Städtepartnerschaft Gießen - San Juan del Sur in Nicaragua Unsere Nachbarn vom Pazifik
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Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen / San Juan del Sur und Region in Nicaragua e.V.

Achstattring 30
35396 Gießen

             Projektunterstützung

 

 

Mit dem Kauf des Justus-Kaffees und der Nicaragua Schokolade im Weltladen Gießen werden die Projekte in der Partnerstadt gefördert. Ein Beitrag von 25 Cent je Kaffeepackung und 20 Cent je Tafelschokolade aus Nicaragua kommen der Förderung zugute.

 

Wir danken allen Kund*Innen für die Unterstützung!

 

 

 

 

27. Juni 2021

 

Projekte 2021

 

Damit der weiterführenden Schulausbildung in der ländlichen Siedlung Bernardino Díaz Ochoa weiterhin gewährleistet ist, unterstützen wir die Beschaffung von Tafeln und Tischen in einem kleinen zusätzlichen Projekt ab Sommer 2021.

 

In den Räumen der Schule in Bernardino Díaz Ochoa sind Acryltafeln beschädigt und eine nicht ausreichende Anzahl Tische für die Schüler vorhanden. Gerade in der Zeit der Pandemie ist auf Abstand im Unterricht zu achten.

 

In San Juan del Sur wurden die Tische für die Schule am Standort Bernardino Díaz Ochoa in Auftrag (30. Juli) gegeben. Mit einem Teil der Mittel für die Vorbeugung gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Projekt 2) wurden sogenannte Gesundheitsbrigarden finanziert, die in der ländlichen Region Aufklärungsarbeit betreiben und Schutzmittel für Hygienemaßnahmen verteilen.

Einblick in einen Unterrichtsraum in Bernardino Díaz Ochoa Foto: Edgard Henriquez Maliaño
Das werden die neuen Stühle für die Schule Foto: Edgard Henriquez Maliaño

01.Februar 2021

Projekt 1

 

Finanzierung des 1. Halbjahres der weiterführenden Schulausbildung in den ländlichen Siedlungen La Tortuga und Bernardino Díaz Ochoa.

 

Der Unterricht wird unter den notwendigen Hygienemaßnahmen durch die Corona-Pandemie durchgeführt. Ein Teil der Finanzierung wird für die Beschaffung und den Einsatz von Schutz-materialien aufgewendet.

 

Die Schüler und Schülerinnen treffen sich von Montag- bis Freitagabends in der Grundschule in La Tortuga und Bernadino Díaz Ochoa um gemeinsam zu lernen. Sie werden dabei von zwei Betreuer*innen unterstützt. Samstags haben sie Unterricht bei Lehrer*innen verschiede-ner Fachdisziplinen, die an Schulen in San Juan del Sur tätig sind.


Das Bildungsprogramm ist offiziell registriert. Die Noten und die Abschlüsse sind vom Nicaraguanischen Bildungsministerium anerkannt.

 

 

Handdesinfektion vor dem Schulgebäude Quelle: Edgard
Mit Abstand sicher Quelle: Edgard

 

Projekt 2

 

Neben unserem Wochenendschulprojekt und der damit verbundene Hilfe zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung des Coronavirus, haben wir in weiteren ländlichen Siedlungen (Pochote, El Baston,Collado und Cangrejo) geplant Hygieneartikel und Verhaltens-informationen zu verteilen.

Material zur Verteilung Quelle:Antonia

 

Projekte 2020

 

Unterweisung von Risikopersonen Foto: AMBAGGL
Nach der Handdesinfektion Anlegen des Mundschutz Foto: AMBAGGL

 

Kleine Hilfe in der Krise

 

Der staatliche Schulunterricht in Nicaragua wird weiter durchgeführt. Aus diesem Grund findet der durch uns geförderte, weiterführende Wochenendunterricht ebenfalls statt. Wir hatten ge-raten darauf zu verzichten, aber der Druck den Anschluss zu verlieren war wohl zu stark.


Am Samstag, 18.April, wurden an der Schule in der Siedlung La Tortuga  Informationen und Hygieneartikel verteilt.


