000519

Viele Tote bei erneuten Zusammenstößen in Nicaragua, Dialog wieder ausgesetzt
https://amerika21.de/2018/06/202735/tote-demontrationen-nicaragua-dialog

Ein Land gegen seinen Präsidenten
http://www.tagesschau.de/ausland/nicaragua-proteste-103.html

Nicaragua: Wenn die Lügen gewinnen und zur 'akzeptierten' Realität werden
https://amerika21.de/blog/2018/06/202777/nicaragua-luegen-gewinnen


 

03.Juni.2018

 

 

Offener Brief an die Mitglieder und Freunde der

 

Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur

 

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Städtepartnerschaft,

 

die Wahrheit stirbt zuerst. Die Nachrichtensituation ist genauso unübersichtlich wie die tatsächliche Lage in Nicaragua. Für uns ist es sehr schwierig ein objektives Bild von den Zuständen zu bekommen. Die allermeisten Informationen sind tendenziös und geben die jeweilige Meinungslage wieder. Die Fakten, wie Tote bei Demonstrationen sind für uns schwer zu ertragen und nicht nachvollziehbar.

 

Bei unserer Delegationsreise im Januar erlebten wir ein friedvolles, lebensfrohes Land und spürten keine Unzufriedenheit bei den Menschen. Trotz Armut war die Würde der Personen immer gegenwärtig.

 

Die Situation war über viele Jahre Schritt für Schritt aufgeladen. Da gibt es einen Präsidenten, der mit unheilvollen Pakten mit der Katholischen Kirche das rigideste Abteibungsgesetz der Welt beschloß und mit ehemaligen Gegnern eine Verfassungsänderung durchsetzte, die ihm eine Wiederwahl erlaubte und damit das Fundament für eine Familiendynastie legte.

 

Die sozialen Errungenschaften und Leistungen der letzten Jahre waren ermöglicht durch finanzielle Hilfe von Ländern, die nun selbst in wirtschaftliches und politisches Straucheln geraten sind und so als Förderer wegbrechen. Dazu kommt der geplante Bau eines Interozeanischen Kanals, für den demokratische Rechte aufgegeben und Betroffene dem Gutdünken eines Investors ausgeliefert werden.

 

Die Fronten in der aktuellen Situation sind verhärtet und die Gefahr eines Bürgerkrieges, zumindest weiterer gewalttätiger Auseinandersetzungen besteht. Nicht alle Beteiligten sind verhandlungsbereit und die tatsächlichen Ziele des Konfliktes sind weitgehend offen. Es wird zwar die Absetzung des Präsidenten und der Vizepräsidentin gefordert, aber eine klare Vorstellung über das Danach ist nicht definiert.

 

Eine gewaltfreie Lösung muss es geben. Das Ergebnis soll auf dem Verhandlungsweg im Inneren, eventuell durch Druck aus dem Ausland begleitet, erreicht werden. Gewaltfreiheit ist der einzige gangbare Weg. Vielleicht kann die Vermittlung durch bekannte Persönlichkeiten
helfen.

 

Wir versuchen weiterhin mit unseren Projekten die Lebensumstände der Menschen zu verbessern und ziehen dabei die Möglichkeit den Demokratisierungsprozess zu stärken in Betracht.

 

Aus San Juan del Sur gibt es noch keine schlimmen Nachrichten und alle Demonstrationen und Kundgebungen verliefen bisher friedlich.

 

Vorstand von gipanic

 

 

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Hilfe von außen

 

Viele Medien berichten über die Situation und der frühere Vizepräsident Nicaraguas, Sergio Ramírez gab mehreren Zeitungen Interviews.
http://www.taz.de/Sergio-Ramirez-ueber-die-Krise-Nicaraguas/!5505666/

http://www.sueddeutsche.de/politik/sergio-ramrez-ueber-nicaragua-die-leute-haben-jetzt-keine-angst-mehr-1.3979612?reduced=true

Weiter gab es in der tageszeitung aus Berlin einen ausführlichen Bericht zu den Auseinandersetzungen in Managua und Masaya
 
Die Kinder fressen die Revolution

María Berríos kämpfte einst für die Sandinisten. Das ist lange her. Heute heuern die Machthaber Schlägerbanden an, um Proteste blutig zu ersticken.
http://www.taz.de/Opposition-in-Nicaragua/!5505804/

