Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur und Region in Nicaragua e.V.
Achstattring 30
35396 Gießen
40 Jahre Städtepartnerschaft Gießen mit
San Juan del Sur 1986 - 2026
41 Jahre Verein zur Förderung der
Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur
und Region in Nicaragua 1985 - 2026
1985 gründeten wir den Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur und Region in Nicaragua.
Anwesend waren 25 Personen, davon sind noch fünf Mitglied.
Wolfgang Horstmann und Martin Zieher sind heute aktiv im Vorstand tätig.
Wir danken ALLEN die dem Verein die Treue halten und uns weiter unterstützen!
HINWEIS: An dieser Stelle wird unser nächstes Treffen
in der ESG angekündigt.
Am Montag 02.Februar um 20 Uhr treffen wir uns im
Saal der Evangelische Studierenden Gemeinde |
Henselstraße 7 | 35390 Gießen
La Gritería, Feier zu Ehren der unbefleckten
Empfängnis Marias 2025
La Gritería ist ein großes religiöses und volkstümliches Fest in Nicaragua. Pilger ziehen zur Kirche Marias, Volksfeste mit Feuerwerk werden auf der Straße gefeiert. In San Juan del Sur organisierte in den vergangenen Jahren Edgard Henriquez Maliaños einen Teil der lokalen Feierlichkeiten. Nach seinem Tod übernahm seine Tochter Yensi diese Aufgabe.
Hierzu leiteten wir einen Projektantrag über 700 US$ an das Bistum Mainz weiter. Das Bistum unterstützte in 2025 die Feierlichkeiten zum zweiten Mal.
Unsere Projektpartnerin und wir danken dem Bistum Mainz für die finanzielle Unterstützung. Von dem Geld wurden Lebensmittel, Getränke und ein Altar für die Feierlichkeiten organisiert.
12. September 2025
Edgard Antonio Henriquez Maliaños, unser treuer Partner für das Schulprojekt in der Region San Juan del Sur, ist gestern gestorben.
Wir verlieren mit Ihm einen langjährigen Freund. Edgard hat als Lehrer und Direktor die Bildung in den Mittelpunkt gestellt. In seiner Freizeit hat er Projekte in der ländlichen Region
organisiert, um für viele Schüler*innen einen Weg in eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
20.August 2025
Rückblick
Wir waren dabei
Zum 18. Mal hatte der Gießener Ausländerbeirat den Tag der Kulturen organisiert und veranstaltet. Inzwischen ist der Tag ein fester Bestandteil des Stadtfestes.
In seiner Eröffnungsrede erklärte Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher, dass inzwischen Menschen aus fast 160 Nationen in Gießen leben und er würdigte deren Verdienste für die Stadt. Bei Konflikten und Spannungen sei entscheidend, Wege und gemeinsame Lösungen zu finden. Er bedankte sich bei allen die Brücken bauen, wo andere Grenzen ziehen.
Neben unserem gemeinsamen Informationsstand mit dem Weltladen Gießen und der Fairtradesteuerungsgruppe der Stadt Gießen hatten wir einen Auftritt zum Bühnenprogramm beigesteuert: Isabel und Francisco sangen Lieder aus Lateinamerika.
Zu den Informationen über die Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur in Nicaragua gab es fairen Justus-Kaffee und Kekse. Wegen des heißen Wetters war ebenfalls geeister Latte im Angebot.
Den größten Zulauf hatte unser SDG Glücksrad (die 17 Ziele für nach-haltige Entwicklung englisch Sustainable Development Goals). Bei Teilnahme gab es faire Preise aus dem Weltladen zur Auswahl. Für das Glücksrad war unser Standort einerseits gut, aber durch die Nähe zur Bühne und die Lautstärke der Musik und Sprachbeiträge war es oft eine Herausforderung.
In diesem Jahr gab es großes Interesse an den fairen Kochbroschüren, aber keine Fragen zur Städtepartnerschaft.
Unseren Kaffee gab es gegen Spende und wir sind froh, dass die Kosten mit den Spenden gerade so gedeckt wurden.
Im Vorfeld der Veranstaltung waren von uns einige Fragebögen auszu-füllen und ein Hygieneseminar zu besuchen. Am Stand mussten wir einen 6Kg Feuerlöscher bereit halten. Zum Händewaschen ist warmes und kaltes Wasser notwendig, sowie einiges mehr.