Das ist ein erstes Ergebnis unserer finanziellen Hilfe zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

 

Neben unserem Wochenendschulprojekt und der damit verbundene Hilfe zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung des Coronavirus, haben wir mit einer weiteren Nichtregierungs-organisation in weiteren sechs ländlichen Siedlungen (San Antonio Sur-Ceilan, Monte Cristo, Mira Valle-Toro Venado, Collado, Barbudo und Pueblo Nuevo) Hygieneartikel und Verhaltens-informationen verteilt. Hier konnten wir insgesamt 359 Familien erreichen.

 

Auf der Homepage der WHO werden heute (Stand 18.Mai 2020) 25 bestätigte Corona-Fälle in Nicaragua und acht Todesopfer durch Covid-19 angezeigt. https://covid19.who.int/region/amro/country/ni

 

Andere, nicht bestätigte Quellen, sprechen von 781 Fällen mit einem Schwerpunkt in Managua (339), gefolgt von Masaya (64), Chinandega (61), Matagalpa (53), Estelí (35) usw. In der Region Rivas, in der San Juan del Sur liegt, sind hier 16 Fälle gelistet. Unsere Kontakte in San Juan schreiben von keinem bekannten Fall im Stadtgebiet und der Region.

 

 

Unsere Hilfsprojekte sind nur kleine Maßnahmen, aber wir hoffen damit eine höhere Aufmerk-samkeit auf den Schutz vor COVID-19 zu lenken. Die Schüler sollen die Vorkehrungen in ihre Familien einbringen.

 

Weiter ist geplant an bedürftige Familien Lebensmittel auszugeben, da bei vielen, auch durch den fehlenden Tourismus, jegliches Einkommen weggebrochen ist.

 

Eine kleine Fotostrecke findet sich gleich hier im Archiv

 

 

20. Februar 2020

 

Projekt 1:

 

Finanzierung des 2. Halbjahres der weiterführenden Schulausbildung in den ländlichen Siedlungen La Tortuga und Bernardino Diaz Ochoa der durch die Nichtregierungs-organisation (NGO) Asociación de mujeres Bahía AMBAGGL organisiert und durchgeführt wird.

 

Das Projekt findet weiterhin in den ländlichen Siedlungen La Tortuga und Bernardino Diaz Ochoa statt. Diese liegen sehr abgelegen ca. 25 km entfernt von San Juan del Sur und sind nur über eine unbefestigte Straße zu erreichen, die sich zum Teil in sehr schlechtem Zustand befindet. Je nach Witterung dauert eine Fahrt nach La Tortuga zwischen 1,5 und 2 Stunden. Für die Jugendlichen aus diesem Teil des Gemeindegebietes ist es aus finanziellen und transporttechnischen Gründen nicht möglich, die weiterführenden Schulen in San Juan del Sur zu besuchen.

 

Die Schüler und Schülerinnen treffen sich von Montag- bis Freitagabends in der Grundschule in La Tortuga und Bernardino Diaz Ochoa um gemeinsam zu lernen. Sie werden dabei von zwei Betreuern unterstützt. Samstags haben sie Unterricht bei Lehrer*innen verschiedener Fachdisziplinen, die an Schulen in San Juan del Sur tätig sind.

 

Das Schulprojekt wird von gipanic seit 2005 gefördert.

 

 

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Projekte 2019

 

Bedingt durch die politische Situation in Nicaragua wurden keine neuen Projekte mit Regier-ungsorganisationen, oder Regierungsnahenorganisationen geplant oder unterstützt. Bis zur Rückkehr zu normalen Verhältnissen, die eine Aufklärung und Aburteilung aller Verbrechen beinhaltet, bleibt die Zusammenarbeit auf ein Minimum reduziert.