Staatskrise in Nicaragua spitzt sich zu
Seit Wochen fordern Demonstranten den Rücktritt des umstrittenen nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega sowie seiner Ehefrau und Stellvertreterin Rosario Murillo.
http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-staatskrise-in-nicaragua-spitzt-sich-zu-1.3998075

Trotz anhaltender Gewalt wird Dialog in Nicaragua wieder aufgenommen
Vergangene Woche unterbrochene Gespräche sollen weitergeführt werden. Beide Seiten verpflichten sich zu Gewaltverzicht. Regierung lässt Gefangene frei
https://amerika21.de/2018/05/202476/dialog-gewalt-nicaragua

 

Im  Europaparlament haben die Sozialdemokraten einen Resolutionsentwurf zur Verabschiedung vorbereitet:
Der verabschiedete Text der Entschließung der sozialdemokratischen Abgeordneten zu Nicaragua ist online einsehbar:

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&reference=P8-TA-2018-0238&language=DE&ring=B8-2018-0248

 

Nicaragua zwischen Hammer und Amboss
Die Gründe für die aktuelle Eskalation der Gewalt sind nicht nur in den USA zu suchen

https://www.rosalux.de/news/id/38903/nicaragua-zwischen-hammer-und-amboss/

 

 

15.Mai 2018

 

Reisewarnungen für Nicaragua

 

Das Auswärtigeamt warnt seit dem 13.Mai vor unnötigen Reisen nach Nicaragua. Heute wurde eine Mail von nicaraguanischen Reiseveranstaltern verteilt, die ebenfalls vor einer Reise nach Nicaragua warnen und ihre Touren absagen.

 

Die gewalttätigen Unruhen und Proteste halten an. Für Mittwoch 16.Mai ist eine Gesprächsrunde für einen friedlichen Dialog angesetzt.

 

Das Militär hat sich inzwischen von Einsätzen gegen Demonstranten distanziert und will sich nicht für eine interne Auseinandersetzung benutzen lassen.

 

Hier finden sie einen Artikel der Deutschen Welle.

Zum gleichen Thema findet sich ein Betrag vom Deutschlandfunk vom 13.05.

 

 

07. Mai 2018

 

Proteste, Demonstrationen und gewalttätige - Unruhen mit vielen Toten erschüttern Nicaragua

 

Auslöser ist die Ankündigung einer Reform des Sozialversicherungssystems durch die Regierung, welche durch den IWF im Januar gefordert wurde.


Nach den von der nicaraguanischen Regierung beschlossenen Reformen war die Erhöhung der Arbeitnehmerbeiträge von 6,25 Prozent auf 7 Prozent (um 0,75 Prozent), der Arbeitgeber von 19 Prozent auf 22,5 Prozent (um 3,5 Prozent) und der Rentner von 0 auf 5 Prozent, was das umstrittenste Thema war und im Gegenzug sollten für sie die Krankenversicherung und andere Leistungen erhöht werden. Das ist notwendig um das nicaraguanische Institut für Sozialversicherungen (INSS) vor der Insolvenz zu retten.


Hintergrund ist eine schwere Budgetkrise Nicaraguas, die auch auf andere Teile des Staates, etwa den Auswärtigen Dienst, heftige Auswirkungen hat

 

Neben Managua fanden unter anderem in den Städten Masya, Granada sowie Chinandega Proteste statt.

https://www.laprensa.com.ni/2018/04/21/politica/2407614-enfrentamientos-entre-antimotines-y-ciudadanos-dejan-al-menos-siete-muertos-en-nicaragua

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-04/nicaragua-proteste-daniel-ortega-tote

https://www.nzz.ch/international/schwere-ausschreitungen-bei-protesten-in-nicaragua-ld.1379517

https://www.stern.de/video-proteste-in-nicaragua-muenden-in-gewalt-7950570.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

 

Links zu weiteren Medienberichten:

25 Tote, Gummigeschosse und Tränengas
http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-in-nicaragua-tote-gummigeschosse-und-traenengas-1.3955252

Massive Proteste gegen Nicaraguas Regime: Von nicht erforderlichen Reisen wird abgeraten
http://latina-press.com/news/248864-massive-proteste-gegen-nicaraguas-regime-von-nicht-erforderlichen-reisen-wird-abgeraten/

Massive Proteste gegen Nicaraguas Regime – Unternehmer gehen auf Distanz zu Präsident Ortega
https://www.nzz.ch/international/massive-proteste-gegen-nicaraguas-regime-unternehmer-gehen-auf-distanz-ld.1379663