Im 40. Jahr unseres Vereinsbestehens nutzten viele Mitglieder die Möglichkeit zum Austausch am Stand.
Der Ausländerbeirat der Stadt Gießen veranstaltet im Rahmen des Stadtfestes wieder einen Tag der Kulturen.
Wir sind aufs Neue gemeinsam mit dem Weltladen, der Fairtradesteuerungsgruppe und der Cityseelsorge mit einem Stand vertreten. Es gibt Kaffee, Informationen, gute Gespräche und ein Ratespiel am SDG Glücksrad (die 17 Ziele für nach-haltige Entwicklung englisch Sustainable Development Goals).
Ab 15 Uhr treten Isabel und Francisco auf und singen Lieder aus Nicaragua und Lateinamerika.
Wir freuen uns auf Sie /Euch am Stand!
Programm am Tag der Kulturen Samstag, 16. August
13:45 „Handai“-Gruppe
14:10 Begrüßung
14:30 Pascha Kusi lateinamerikanische Tänze
15:00 Isabel und Francisco Pizarro
15:30 Vorstellung der Vereine und Chinesische Tanzgruppe
16:30 Indische Tanzgruppe
17:00 Purik Tanz Dancegroup lateinamerikanische Tänze
17:30 CF-ADORN
18:00 Chor „Heimatklang“ und Anastasia Müller (Tanz)
18:30 Siddartha Doswada und Deeksha Girish Group
19:00 Dindar
19:30 Äthiopischer Verein
20:00 Kurdische Kulturgruppe
20:30 Dansatori in Germania
21:00 Lisa Levkova / Maria Radionova
21:45 Omid iranische Musik
28. Mai 2025
Rückblick
Mit dem Thema »Warum Städtepartnerschaften? Die Bedeutung von Außenpolitik für unsere Stadt« haben die Stadt Gießen und die Vertreter*innen der Städtepartnerschaften zu einem Townhall Gespräch mit dem Auswärtigen Amt eingeladen. Gastredner war Mathias Licharz, Leiter des Referats für Internationale Sanktionsregime im Auswärtigen Amt.
Der Hermann-Levi-Saal im Rathaus war gut besucht.
Janina Brendel, Leiterin der Stabsstelle Internationales, Europa, Städtepartnerschaften und Fairtrade eröffnete den Abend und leitete zum Impulsvortrag von Mathias Licharz über. Gleich zu Beginn sagte dieser:“Alle, die an Städtepartnerschaften mitwirken, sind auf ihre Weise Diplomaten. Sie gestalten Beziehungen aktiv mit.“ Weiter unterstrich er die Bedeutung von Städtepartnerschaften als einen zentralen Teil unserer internationalen Beziehungen. Gerade in Krisenzeiten sind diese Partnerschaften wichtig.
Auf die Frage von Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher, „Wie verhalten wir uns, wenn die Bundesregierung Außenpolitik mit Sanktionen betreibt, gegen die Länder in denen die Partnerschaften liegen?“, antwortete der Diplomat, den Austausch aufrecht erhalten.
Die Gießener Städtepartnerschaften sind sehr unterschiedlich aufgestellt, was an regionalen und kulturellen Besonderheiten der Städte und der Zielsetzung der Partnerschaftsorganisationen liegt.
Im Artikel des Gießener Anzeiger wird auf eine Ungleichbehandlung hingewiesen, die in Wort-beiträgen vorgebracht wurden. Wörtlich heißt es:“Ein Anliegen aus dem Publikum betraf die Gleichberechtigung innerhalb der Partnerschaften: So seien finanzielle und strukturelle Unterschiede - etwa gegenüber der Gießener Partnerstadt San Juan del Sur in Nicaragua – spürbar.“
Diese Äußerung haben wir als Vertreter der Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur nicht vernommen, sonst hätten wir dazu das Wort ergriffen. Aus unserer Sicht werden von der Stadt Gießen alle Städtepartnerschaften gleich behandelt. Darüber hinaus gibt es eine städtische Kommission die über Gelder für Projekte in San Juan del Sur bestimmt und Details kritisch hinterfragt.