 

Projekt 1:

Bau und Verteilung von 50 Wasserfiltern und 8 Pumpen in der Siedlung El Acetuno

 

Informationen zur Siedlung El Acetuno:

Die Ortschaft besteht aus 47 Häusern, darunter eine evangelische Kirche und eine Grund-schule. Es leben insgesamt 50 Familien hier. Die Einwohner sichern das Überleben ihrer Familien, durch Gelegenheitsarbeiten im benachbarten Land Costa Rica. Sie verdingen sich als Erntehelfer, andere haben die Möglichkeit, auf nahe gelegenen Bauernhöfen, die sich in der Region befinden zu arbeiten. Andere haben keine Erwerbsarbeit, sondern sichern das Überleben in Subsistenzwirtschaft. Wenn ihr Ertrag durch den Landbau gut ist, vermarkten sie einen Teil, um vom Erlös andere Waren zu kaufen, die sie nicht anbauen können.
Die Gemeinde hat keinen Strom.

 

Antragsteller/Projektträger:

Nichtregierungsorganisation (NGO) Fundacíon Tierra und Bewohner der Siedlung El Acetuno de San Juan del Sur

 

Projekt 2:

 

Installation von 25 Ökoöfen, sowie Bau und Verteilung von 50 Wasserfiltern in der Siedlung Monte Cristo de San Juan del Sur

 

Informationen zur Siedlung Monte Cristo:

Die Gemeinde besteht aus 45 Häusern, darunter eine evangelische Kirche und eine Grund-schule. Insgesamt leben hier 49 Familien.

 

Die Familien hatten ein durchschnittliches Einkommen von US$ 120,00 monatlich, durch Erwerbsarbeit bis Mai dieses Jahres. Sie arbeiteten in Hotels, Gaststätten, sowie in den Häusern von Ausländern. Durch die kritische Lage in Nicaragua blieben die Touristen aus und einige Ausländer verlassen aus Sicherheitsgründen das Land. So ist die Möglichkeit auf Erwerbsarbeit nicht mehr gegeben und in der Region finden sich keine anderen Arbeitsplätze. Das sind die großen Schwierigkeiten, wie sie fast jede ländliche Gemeinschaft des Landes inzwischen hat.
Die Gemeinde hat Strom

 

Antragsteller/Projektträger:

Nichtregierungsorganisation (NGO) Fundacíon Tierra und Bewohner der Siedlung Monte Cristo de San Juan del Sur

 

Projekt 3:

 

Finanzierung des 1. Halbjahres der weiterführenden Schulausbildung in den ländlichen Siedlungen La Tortuga und Bernardino Diaz Ochoa der durch die Nichtregierungsorganisation (NGO) Asociación de mujeres Bahía organisiert und durchgeführt wird.

 

Das Projekt findet weiterhin in den ländlichen Siedlungen La Tortuga und Bernardino Diaz Ochoa statt. Diese liegen sehr abgelegen ca. 25 km entfernt von San Juan del Sur und sind nur über eine unbefestigte Straße zu erreichen, die sich zum Teil in sehr schlechtem Zustand befindet. Je nach Witterung dauert eine Fahrt nach La Tortuga zwischen 1,5 und 2 Stunden. Für die Jugendlichen aus diesem Teil des Gemeindegebietes ist es aus finanziellen und transport-technischen Gründen nicht möglich, die weiterführenden Schulen in San Juan del Sur zu besuchen.

 

Die Schüler und Schülerinnen treffen sich von Montag- bis Freitagabends in der Grundschule in La Tortuga und Bernardino Diaz Ochoa um gemeinsam zu lernen. Sie werden dabei von zwei Betreuern unterstützt. Samstags haben sie Unterricht bei Lehrer/innen verschiedener Fachdisziplinen, die an Schulen in San Juan del Sur tätig sind.

Das Schulprojekt wird von gipanic seit 2007 gefördert.

 

 

über 100 Projekte seit 1986

Unsere Sammlung von Projekten hat nun die Nummer 100 seit dem Jahr 1986 erreicht. Das Vorhaben einhundert steht für das Ziel die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu stärken. Gemeinsam mit dem Rathaus in San Juan del Sur wurde ein Vielzahl von Seminaren, Workshops und Schulungen geplant.

 

Hier findet sich eine Liste aller Projekte seit 1986 in einer Übersicht

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