Blutige Proteste in Nicaragua Revolte gegen das Machthaber-Ehepaar
http://www.spiegel.de/politik/ausland/nicaragua-aufstand-gegen-das-maechtige-praesidentenpaar-a-1204184.html#ref=rss

Ortegas Auftritt heizt die Proteste weiter an
http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-04/nicaragua-daniel-ortega-proteste-tote

Proteste um Sozialabgaben: Nicaragua zwischen Gewalt und Dialog
https://amerika21.de/2018/04/199539/proteste-nicaragua-sozialversicherung

Nicaragua wird zum Unruheherd
http://www.dw.com/de/nicaragua-wird-zum-unruheherd/a-43483781?maca=de-rss-de-top-1016-rdf
.

05. Mai 2018

 

Untersuchungskommission zu Massenprotesten eingesetzt

 

In Nicaragua hat das Parlament eine Kommission eingesetzt, um das gewaltsame Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten zu untersuchen.

 

 
Nach heftigen Auseinandersetzungen suchen Regierungsanhänger und Präsident Ortega den Dialog. Auch katholische Kirche für friedliche Lösung

https://amerika21.de/2018/05/200452/demo-frieden-nicaragua

 

FSLN: Zu den aktuellen Ereignissen in Nicaragua

https://amerika21.de/dokument/199923/fsln-ereignissen-nicaragua

 

Offener Brief an den Präsidenten der Republik Nicaragua José Daniel Ortega Saavedra

Das Informationsbüro Nicaragua in Wuppertal und das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit in München wenden sich an Nicaraguas Präsident Ortega

https://amerika21.de/dokument/199986/offener-brief-ortega-nicaragua

 

 

26.Juni 2017

 

US-Sanktionen und Proteste in Nicaragua

 

Die im Juni 2017 angekündigten Kürzungen seitens der US Regierung nehmen immer weiter Gestalt an und eine große österreichische Städtepartnerschaft in Nicaragua steht vor dem Ende der offiziellen Beziehungen.

US-Sanktionen und Proteste in Nicaragua - Der Ausschuss für auswärtige Beziehungen des US-Senats hat die Zusammenziehung der beiden Nicaragua
betreffenden Gesetze 'für Menschenrechte und Korruptionsbekämpfung in Nicaragua 2018' (S.3233), und 'für die Einhaltung von Vorgaben bei Investitionen'
(NicaAct) beschlossen und plant damit weiter Druck auf die Kreditvergabe an die nicaraguanische Regierung auszuüben.
https://amerika21.de/2018/09/213946/us-sanktionen-proteste-nicaragua

Vorzeige-Partnerschaft vor dem Aus?  - Stadtpolitiker kritisieren die eigene Partnerschaft Salzburgs mit Leon in Nicaragua.
https://salzburg.orf.at/news/stories/2938692/
 

A time of uncertainty, a time of hope - Eine Zeit der Unsicherheit, eine Zeit der Hoffnung
Ein Rückblich und eine Analyse der Situation in Nicaragua in Englisch. aus dem Monats-magazin envio
http://www.envio.org.ni/articulo/5532

 

 

Donald Trump plant die Hilfe für Nicaragua um 98% zu reduzieren

 

 

Wenn der Kongress den von Donald Trump vorgelegten Haushaltsplan billigt, dann wird sich die Hilfe für Nicaragua um 98% verringern. Laut offiziellen Daten hatte Nicaragua im Finanzjahr 2016-2017 10 Millionen Dollar zur Ausführung von Programmen zur Stärkung der Rechtstaatlichkeit und zur Ausführung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und erzieherischer Entwicklungsprojekte erhalten.

Im Finanzjahr 2017-2018 sind dafür nur noch 200.000 Dollar vorgesehen.

 

Quelle: La Prensa 24.Mai.2017

 

Die Direktorin des Centro de Información y Servicios de Asesoría en Salud (Cisas), Ana Quirós, erklärte: “Noch ist nicht klar, welche Fonds gekürzt werden, ob es die trifft, die für die Regierung gedacht sind, oder für alle im Land. Wenn es letzteres ist, dann wird die Situation dramatisch, da durch die Verringerung der internationalen Hilfe, die Organisationen der Zivilgesellschaft ohnehin schon sehr gelitten haben.“

 

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