Artikel im Gießener Anzeiger - Städtepartnerschaften als Brücken der Außenpolitik
Artikel Gießener Allgemeine - Brücken durch Städtepartnerschaften
https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/bruecken-durch-staedtepartnerschaften-93757069.html
17. Mai 2025
Durch Auflösung einiger Partnerschaften wie Kerkrade, Versailles und zuletzt Waterloo in 2022, wurde eine Aktualisierung der Städtepartnerschaftstafeln notwendig. Zug um Zug werden die alten blauen Tafeln durch neue, reflektierende Schilder ersetzt.
24. März 2025
Im Weltladen Gießen wurden im vergangenen Jahr 630 Päckchen Justus-Kaffee und 100 Tafeln Nicaragua-Schokolade gekauft. Neben dem persönlichen Genuß kommen so 177,50 € für die Projektarbeit in der Partnerstadt zusammen.
Wir sagen noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Käufer*innen und das Team des Weltladen Gießen, die diese Aktion ermöglichen.
Mit dem Kauf des Justus-Kaffees und der Nicaragua Schokolade im Weltladen Gießen werden die Projekte in der Partnerstadt gefördert. Ein Beitrag von 25 Cent je Kaffeepackung und 20 Cent je Tafelschokolade aus Nicaragua kommen der Förderung zugute.
Wir danken allen Kund*innen für die Unterstützung!
12. März 2023
Die Universitätsstadt Gießen erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kam-pagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2011 durch Fairtrade Deutschland e.V. verliehen. Seitdem baut die Kom-mune ihr Engagement stetig weiter aus.
Gerade wurde die Neuauflage der Broschüre »Fair einkaufen in Gießen« vorgestellt. In die-sem Flyer wird die Städtepartnerschaft und gipanic vorgestellt. Weiter gibt es Informationen zu unserem Planspiel „Ärger in El Paraiso“
Unter folgendem Link kann man die Broschüre herunterladen:
https://www.giessen.de/media/custom/684_16180_1.PDF?1678375706
25. Juni 2021
Das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen (EPN-Hessen) hat eine neue, aktualisierte Broschüre zum globalen Lernen herausgegeben.
Mit dieser Broschüre stellt das EPN Hessen zahlreiche Bildungsangebote zivilgesellschaft-licher Organisationen und Initiativen im Bereich Globales Lernen (GL) und Bildung für nach-haltige Entwicklung (BNE) in Hessen vor. Damit wird die vielfältige Expertise entwicklungs-politisch Aktiver aus dem Netzwerk – und darüber hinaus – sichtbar, die in allen hessischen Regionen und in den unterschiedlichsten Formaten angeboten wird.
Im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wurde ein Beitrag zu unserem Planspiel „Ärger in El Paraiso“ veröffentlicht. Zu unserem Planspiel geht es hier.
Weitere Informationen zur Broschüre findet man unter: https://www.epn-hessen.de/publikationen/
15.Oktober 2018
Die neue Broschüre zur Agenda 2030 und den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals SDG) des Entwicklungs-politisches Netzwerk Hessen e.V. ist erschienen.
Damit soll gezeigt und beworben werden, wie viel lebendiges und vielfältiges zivilgesellschaftliches Engagement für gesellschaftlichen Wandel im Sinne der SDG es in Hessen schon gibt.
Wir wurden unter insgesamt über 120 Beiträgen von Initiativen, Gruppen und Organisationen aus ganz Hessen ausgewählt. Unser Bericht zeigt ein Projekt zum SDG 3 - Gesundheit und Wohlergehen.
Mit dem Gesundheitszentrum von San Juan del Sur besteht schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft.
Das Centro de Salud wird bei vorbeugenden Maß-nahmen, sowie im Katastrophenfall zur Unterstützung und Hilfe der Bevölkerung eingesetzt.
02.Oktober 2018
Bei unserem Treffen gestern haben wir die Erklärung des ersten Vernetzungstreffen "Gegen die Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung" diskutiert und beschlossen das Dokument zu unterschreiben. Wir wurden bereits in die Liste der Unterzeichner aufgenommen - siehe Link.
Am Sonntag 21. Oktober findet das nächste Treffen in Wuppertal statt. Wir werden versuchen wieder teilzunehmen und unsere Standpunkte zu vertreten und neue Informationen zu er-halten.
https://www.medico.de/es/contra-la-represion-y-criminalizacion-del-movimiento-de-protesta-17178/
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